Steganografie - Schadcode in Bildern

Steganografie

Steganografie (auch Steganographie) ist eine Anwendung der Kryptografie. Während bei der Kryptografie Daten so verschlüsselt werden, dass sie ohne Schlüssel nicht gelesen werden können, werden bei der Steganografie geheime Daten in Bildern, Audiodateien, Texten oder anderen digitalen Objekten versteckt. So können beispielsweise in einer Bilddatei (JPG, PNG, TIFF, BMP) sehr viele Daten versteckt werden, ohne dass es dem Bild anzusehen ist. Dem Betrachter erscheint das Bild vollkommen in Ordnung. Mitwissende des modifizierten Bildes (bzw. des Steganogramms) nutzen wiederum ihr Wissen darüber, wie die Daten versteckt wurden, und können diese wieder auslesen.

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Neue Linux-Malware (PyLoose) schürft Kryptowährungen direkt aus dem Speicher

Malware Attacke

Forscher des Sicherheitsunternehmens Wiz haben am 22. Juni 2023 eine neue Malware identifiziert, die Cloud-Workloads ausnutzt, um Kryptowährungen zu schürfen. Das zugrundeliegende Schadprogramm PyLoose, ein einfaches Python-Skript mit vorprogrammiertem XMRig-Miner, wird verwendet, um die virtuelle Währung Monero zu generieren.

Der XMRig-Miner ist ein weit verbreitetes Open-Source-Tool, das CPU-Ressourcen nutzt, um komplexe Algorithmen im Kontext des Krypto-Minings zu lösen. Es ist base64-kodiert in PyLoose eingebettet und liegt in einer relativ aktuellen Version vor, die den Mining-Pool "MoneroOcean" verwendet.

PyLoose erweist sich als besonders tückisch: Als dateibasierte Malware agiert sie direkt aus dem Speicher heraus und hinterlässt keine Spuren auf den Systemlaufwerken. Das macht die Malware schwer auffindbar und schützt sie vor signaturbasierten Erkennungssystemen. Eingebettet in reguläre Systemprozesse nutzt PyLoose legitime Systemwerkzeuge, um seinen Schadcode auszuführen.

Bislang konnten die Wiz-Experten mindestens 200 bestätigte Kompromittierungen durch diese Malware aufdecken. Die Angriffe beginnen typischerweise mit dem Zugriff auf Systeme über öffentlich zugängliche Jupyter Notebook-Dienste, die keine Einschränkungen für Systembefehle aufweisen.

Um den Schadcode zu implementieren, greifen die Angreifer über eine HTTPS GET-Anfrage auf eine Pastebin-ähnliche Website zu, von der sie PyLoose abrufen und direkt in den Speicher von Python laden.

Trotz intensiver Untersuchungen konnten die Wiz-Forscher die Angriffe bisher keinem Angreifer zuordnen, da die Angreifer kaum verwertbare Spuren hinterlassen.

Die Sicherheitsexperten raten Administratoren von Cloud-Instanzen zu erhöhter Wachsamkeit: Sie sollten auf die Nutzung von öffentlichen Diensten verzichten, die anfällig für die Ausführung von Code sind, und auf starke Passwörter, mehrstufige Authentifizierung sowie strikte Einschränkungen für die Ausführung von Systembefehlen setzen.

Fehlalarm: Microsoft Defender warnt vor Browser-Plugin Metamask

Microsofts Defender stuft derzeit das weit verbreitete Kryptowährungs-Plugin Metamask fälschlicherweise als Malware ein. Der Fehlalarm betrifft Nutzer von Chrome und Firefox.

Die spezifische Malware-Klassifizierung, die der Defender für Metamask verwendet, lautet "Trojan:JS/Phish!MSR". Metamask selbst stellt kein Sicherheitsrisiko dar. Dieser Fehlalarm ist auf einen Fehler im Erkennungsalgorithmus von Microsoft zurückzuführen.

In der Metamask-Community empfiehlt der Administrator Chinzilla, in den Einstellungen von Microsoft Defender eine Ausnahme für dieses Plugin einzurichten.

Anweisungen zum Einrichten einer Ausnahme finden Sie auf der Support-Seite von Microsoft.

Microsoft hat noch nicht auf die Situation reagiert.

Was ist Spear Phishing?

Spear Phishing ist eine Form von Phishing, bei der bestimmte Organisationen oder Einzelpersonen gezielt angegriffen werden.

Während die gängige Angriffsmethode des Phishings wie ein Fischernetz wahllos fischt, erinnert Spear-Phishing an einen Jäger, der einen bestimmten Fisch ins Visier nimmt, um ihn mit einem Speer aufzuspießen.

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Achtung: Gefälschte VPN-Seiten verbreiten Schadsoftware

VPNs oder virtuelle private Netzwerke sind persönliche private Verbindungen, die zur Verbindung mit einer öffentlichen Internetverbindung verwendet werden. Ein VPN (Virtual Private Network) bringt eine Menge Vorteile: Man ist nicht nur diskreter im Netz unterwegs und kann von Dritten schwieriger erkannt werden, es ist auch kaum möglich, den Datenverkehr abzuhören – etwa in einem offenen WLAN. Deshalb verlangen viele Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter sich über ein VPN ins Firmennetzwerk einklinken.

Diverse Anbieter stellen Usern die Möglichkeit zur Verfügung, so ein VPN zu nutzen – oft gegen entsprechendes Entgelt. Im Zuge der Corona-Verbreitung und der rapiden Zunahme an Home-Office-Arbeitsplätzen, sind VPN Anbieter so beliebt wie noch nie. Ein Blick auf Google Trends zeigt, dass sich das Suchvolumen zum Suchbegriff "VPN" in den vergangenen Wochen mehr als verdreifacht hat.

Google Trends VPN
Abb. 1: Google Trends „VPN“ (Zeitraum: 2 Jahre)

Doch wo die Nachfrage im Internet groß ist, sind Betrüger nicht weit. Aktuell sprießen täglich neue Webseiten aus dem Boden, die bösartige VPN-Installationsprogramme anbieten.

Und die Tatsache, dass VPN-Verbindungen besonders bei Geschäftsleuten beliebt sind, wird vermutlich dazu beigetragen, dass die Zahl der Fake-VPN-Programme in nächster Zeit noch weiter zunehmen wird. Die Informationen, die sich auf den Geräten dieser Personen befinden, sind für Cyberkriminelle äußerst interessant.

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Neue Erpressermasche: Ransomware-Betreiber wollen sensible Firmendaten veröffentlichen

Eine neue Taktik von Ransomware-Entwicklern besteht darin, sensible Daten infizierter Unternehmen zu veröffentlichen, wenn diese das geforderte Lösegeld nicht zahlen.

Die Hintermänner der Ransomware REvil (auch bekannt als Sodinokibi) haben angekündigt, gestohlene Dateien und Daten als Druckmittel einzusetzen, um infizierte Unternehmen zur Zahlung des Lösegelds zu bewegen.

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