VPN-Test der Stiftung Warentest: Die Testergebnisse

VPN Test
VPN Anbieter im Test

Die Stiftung Warentest hat 14 VPN-Dienste getestet und bewertet, um Verbrauchern bei der Auswahl des besten Dienstes zu helfen. Die Testergebnisse liefern wertvolle Informationen über die Effizienz und Zuverlässigkeit von VPN-Diensten.

Die getesteten Dienste umfassten sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Anbieter und wurden anhand von fünf Kriterien bewertet: Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit, Datenschutz, Handhabung, Vielseitigkeit und Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

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YouTube Premium günstiger: Ab 1,39 € mtl. via VPN (Türkei, Ukraine, Ghana…)

YouTube Premium günstiger per VPN

Auf Deal-Seiten liest man immer wieder, dass man mit Hilfe eines VPN in Ländern wie der Türkei oder der Ukraine ein YouTube-Premium-Abo günstiger erwerben kann. Wenn man sich mit einem VPN verbindet, wird die eigene IP-Adresse durch die IP-Adresse des VPN-Servers ersetzt. Befindet sich dieser in einem anderen Land, sieht es für die aufgerufenen Internetseiten (z.B. YouTube) so aus, als käme der Internetverkehr von dort.

In einem Selbstversuch habe ich versucht, in zehn verschiedenen Ländern (über VPN) ein YouTube-Premium-Abo zu kaufen. Mein Ziel war es, herauszufinden, ob man auf diese Weise wirklich Geld sparen kann, wie einfach das Ganze ist und in welchen Ländern es funktioniert.

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Netflix günstiger: Abo ab 2,23 € pro Monat via VPN (Indien, Türkei)

Netflix günstiger per VPN

In diesem Artikel beschreibe ich, wie man Netflix über VPN günstiger abonnieren kann. Netflix bietet nämlich in verschiedenen Ländern unterschiedliche Abo-Preise an.

Bei der Nutzung eines VPN wird die eigene IP-Adresse durch die IP-Adresse des VPN-Servers ersetzt. Stellt man die Verbindung über einen VPN-Server in einem anderen Land her, in dem die Preise für Netflix niedriger sind, kann man von diesen niedrigeren Preisen profitieren.

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Kritische Sicherheitslücken in Progress MOVEit-Software entdeckt

Datenhack

Progress, ein führender Softwareanbieter, hat kürzlich zwei schwerwiegende Sicherheitswarnungen für seine Produkte MOVEit Gateway und MOVEit Transfer veröffentlicht. Diese Warnungen betreffen kritische Schwachstellen, die es Angreifern ermöglichen könnten, die Authentifizierung zu umgehen.

Die erste Schwachstelle (CVE-2024-5805) betrifft MOVEit Gateway 2024.0.0 und wird als kritisch eingestuft, mit einem CVSS-Score von 9.1. Um diese Lücke zu schließen, müssen Nutzer auf die Version 2024.0.1 aktualisieren, was zu einer kurzzeitigen Dienstunterbrechung führen kann.

Die zweite Schwachstelle (CVE-2024-5806) wurde in MOVEit Transfer identifiziert und weist ebenfalls einen kritischen CVSS-Score von 9.1 auf. Besonders alarmierend ist, dass diese Lücke bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird.

IT-Forscher von watchtowr-Labs haben die Schwachstelle in MOVEit Transfer eingehend untersucht und sogar einen Proof-of-Concept-Exploit entwickelt. Sie haben ihre Erkenntnisse in einem detaillierten Artikel veröffentlicht, der Administratoren bei der Untersuchung ihrer Systeme unterstützen soll.

Das IT-Forscherkollektiv Shadowserver berichtet von ersten Angriffen auf die verwundbare Komponente /guestaccess.aspx seit Dienstagabend. Ihre Analysen zeigen, dass etwa 1800 Progress-MOVEit-Systeme öffentlich zugänglich sind, wobei der Großteil (ca. 1300) in den USA und über 350 in Europa lokalisiert sind.

Angesichts der akuten Bedrohungslage wird allen IT-Verantwortlichen dringend empfohlen, ihre MOVEit-Instanzen umgehend zu überprüfen und die erforderlichen Updates sowie empfohlenen Gegenmaßnahmen schnellstmöglich umzusetzen. Die Situation unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit regelmäßiger Sicherheitsupdates und proaktiver Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen.

Der E-Mail- & VPN-Anbieter Proton wird in eine Stiftung umgewandelt

Proton Logo

Das E-Mail- und VPN-Unternehmen Proton hat eine wichtige strukturelle Änderung vorgenommen. Die Gründer um Andy Yen haben eine gemeinnützige Stiftung gegründet und dieser so viele Aktienanteile übertragen, dass die Stiftung nun Mehrheitseigentümerin der kommerziellen Proton AG ist. Mit diesem Schritt wollen sie sicherstellen, dass Proton dauerhaft unabhängig von rein profitorientierten Investoreninteressen bleibt und sich stattdessen der ursprünglichen Mission verpflichtet, Datenschutz und Verschlüsselung im Internet zum Standard zu machen.

Die Entscheidung spiegelt die Motive der Gründer bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 wider – es ging ihnen nicht primär um Gewinnmaximierung, sondern um die Schaffung datengeschützter Kommunikationsdienste zum Wohle der Allgemeinheit. Neben E-Mail- und VPN-Angeboten arbeitet Proton auch an quelloffenen Verschlüsselungsbibliotheken und unterstützt Datenschutzprojekte.

Die neue Struktur mit der gemeinnützigen Stiftung als Anteilseignerin soll diese ausschließlich gemeinwohlorientierte Ausrichtung langfristig festigen. Anders als bei Mozilla oder Signal ist keine externe Finanzierung etwa durch Werbeeinnahmen vorgesehen. Stattdessen muss die Proton AG weiterhin Gewinne erwirtschaften, um die Stiftung zu finanzieren.

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Kaspersky-Software von US-Regierung verboten

Kaspersky Logo

Die US-Regierung hat beschlossen, den Verkauf und die Verwendung der russischen Antiviren-Software Kaspersky in den Vereinigten Staaten ab dem 20. Juli zu verbieten. Nach eingehender Prüfung sind die Behörden zu dem Schluss gekommen, dass dieses Verbot die einzige Möglichkeit ist, Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit auszuräumen.

Hauptgrund ist die Befürchtung, dass sich die russische Regierung über Kaspersky Zugang zu sensiblen Daten amerikanischer Bürger und Unternehmen verschaffen und diese für ihre Zwecke missbrauchen könnte. Den Ermittlungen zufolge verfügt Russland über Fähigkeiten zur Cyber-Offensive und könnte die Aktivitäten von Kaspersky beeinflussen.

Kaspersky hat die Vorwürfe zurückgewiesen und plant rechtliche Schritte. Das Unternehmen betont, nichts zu tun, was die nationale Sicherheit der USA gefährden könnte.

Nach dem 29. September darf Kaspersky seine Software in den USA nicht mehr mit Updates versorgen, was sie für neue Bedrohungen praktisch unbrauchbar machen würde. Während einer Übergangsphase können Kunden noch auf Alternativen umsteigen. Strafen für Privatpersonen und Unternehmen, die Kaspersky weiterhin nutzen, sind nicht vorgesehen.

Ein Kaspersky-Verbot für Regierungscomputer besteht bereits seit 2017 aus ähnlichen Sicherheitsbedenken.

Auch in Deutschland wird seit 2022 offiziell vor der Nutzung von Kaspersky-Produkten gewarnt, da Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens bestehen.

Wenn Sie eine Alternative zu Kaspersky suchen, empfehle ich Ihnen den Virenscanner Test der Stiftung Warentest.

YouTube werbefrei: Alternative zu Werbeblockern und Drittanbieter-Apps

YouTube Logo

YouTube ist in den letzten Monaten verstärkt gegen die Nutzung von Werbeblockern und Drittanbieter-Apps, die Werbung blockieren, vorgegangen. Selbst gegen vergünstigte Premium-Abonnements, die über VPN-Dienste im Ausland abgeschlossen werden, wird inzwischen vorgegangen. Diese Entwicklungen verunsichern viele Nutzer, die nach Möglichkeiten suchen, YouTube ohne lästige Werbung und zu fairen Konditionen zu nutzen.

Welche Alternative gibt es?

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