Fehlalarm: Microsoft Defender warnt vor Browser-Plugin Metamask

Microsofts Defender stuft derzeit das weit verbreitete Kryptowährungs-Plugin Metamask fälschlicherweise als Malware ein. Der Fehlalarm betrifft Nutzer von Chrome und Firefox.

Die spezifische Malware-Klassifizierung, die der Defender für Metamask verwendet, lautet "Trojan:JS/Phish!MSR". Metamask selbst stellt kein Sicherheitsrisiko dar. Dieser Fehlalarm ist auf einen Fehler im Erkennungsalgorithmus von Microsoft zurückzuführen.

In der Metamask-Community empfiehlt der Administrator Chinzilla, in den Einstellungen von Microsoft Defender eine Ausnahme für dieses Plugin einzurichten.

Anweisungen zum Einrichten einer Ausnahme finden Sie auf der Support-Seite von Microsoft.

Microsoft hat noch nicht auf die Situation reagiert.

Android-Spyware SpinOk: Über 400 Millionen Downloads

Virenanalysten von Doctor Web haben kürzlich ein Android-Softwaremodul mit Spyware-Funktionen entdeckt. Besonders beunruhigend ist, dass das Modul in mindestens 101 Apps eingebettet ist, die zusammen mehr als 421 Millionen Mal heruntergeladen wurden.

Android Malware

Das Schadmodul verfügt über eine Vielzahl von Funktionen. Eine der Hauptfunktionen dieser Schadkomponente besteht darin, Informationen über Dateien auf den infizierten Geräten zu sammeln und diese Informationen an einen externen Server zu übertragen. Dies ermöglicht es Angreifern, vertrauliche und private Daten zu stehlen, die dann für verschiedene bösartige Zwecke missbraucht werden können.

Darüber hinaus ist das Modul in der Lage, den Inhalt der Zwischenablage des Benutzers an einen externen Server zu senden oder zu verändern.

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Bitwarden kündigt Unterstützung von Passkeys an

Der Softwarehersteller Bitwarden, bekannt für seinen weit verbreiteten Passwort-Manager, hat eine neue Funktion in der Entwicklung angekündigt: die Unterstützung von Passkeys.

Bisher konnten sich Nutzer des Bitwarden Passwort-Managers nur mit ihrem herkömmlichen Passwort anmelden. Mit der Passkey-Unterstützung wird es nun möglich sein, sich zusätzlich mit einem Passkey anzumelden. Dieses Feature wird in erster Linie die Sicherheit der Benutzerkonten erhöhen, da Passkeys schwerer zu knacken sind als normale Passwörter.

Die Passkey-Unterstützung wird voraussichtlich im Sommer 2023 für alle Bitwarden-Nutzer zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum genauen Starttermin und zur Nutzung der neuen Funktion werden vermutlich in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

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Bitdefender for Android erkennt ab jetzt verdächtiges Verhalten von Apps

Bitdefender Logo

Im Jahr 2022 wurden Millionen von Android-Apps mit Malware infiziert, eine alarmierende Tatsache, die in den Medien viel Beachtung fand. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Millionen von Android-Geräten bereits ab Werk mit Schadsoftware infiziert sind. Um dieser wachsenden Bedrohung entgegenzuwirken, hat Bitdefender eine neue Funktion namens "App-Anomaly-Detection" eingeführt.

Die neue Funktion ist Teil der für Privatanwender entwickelten Antiviren-App "Bitdefender Mobile Security for Android". Es handelt sich um einen Echtzeitschutz gegen anormale Aktivitäten von Apps.

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Android-Malware ab Werk: Sicherheitsexperten warnen

Sicherheitsexperten des renommierten IT-Sicherheitsunternehmens Trend Micro haben auf der IT-Sicherheitsveranstaltung „Black Hat Asia“ davor gewarnt, dass Millionen von Android-Smartphones bereits ab Werk mit Schadsoftware infiziert sind. Diese alarmierenden Erkenntnisse wurden in einem Vortrag mit dem Titel "Behind the Scenes: How Criminal Enterprises Pre-infect Millions of Mobile Devices" präsentiert.

Weltweit seien rund neun Millionen Android-Geräte bereits in der Produktionsphase mit Schadsoftware infiziert worden.

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Juice Jacking: Warnung des FBI vor öffentlichen USB-Ladestationen

FBI und FCC warnen aktuell vor Juice Jacking. Beim Juice Jacking kompromittieren Angreifer USB-Ladeanschlüsse, die häufig an öffentlichen Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Cafés zu finden sind, um an die persönlichen Daten von Nutzern zu gelangen oder Schadsoftware auf deren Geräten zu installieren.

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) warnt in einem Tweet. Die Federal Communications Commission (FCC) warnt in einer aktuellen Mitteilung.

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Mullvad erhielt Besuch von der schwedischen Polizei

Mullvad VPN

Am 18. April 2023 erhielt der bekannte schwedische VPN-Anbieter Mullvad Besuch von der schwedischen Polizei. Es war das erste Mal in der 14-jährigen Geschichte des Unternehmens, dass es mit einem solchen Szenario konfrontiert wurde. Der ungewöhnliche Vorfall war das Ergebnis eines Durchsuchungsbefehls, mit dem Computer mit Kundendaten beschlagnahmt werden sollten.

Mullvad ist bekannt für seine strikte No-Log-Politik, die besagt, dass das Unternehmen keine Daten über Kundenaktivitäten speichert. Dies macht den Durchsuchungsbefehl umso bemerkenswerter und wirft Fragen hinsichtlich seiner Effektivität und Relevanz auf.

Schweden hat ein recht liberales Datenschutzgesetz, und es gibt keine gesetzliche Verpflichtung für VPN-Anbieter, Kundendaten zu speichern.

Die schwedische Polizei konnte weder Beweise noch Informationen über die Kunden finden. Sie verließ die Räumlichkeiten, ohne etwas mitzunehmen. Es bleibt unklar, was die Behörden zu finden hofften, wenn das Unternehmen keine entsprechenden Daten speichert.

Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen einer internationalen Justizzusammenarbeit, an der Deutschland beteiligt war. Offenbar stand die Aktion im Zusammenhang mit einem Erpressungsangriff, der sich im Oktober 2021 gegen verschiedene kommunale Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern richtete.