Der E-Mail- & VPN-Anbieter Proton wird in eine Stiftung umgewandelt

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Das E-Mail- und VPN-Unternehmen Proton hat eine wichtige strukturelle Änderung vorgenommen. Die Gründer um Andy Yen haben eine gemeinnützige Stiftung gegründet und dieser so viele Aktienanteile übertragen, dass die Stiftung nun Mehrheitseigentümerin der kommerziellen Proton AG ist. Mit diesem Schritt wollen sie sicherstellen, dass Proton dauerhaft unabhängig von rein profitorientierten Investoreninteressen bleibt und sich stattdessen der ursprünglichen Mission verpflichtet, Datenschutz und Verschlüsselung im Internet zum Standard zu machen.

Die Entscheidung spiegelt die Motive der Gründer bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 wider - es ging ihnen nicht primär um Gewinnmaximierung, sondern um die Schaffung datengeschützter Kommunikationsdienste zum Wohle der Allgemeinheit. Neben E-Mail- und VPN-Angeboten arbeitet Proton auch an quelloffenen Verschlüsselungsbibliotheken und unterstützt Datenschutzprojekte.

Die neue Struktur mit der gemeinnützigen Stiftung als Anteilseignerin soll diese ausschließlich gemeinwohlorientierte Ausrichtung langfristig festigen. Anders als bei Mozilla oder Signal ist keine externe Finanzierung etwa durch Werbeeinnahmen vorgesehen. Stattdessen muss die Proton AG weiterhin Gewinne erwirtschaften, um die Stiftung zu finanzieren.

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Edge Secure Network jetzt mit 5 GB Datenvolumen

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Microsoft hat die VPN-Funktion „Secure Network“ im Edge-Browser erheblich verbessert und bietet nun ein monatliches Datenlimit von 5 GB an, eine deutliche Steigerung gegenüber dem bisherigen Limit von 1 GB.

Das Edge Secure Network, das die Routing-Dienste von Cloudflare nutzt, verschlüsselt die Internetverbindung der Nutzerinnen und Nutzer und bietet so einen Schutzschild gegen Online-Bedrohungen wie Hackerangriffe. Um diesen erweiterten Service nutzen zu können, müssen die Nutzerinnen und Nutzer mit ihrem Microsoft-Konto eingeloggt sein - damit Microsoft erkennt, wann das Datenlimit erreicht ist.

Microsoft garantiert, dass die Identität der Nutzerinnen und Nutzer während der sicheren Verbindung nicht mit dem Dienstanbieter Cloudflare geteilt wird.

Das Edge Secure Network, das sich seit fast einem Jahr in der Entwicklung befindet, wird in der stabilen Version von Edge immer mehr Nutzern zur Verfügung gestellt.

Zwar kann das Secure Network von Edge nicht alle Funktionen eines VPN-Dienstes ersetzen - wie etwa die Standortwahl oder die Umgehung regionaler Beschränkungen von Streaming-Plattformen wie Netflix - es ermöglicht aber beispielsweise den Zugriff auf Websites, die von Internet Service Providern blockiert werden.

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Was ist ein VPN?

VPN ist die Abkürzung für "Virtual Private Network". Ein VPN baut eine sichere Verbindung, oft als Tunnel bezeichnet, zwischen Ihrem Gerät (z. B. einem Computer oder Smartphone) und einem Server im Internet auf. Diese Verbindung ist verschlüsselt, so dass die Daten, die zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server übertragen werden, vor neugierigen Blicken geschützt sind.

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Achtung: Gefälschte VPN-Seiten verbreiten Schadsoftware

VPNs oder virtuelle private Netzwerke sind persönliche private Verbindungen, die zur Verbindung mit einer öffentlichen Internetverbindung verwendet werden. Ein VPN (Virtual Private Network) bringt eine Menge Vorteile: Man ist nicht nur diskreter im Netz unterwegs und kann von Dritten schwieriger erkannt werden, es ist auch kaum möglich, den Datenverkehr abzuhören – etwa in einem offenen WLAN. Deshalb verlangen viele Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter sich über ein VPN ins Firmennetzwerk einklinken.

Diverse Anbieter stellen Usern die Möglichkeit zur Verfügung, so ein VPN zu nutzen – oft gegen entsprechendes Entgelt. Im Zuge der Corona-Verbreitung und der rapiden Zunahme an Home-Office-Arbeitsplätzen, sind VPN Anbieter so beliebt wie noch nie. Ein Blick auf Google Trends zeigt, dass sich das Suchvolumen zum Suchbegriff "VPN" in den vergangenen Wochen mehr als verdreifacht hat.

Google Trends VPN
Abb. 1: Google Trends „VPN“ (Zeitraum: 2 Jahre)

Doch wo die Nachfrage im Internet groß ist, sind Betrüger nicht weit. Aktuell sprießen täglich neue Webseiten aus dem Boden, die bösartige VPN-Installationsprogramme anbieten.

Und die Tatsache, dass VPN-Verbindungen besonders bei Geschäftsleuten beliebt sind, wird vermutlich dazu beigetragen, dass die Zahl der Fake-VPN-Programme in nächster Zeit noch weiter zunehmen wird. Die Informationen, die sich auf den Geräten dieser Personen befinden, sind für Cyberkriminelle äußerst interessant.

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Passwort-Management mit „Kaspersky Password Manager“

Kaspersky Password Manager

In einem meiner letzten Beiträge habe ich über das Thema „sichere Passwörter“  gesprochen. Noch einmal zur Erinnerung: Für Passwörter gilt im Grunde dasselbe wie für Türschlösser - sind sie zu einfach aufgebaut, lassen sie sich zu leicht "knacken". Es gibt aber auch (mindestens) einen wichtigen Unterschied zwischen Passwörtern und Türschlössern - Erstere werden von vielen Leuten immer wieder verwendet, während letztere normalerweise nur einmal verwendet werden. Daraus ergibt sich ein ganz unterschiedliches Risiko.

Das Knacken - oder Erraten - eines Passwortes öffnet wegen der Wiederverwendung häufig ganz viele Türen zu ganz unterschiedlichen Eingängen. Wer hingegen Ihr Türschloss geknackt hat, kann noch lange nicht die Tür Ihres Autos oder Wochenendhauses öffnen, da alle unterschiedliche Türschlösser mit unterschiedlichen Schlüsseln haben.

Um also "digitale Türen" sicher zu verschließen, sollten Sie (a) komplexe Passwörter und (b) viele unterschiedliche Passwörter benutzen. Beispiele dafür wären: "3d4o1Jw397x5", "8KIgib872936" oder "8XDz8O01X295".

Nun denken Sie vielleicht: "Toller Vorschlag, aber wie soll das in der Praxis funktionieren? Solche Passwörter kann sich doch kein Mensch merken."

Recht haben Sie! Aber es hat ja auch niemand gesagt, dass Sie solche Passwörter, vielleicht sogar mehrere davon, auswendig lernen sollen. Benutzen Sie doch einfach ein Programm, das Ihnen die Arbeit abnimmt. Solche Programme gibt es mit der Bezeichnung "Kennwortverwalter" oder "Passwortmanager" sowohl kostenlos als auch käuflich zu erwerben.

Bei all den vielen Login-Daten für Shops, soziale Netzwerke und sonstigen Websites fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Das ist mit Post-it Zetteln nicht mehr zu bewältigen. Passwortmanager sind daher notwendig geworden. Gute Passwort-Software kann Passwörter nicht nur übersichtlich speichern. Sie tippt die Login-Informationen auch automatisch in Web-Oberflächen oder Programmmenüs ein. Es gibt eine Vielzahl von Programmen zur Passwort-Verwaltung, kostenlose wie kostenpflichtige. Ihnen allen liegt das gleiche Konzept zugrunde: Kennwörter und andere Daten werden in einer Datenbank verschlüsselt gespeichert und damit sicher aufbewahrt. Um auf die Daten zuzugreifen, muss ein Hauptkennwort angegeben werden.

Ich habe mir mal den "Kaspersky Password Manager" angeschaut. Der Kaspersky Password Manager ist u. a. Bestandteil der Virenschutz-Software Kaspersky Total Security. Alternativ kann man den Passwort Manager jedoch auch einzeln erwerben (13,95 €/Jahr). https://www.kaspersky.de/password-manager

Es gibt auch eine kostenlose Version, jedoch können Sie mit dieser lediglich 15 Passwörter speichern. Dieses Limit ist so dürftig, dass die kostenlose Version kaum zu gebrauchen ist.

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Anonymisierungsdienste - Unerkannt im Internet surfen

Anonymisierungsdienste

Wer unerkannt im Internet surfen will, muss die eigene IP-Adresse verbergen. Dabei helfen sogenannte Anonymisierungsdienste. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten dieser Dienste vor und erklären ihre Arbeitsweise.

Wer im Internet surft, hinterlässt Datenspuren. Und zwar auch dann, wenn keine Cookies oder andere Informationen vom Browser des Nutzers ausgelesen werden. Denn einige Informationen, sogenannte „Kommunikationsdaten“, werden automatisch zwischen dem Computer des Nutzers und dem Server der angefragten Website ausgetauscht.

Zu diesen Kommunikationsdaten gehört die eigene IP-Adresse, die beim Aufruf einer Webseite automatisch an den Server übertragen wird. So weiß der Webserver, wohin er die angefragten Inhalte senden soll. Hinzu kommen weitere Informationen, wie beispielsweise die Webadresse der zuvor besuchten Seite, die beim Anklicken von Links übermittelt wird.

Diese Kommunikationsdaten können gesammelt und ausgewertet werden. Ein Nutzer, der immer mit der selben IP-Adresse im Internet surft, kann so wiedererkannt werden.

Wer seine IP-Adresse gegenüber dem Website-Betreiber nicht preisgeben möchte, darf eine Website nicht direkt ansteuern. Genauer gesagt dürfen der Computer des Nutzers und der Server der Website nicht direkt miteinander kommunizieren. Doch wie ist das möglich?

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Öffentliche WLAN-Hotspots: Bequem, aber auch sicher?

Wlan Hotspot sicher

Öffentliche WLAN-Hotspots bieten inzwischen an vielen Orten die Möglichkeit, bequem mit dem eigenen Netbook, Laptop oder Smartphone drahtlos ins Internet zu gehen. Egal, ob kostenlos oder gegen Gebühr: Die Nutzung der öffentlichen kabellosen Internetzugänge ist in der Regel bequem und unkompliziert. Es fühlt sich fast so an wie mit dem eigenen WLAN zu Hause. Doch diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. Was die Sicherheit angeht, bestehen ein paar wesentliche Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen WLAN-Netzen.

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