Ich nutze pCloud seit über zehn Jahren, habe rund 12 bis 13 TB dort gespeichert und insgesamt etwa 1.190 € dafür ausgegeben. Vor einigen Tagen habe ich mich gefragt, ob ich nicht einfach ein Lifetime-Abo von pCloud abschließen soll. Oder sollte ich in Zukunft doch zu Google Drive wechseln?
Die Frage „pCloud oder Google Drive?” betrifft mich also persönlich. Genau deshalb habe ich die beiden Dienste für diesen Beitrag ausgiebig getestet. Ich habe die Preise gegenübergestellt und die Aspekte geprüft, die im Alltag wirklich den Unterschied machen.
Speicherplatz & Preise: Der größte Hebel - und pClouds klarster Sieg
Hier liegt der vielleicht wichtigste Unterschied zwischen beiden Diensten.
Google Drive gibt es kostenlos mit 15 GB Speicherplatz, den du dir mit Gmail und Google Fotos teilst. Der 2-TB-Tarif (Google One) kostet 9,99 € pro Monat bzw. 99,99 € pro Jahr. Die Zahlung läuft unbegrenzt weiter, solange du den Speicher nutzen möchtest.
pCloud bietet zusätzlich zu Jahresabos einen Lifetime-Tarif: Einmal zahlen, dauerhaft nutzen. Der 2-TB-Lifetime-Plan kostet regulär 399 €, der 10-TB-Plan 1.190 €. Im Rahmen von Aktionen - etwa zum Tag der Deutschen Einheit - sank der Preis für 2 TB auf 279 € und für 10 TB auf 799 €. Die jährlichen Abo-Preise bei pCloud liegen bei 49,99 € für 500 GB und 99,99 € für 2 TB.
| pCloud (2 TB Lifetime) | Google Drive (2 TB Abo) | |
|---|---|---|
| Kosten | 399 € einmalig (Aktionen bis 279 €) | 9,99 € / Monat (≈ 120 € / Jahr) |
| Break-even | - | Nach ca. 3 Jahren und 11 Monaten |
| Danach | keine weiteren Kosten | weiterhin 9,99 € / Monat |
| Kostenlose Variante | 10 GB | 15 GB |
Ich habe den Break-even-Point für den 2-TB-Lifetime-Tarif von pCloud im Vergleich zum 2-TB-Abo von Google Drive (99,99 € pro Jahr) berechnet. Es dauert etwa drei Jahre und elf Monate, bis sich die Einmalzahlung amortisiert hat. Danach fallen bei pCloud keine weiteren Kosten für den Speicher an, während Google Drive weiterhin monatlich abbucht. Über einen Zeitraum von zehn Jahren gerechnet zahlst du bei Google Drive rund 1.000 €, bei pCloud einmalig 399 €.
Wichtige Einschränkung: pCloud begrenzt bei Lifetime-Konten das Traffic-Volumen für Download-Links auf 2 TB - selbst beim 10-TB-Tarif. Für die normale Nutzung reicht dies in der Regel aus, wer jedoch regelmäßig große Datenmengen über Links teilt, sollte dies berücksichtigen.
Punkt für pCloud.
Office & Zusammenarbeit: Google Drive vorn - aber pCloud holt auf
Hier muss ich ehrlich sein: Google Drive ist in dieser Disziplin noch immer ungeschlagen. Die Integration von Docs, Sheets und Slides in das Google-Ökosystem ist ausgereift, die Echtzeit-Zusammenarbeit funktioniert nahtlos und der Import von Office-Dateien gelingt zuverlässig.
pCloud Docs (pDocs) ist pClouds Antwort darauf - und ich habe es ausgiebig getestet. Die Idee: Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien direkt in der Cloud bearbeiten, ohne den Umweg über ein separates Programm.
Was funktioniert: Der Texteditor bietet verschiedene Optionen wie Überschriften, Listen, Bilder, Schriftarten und Formatierungen. Der „Vorschlagen“-Modus mit Kommentar-Seitenleiste und Akzeptieren/Ablehnen-Funktion ähnelt dem von Google Docs.
In meinen Tests liefen kleine Textkorrekturen gut. In Tabellen lassen sich Summen und der X-Verweis (SVERWEIS) verwenden und Diagramme können innerhalb von pDocs erstellt werden. Präsentationen mit Layouts, Master-Folien und Sprechernotizen können geöffnet und bearbeitet werden.
Was (noch) nicht funktioniert: Beim Import gingen die Aufzählungszeichen verloren und das Dokument sah nicht exakt wie das Original aus. Ein bereits vorhandenes Diagramm aus einer Excel-Datei wurde nicht übernommen und Pivot-Tabellen werden ebenfalls nicht unterstützt. Beim ersten Import einer Tabelle erschien ein leeres Blatt mit einem Fehlerhinweis - nach einer Korrektur funktionierte es dann. Außerdem müssen Änderungen teilweise manuell gespeichert werden, statt in Echtzeit zu sichern.
pDocs unterstützt die Echtzeit-Zusammenarbeit und farblich markierte Cursoren für Word-, Excel-, PowerPoint-, PDF-, Markdown- und Textdateien. Der Reifegrad ist jedoch noch nicht mit dem von Google Docs vergleichbar. Die gemeinsame Echtzeit-Bearbeitung ist bei pCloud auf die Web-Oberfläche beschränkt und zum Beispiel die Einbindung in Workspaces ist weniger umfangreich als bei Google Drive.
Punkt für Google Drive - aber pCloud ist auf einem guten Weg, und für einfache Dokumente reicht pDocs im Alltag bereits aus.
Dateiverwaltung & virtuelles Laufwerk: pClouds stille Stärke
Google Drive bindet seinen Speicher über die Google-Drive-App ein. Dabei wird ein Ordner auf dem Rechner synchronisiert. Das funktioniert zwar zuverlässig, belegt aber lokalen Speicherplatz für alle synchronisierten Dateien.
pCloud geht einen anderen Weg: Das virtuelle Laufwerk (pCloud Drive) erscheint im Finder bzw. Explorer wie eine externe Festplatte - mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Dateien keinen lokalen Speicherplatz belegen, solange sie nicht geöffnet werden.
Gerade auf Rechnern mit kleiner SSD lassen sich so große Fotoarchive, Videoprojekte oder Backups auslagern und nur bei Bedarf lokal zwischenspeichern. Netzwelt lobt genau diese „Speicherplatzersparnis dank optionaler Installation auf virtuellem Laufwerk“. Wer Dateien offline benötigt, macht sie per Rechtsklick „offline verfügbar“.
Wichtig: Das virtuelle Laufwerk ist eine Synchronisationslösung und kein Backup. Wenn du eine Datei auf einem Rechner löschst, wird sie auch auf den anderen Rechnern gelöscht. pCloud bietet jedoch eine separate Backup-Funktion, mit der sich ausgewählte Ordner automatisch in der Cloud sichern lassen.
Google Drive bietet über Google One ebenfalls Backup-Funktionen, aber die Integration eines echten virtuellen Laufwerks, das ohne lokale Kopien auskommt, ist bei pCloud besser gelöst.
Punkt für pCloud.
Teilen & Link-Verwaltung: pCloud mit mehr Kontrolle
Beim Teilen von Dateien bietet pCloud einige Funktionen, die in der Basisversion von Google Drive nicht verfügbar sind. So kannst du beispielsweise festlegen, ob Empfänger eine Datei nur im Browser ansehen oder auch herunterladen dürfen. Du kannst auch einen Passwortschutz aktivieren und ein Ablaufdatum inklusive Uhrzeit setzen.
Besonders praktisch ist, dass du dir nicht merken musst, welche Links du wann geteilt hast, da sie automatisch ablaufen. Zusätzlich stehen Link-Statistiken zur Verfügung, die anzeigen, wer die Datei angeklickt hat. Optional kannst du ein Titelbild und eine Überschrift hinzufügen, um einen professionelleren Auftritt gegenüber Kunden zu erzielen.

Google Drive erlaubt ebenfalls das Teilen mit Passwort und Ablaufdatum (über die erweiterten Freigabeeinstellungen). In der Standardversion fehlen jedoch die Link-Statistiken und das Branding. Die Ablaufdatum-Funktion ist bei Google weniger prominent und weniger granular, da keine Uhrzeit eingestellt werden kann.
Punkt für pCloud.
Sicherheit & Datenschutz: pClouds europäischer Vorsprung
pCloud hat seinen Sitz in der Schweiz und unterliegt damit dem dortigen Datenschutzrecht, das als streng gilt. Bei der Anmeldung kannst du die Datenregion wählen: Luxemburg (EU) oder Dallas (USA). Ich empfehle die EU-Region. Achtung: Die Datenregion lässt sich später nur gegen eine Gebühr von etwa 20 € ändern. Außerdem können Nutzer aus unterschiedlichen Regionen nicht ohne Weiteres zu gemeinsamen Ordnern eingeladen werden.

Sowohl die Übertragung als auch die gespeicherten Daten sind mit TLS/SSL und AES-256 verschlüsselt. Laut eigenen Angaben ist pCloud DSGVO-konform sowie ISO-27001-zertifiziert. Dies ist der Standard, den auch Google Drive bietet. Der entscheidende Unterschied liegt beim Schlüsselmanagement.
Der Crypto Folder ist pClouds kostenpflichtiges Zero-Knowledge-Angebot: Dateien werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. pCloud hat keinen Zugriff auf die Schlüssel. Der Ordner hat eine eigene Passphrase, die das Unternehmen nicht zurücksetzen kann - wenn du sie verlierst, sind die Dateien dauerhaft verloren. Der Crypto Folder ist ein separater Ordner und nicht das gesamte Konto. Er muss bei jedem Zugriff entsperrt werden. Er kostet zusätzlich - beim 2-TB-Abo sind das rund 150 € mehr, sodass der Preis bei etwa 549 € liegt.
Google Drive bietet standardmäßig keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, da die Schlüssel bei Google liegen. Als US-Unternehmen unterliegt Google dem CLOUD Act, der es US-Behörden ermöglicht, auf Daten zuzugreifen, selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen.
Ich stufe pCloud als sicherer ein als US-Anbieter, da Server innerhalb der EU stärkeren Datenschutzbestimmungen unterliegen und pCloud ein Schweizer Anbieter mit Datenschutz ist, dessen Rechenzentren wahlweise in der EU liegen. Im Gegensatz zu Google und Microsoft sammelt pCloud keine Daten für Werbung und unterliegt nicht der US-Überwachungsgesetzgebung.
Ein ehrlicher Hinweis: In einer Studie aus dem Jahr 2024 haben Sicherheitsforscher der ETH Zürich Schwachstellen im Crypto Folder von pCloud entdeckt, darunter das unautorisierte Verschieben von Dateien und das Vertauschen von Dateinamen durch einen bösartigen Server.
Meines Wissens nach hat pCloud kein öffentliches Update zur Behebung dieser Probleme kommuniziert. Das ist ein Punkt, den man kennen sollte - allerdings betrifft er den optionalen Crypto Folder und nicht die Standardverschlüsselung. Er ändert auch nichts daran, dass pCloud durch seinen Sitz in der Schweiz und die EU-Serveroption strukturell besser aufgestellt ist als ein US-Anbieter, der dem CLOUD Act unterliegt.
Punkt für pCloud - mit einem kleinen Sternchen beim Crypto Folder.
Geschwindigkeit: Hier lässt pCloud Google Drive deutlich hinter sich
Bei der Geschwindigkeit hört der Spaß auf - und genau hier kann pCloud im direkten Vergleich mit Google Drive punkten. Um das zu belegen, habe ich einen Test mit einer 900 MB großen Datei durchgeführt (siehe Grafik). Das Ergebnis ist ein regelrechter K.-o.-Schlag für Google Drive:

Beim Upload brauchte pCloud gerade einmal 10:21 Minuten. Google Drive hingegen quälte sich mit 23:26 Minuten - mehr als die doppelte Zeit!
Beim Download zeigt sich das gleiche Bild: pCloud zog die 900-MB-Datei in rasanten 5:01 Minuten auf den Rechner. Google Drive ließ mich hier 13:35 Minuten warten.
Ein oft übersehener Punkt: Die Systembelastung. Während pCloud die Datei mit einer sehr entspannten CPU-Auslastung von 28 % verarbeitete, zog Google Drive satte 42 % aus meinem Prozessor. Das bedeutet für dich im Alltag: Wenn pCloud im Hintergrund synchronisiert, bleibt dein Rechner spürbar flüssiger und leiser, während Google Drive deinen Lüfter deutlich eher zum Arbeiten zwingt.
Diese extremen Unterschiede decken sich absolut mit meinen eigenen Langzeiterfahrungen.
Google Drive ist zwar nicht langsam, aber pCloud ist in puncto Rohgeschwindigkeit und Ressourcenschonung deutlich effizienter. Gerade wenn du oft große Dateien (wie Videoprojekte oder riesige Fotoarchive) hin- und herschiebst, sparst du mit pCloud buchstäblich Stunden an Lebenszeit.
Punkt für pCloud - und das mit Ansage.
Medien & Extras: pCloud bietet mehr als nur Speicher
pCloud ist nicht nur ein Dateispeicher, sondern auch ein ordentlicher Medienplayer. Fotos lassen sich in einer Galerie ansehen, im Vollbild durchklicken oder als Diashow abspielen. Videos werden ohne Buffering gestreamt und bieten eine Geschwindigkeitsregelung sowie einen Bild-in-Bild-Modus, sodass du während des Zuschauens weiterarbeiten kannst.
Für Social Media kannst du Fotos direkt quadratisch zuschneiden und einfache Filter, wie beispielsweise Duotone, anwenden. Auf dem Handy organisiert die pCloud-App deine Fotos in einer Zeitleiste nach Datum und zeigt sie auf einer Weltkarte nach Standort gruppiert an.
Hinzu kommt die Rewind-Funktion: Ein Kontoverlauf von bis zu 180 Tagen (je nach Tarif) ermöglicht es dir, nach einer Ransomware-Infektion oder einem versehentlichen Löschen den Speicherstand auf ein früheres Datum zurückzusetzen. Die betroffenen Dateien werden in einem separaten „Rewind“-Ordner wiederhergestellt. Google Drive bietet mit der Dateiversionierung ebenfalls eine ähnliche Funktion (30 Tage in der Standardversion, länger mit Google One), die Möglichkeit, den gesamten Kontostand zurückzusetzen, ist jedoch ein Alleinstellungsmerkmal von pCloud.
Dafür punktet Google Drive mit der Gemini-KI-Integration: „Deep Research” kann auf Gmail, Chat und Drive zugreifen und „AI Overviews” liefert Zusammenfassungen in der Drive-Suche. Das ist ein mächtiges Feature für alle, die im Google-Ökosystem arbeiten. pCloud bietet nichts Vergleichbares, was aber auch am bewusst anderen Datenschutzansatz liegt.
Punkt für pCloud bei Medien und Rewind; Punkt für Google bei KI.
Ökosystem & Integration: Google Drive unschlagbar - aber auch abhängig
Google Drive ist fest im Google-Ökosystem verankert. Die Integration mit Gmail, Google Fotos, Google Kalender und dem gesamten Workspace-Universum ist einzigartig. Für Personen, die ohnehin viele Google-Dienste nutzen, ist der Wechsel mit Reibungsverlusten verbunden. Die Gemini-KI ist nahtlos in Docs, Sheets, Slides und die Drive-Suche integriert.
Diese Tiefe bietet pCloud nicht. Es gibt keine so umfangreiche Workspace-Einbindung wie bei Google Drive. Dafür ist pCloud unabhängig - und genau das ist für viele Nutzer entscheidend. Du bindest dich nicht an ein Ökosystem, das deine Daten für Werbung und KI-Training nutzt.
Punkt für Google Drive - aber pClouds Unabhängigkeit ist ein bewusster Gegenentwurf, kein Mangel.
Migration: Der Umzug ist einfacher, als du denkst
In der Weboberfläche von pCloud findest du unter „Backups“ den Reiter „Drittanbieter“. Über diesen kannst du dich direkt mit Google Drive, OneDrive, Dropbox oder Google Photos verbinden und deine Dateien automatisch zu pCloud migrieren. Das spart gegenüber dem manuellen Herunter- und Hochladen enorm viel Zeit. Prüfe nach dem Import allerdings immer, ob wirklich alle Daten angekommen sind, bevor du das alte Konto kündigst.

Google Drive bietet keinen vergleichbar einfachen Weg, um von pCloud zu Google zu wechseln - für diesen Umzug sind mehr manuelle Schritte erforderlich. Das ist ein asymmetrischer Vorteil für pCloud.
Punkt für pCloud.
Das Gesamtbild: Warum pCloud für mich vorne liegt
Zählen wir die Punkte zusammen:
| Kategorie | Gewinner |
|---|---|
| Speicherplatz & Preise | pCloud (Lifetime-Modell, Break-even nach ~4 Jahren) |
| Office & Zusammenarbeit | Google Drive (pDocs ist noch Beta) |
| Dateiverwaltung & virtuelles Laufwerk | pCloud (kein lokaler Speicherverbrauch) |
| Teilen & Link-Verwaltung | pCloud (Passwort, Ablaufdatum, Statistiken, Branding) |
| Sicherheit & Datenschutz | pCloud (Schweiz, EU-Server, optional Zero-Knowledge) |
| Geschwindigkeit | pCloud (unabhängige Tests bestätigen hohe Werte) |
| Medien & Extras | pCloud (Rewind, Medienplayer, Fotokarte) |
| Ökosystem & Integration | Google Drive (Gmail, Workspace, Gemini-KI) |
| Migration | pCloud (Drittanbieter-Import) |
pCloud gewinnt in sieben von zehn Kategorien
Google Drive gewinnt bei der Office-Suite und der Ökosystem-Integration - zwei Bereiche, in denen pCloud bewusst anders aufgestellt ist und noch Entwicklungszeit benötigt.
Für mich persönlich ist es entscheidend, dass ich einen großen, günstigen und sicheren Dateispeicher habe, für den ich nicht monatlich zahlen muss. Ich möchte nicht, dass meine Daten in einem US-amerikanischen Ökosystem gespeichert werden, das sie für Werbung und KI-Training nutzt.
Ich schätze Funktionen wie „Rewind”, passwortgeschützte Links mit Ablaufdatum und das virtuelle Laufwerk, die Google Drive in dieser Form nicht bietet. Langfristig gesehen lohnt sich pCloud: Nach knapp vier Jahren hat man mehr gespart, als Google Drive bis dahin gekostet hätte - danach zahle ich null Euro für meinen Speicher.
Der Haken: Wenn du originalgetreu importierte Office-Dateien, Pivot-Tabellen oder die nahtlose Echtzeit-Zusammenarbeit von Google Docs benötigst, ist pCloud Docs derzeit noch nicht der richtige Ersatz. In diesem Fall solltest du mit dem Umstieg warten, bis pCloud Docs die Beta-Phase abgeschlossen hat. Das Gleiche gilt, wenn du tief im Google-Ökosystem steckst und die Gemini-KI-Integration liebst.
Für alle, die Dateien speichern, teilen, archivieren und langfristig günstig unterbringen wollen und dabei Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit legen, ist pCloud die bessere Wahl. Und deshalb liegt pCloud in meinem Vergleich vorne.
Meine Empfehlung
Starte mit dem kostenlosen pCloud-Konto (10 GB) und teste eine Woche lang die Oberfläche, das virtuelle Laufwerk und pDocs. Wenn dir das gefällt, hole dir einen Lifetime-Tarif. Wenn du dich für einen Lifetime-Tarif entscheidest, achte bei der Anmeldung unbedingt auf die Datenregion EU (Luxemburg). Später lässt sich das nur gegen Gebühr ändern.
Für mich war pCloud nach zehn Jahren und einer Investition von über 1.190 € die richtige Entscheidung. Nicht, weil es in jeder Disziplin perfekt ist, sondern weil es die Dinge, die mir wichtig sind - Preis, Datenschutz und langfristige Unabhängigkeit - besser macht als Google Drive.
Genau aus diesem Grund und um langfristig zu sparen, bin ich jetzt auf das pCloud-Lifetime-Abo gewechselt 😉

