Joybuy startet in Deutschland mit Same-Day-Lieferung

Joybuy

Der Online-Handel in Deutschland erhält einen neuen Namen: Joybuy. Hinter der Plattform steht der chinesische Handelskonzern JD.com, der sein Europa-Geschäft nun deutlich ausbaut. Seit dem 16. März 2026 ist Joybuy offiziell auch in Deutschland verfügbar. Gleichzeitig startet der Dienst in weiteren europäischen Ländern wie Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Das Sortiment umfasst unter anderem Produkte aus den Bereichen Technik, Haushaltsgeräte, Beauty, Wohnen, Lebensmittel und Alltagsbedarf.

Joybuy verspricht in ausgewählten Regionen eine Zustellung am selben Tag: Wer bis 11 Uhr bestellt, soll seine Ware noch am selben Tag bis 23 Uhr erhalten. Bestellungen bis 23 Uhr sollen am nächsten Tag bis 15 Uhr ankommen. Laut den offiziellen Angaben gilt dieses Tempo zum Start allerdings nur für ausgewählte Produkte und Städte. In Deutschland startet das Angebot zunächst in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen, darunter Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Köln.

Für deutsche Kunden ist außerdem wichtig, dass die Same-Day-Lieferung an Bedingungen geknüpft ist. Sie gilt ab einem Bestellwert von 29 Euro ohne zusätzliche Lieferkosten. Außerhalb dieser Schnellliefergebiete will Joybuy je nach Region mit Next-Day-Lieferung oder regulärem Versand arbeiten. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen Abholservice mit mehr als 20.000 Abholstationen in Deutschland an.

Joybuy positioniert sich inhaltlich klar als breite Shopping-Plattform. Zum Start nennt das Unternehmen bekannte Marken wie Apple, Bosch, Braun, Brita, De'Longhi, HP, LEGO, LG, Philips, Sony und TCL. Damit wird schnell deutlich, dass Joybuy nicht als Nischenanbieter auftreten will, sondern den Massenmarkt anvisiert. Laut Reuters greift JD.com mit wettbewerbsfähigen Preisen, eigener Logistik und schnellem Versand die etablierten Platzhirsche wie Amazon ganz offen an.

JD.com betreibt in Europa ein eigenes Logistiknetz mit mehr als 60 Lager- und Logistikstandorten. In Deutschland spielt unter anderem das große Logistikzentrum in Oberhausen eine wichtige Rolle. Joybuy möchte nicht nur Produkte verkaufen, sondern auch die Lieferung weitgehend selbst kontrollieren.

Ob Joybuy in Deutschland wirklich einschlägt, dürfte vor allem von zwei Faktoren abhängen: Preis und Zuverlässigkeit. Ein schneller Lieferservice klingt zwar gut, muss sich im Alltag aber erst beweisen. Hinzu kommt, dass Joybuy in den eigenen Versandbedingungen darauf hinweist, dass die Lieferzeiten nicht garantiert sind und nur für ausgewählte Städte sowie bestimmte Produkte gelten.

Amazon Prime Video Ultra: Neues Abo für werbefreies 4K-Streaming

Prime Video

Amazon passt Prime Video in den USA erneut an. Ab dem 10. April 2026 wird aus der bisherigen werbefreien Zusatzoption das neue Abo „Prime Video Ultra”. Der entscheidende Punkt dabei ist: 4K/UHD wird es künftig nur noch mit Ultra geben. Wer beim normalen Prime-Video-Abo bleibt, bekommt zwar weiterhin viele Inhalte in HD und HDR, muss bei der Bildqualität aber einen Schritt zurückstecken.

Neu ist außerdem der Preis. Während Amazon die werbefreie Zusatzoption 2024 in den USA noch für 2,99 US-Dollar pro Monat eingeführt hatte, kostet Prime Video Ultra künftig 4,99 US-Dollar pro Monat. Das neue Paket ersetzt somit nicht nur den alten Werbefrei-Zuschlag, sondern macht das Premium-Erlebnis auch deutlich teurer.

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Spotify Taste Profile: Spotify gibt Nutzern mehr Kontrolle über den eigenen Musikgeschmack

Spotify arbeitet an einer neuen Funktion, die für viele Nutzer spannend sein dürfte. Mit dem neuen Taste Profile will der Streaming-Dienst transparenter machen, wie der eigene Geschmack im System erkannt wird - und erstmals auch erlauben, dieses Profil aktiv zu beeinflussen.

Vorgestellt wurde die Neuerung auf der SXSW 2026, zunächst startet das Ganze als Beta-Version für Premium-Nutzer in Neuseeland.

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YouTube bringt 30-Sekunden-Werbung ohne Skip-Button auf den Fernseher - jetzt weltweit

YouTube Logo

YouTube erweitert seine Werbestrategie für den Fernseher. Google hat angekündigt, dass nicht überspringbare 30-Sekunden-Spots ab sofort weltweit auf TV-Geräten abgespielt werden. Damit sind vor allem Connected-TVs gemeint, also Smart-TVs und andere Geräte, auf denen YouTube im Wohnzimmer genutzt wird. Die Neuerung ist Teil der sogenannten Video Reach Campaigns und wird global über Google Ads sowie Display & Video 360 ausgerollt.

Dabei ist die Einordnung wichtig: Es handelt sich nicht um eine pauschale Umstellung, bei der jeder Zuschauer bei jedem Video automatisch 30 Sekunden Zwangswerbung sieht. Stattdessen erweitert Google den verfügbaren Anzeigenmix auf TV-Geräten. Das System kann nun zwischen 6-Sekunden-Bumpern, klassischen, nicht überspringbaren 15-Sekunden-Spots und 30-Sekunden-Werbung wählen. Laut Google soll die Auswahl der Länge KI-gestützt optimiert werden.

Wer YouTube auf dem Fernseher nutzt, muss also künftig damit rechnen, häufiger längere Werbeunterbrechungen zu sehen, die sich nicht wegklicken lassen. Dadurch ähnelt das Nutzungserlebnis auf dem TV-Bildschirm immer mehr dem klassischen linearen Fernsehen: Zurücklehnen, Video starten - und im Zweifel erst einmal Werbung anschauen. Dass Google diese Formate gezielt für den großen Bildschirm hervorhebt, zeigt, wie wichtig YouTube die Nutzung im Wohnzimmer inzwischen ist.

Amazon startet Health AI - KI-Gesundheitsassistent für Fragen, Rezepte und Arztkontakt

Amazon Health AI

Amazon baut sein Gesundheitsgeschäft weiter aus und hat mit Health AI einen neuen KI-Gesundheitsassistenten gestartet. Das Besondere daran: Die Funktion soll nicht nur allgemeine Gesundheitsfragen beantworten, sondern Nutzer auch aktiv bei organisatorischen Schritten unterstützen, beispielsweise beim Verstehen von Laborwerten, bei der Verwaltung von Rezepten oder beim Kontakt zu medizinischem Personal.

Das Angebot ist ab dem 10. März 2026 auf Amazon.com und in der Amazon-App verfügbar. Zunächst erfolgt die Freischaltung in den USA. Ziel ist es, den Dienst in den kommenden Wochen für alle US-Kunden verfügbar zu machen.

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Lovable günstiger: Pro für 14,99 Euro/Monat (Angebot)

Lovable günstiger

Lovable zählt aktuell zu den spannendsten KI-Tools, um Apps und Webanwendungen per Texteingabe zu erstellen. Die moderne und schnelle Plattform macht vieles deutlich einfacher. Einfach eine Beschreibung eingeben, das Projekt starten und die KI übernimmt große Teile der Arbeit.

Weniger angenehm ist allerdings der Preis, wenn man Lovable intensiver nutzen möchte. Dank eines aktuellen Angebots kann man jedoch ein paar Euro sparen.

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NBA League Pass günstiger: Premium für 7,99€/Monat (ohne Jahrestarif, kein VPN)

NBA League Pass günstiger

Für viele Basketball-Fans ist der NBA League Pass die beste Möglichkeit, um die Saison live, flexibel und in guter Qualität zu verfolgen. Allerdings ist das offizielle Abo in Deutschland nicht ganz günstig. Je nach Paket liegen die Kosten bei rund 140 bis 190 Euro pro Saison. Die Premium-Version ist noch teurer, bietet dafür aber einige zusätzliche Vorteile, wie etwa werbefreie Übertragungen, In-Arena-Streams in den Pausen und die Möglichkeit, Spiele offline zu speichern.

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ARD und ZDF stellen drei TV-Sender ein

ARD und ZDF stellen drei TV-Sender ein

Bei der ARD und dem ZDF steht eine größere Neuordnung des linearen TV-Angebots an. Zum 31. Dezember 2026 werden die drei Sender tagesschau24, One und ARD Alpha eingestellt. Hintergrund ist der Reformstaatsvertrag, der die öffentlich-rechtlichen Sender dazu verpflichtet, ihre linearen Angebote zu reduzieren und diese stärker gemeinsam zu organisieren.

Andere Sender bleiben erhalten - wenn auch teils in neuer Form. So sollen Phoenix, Neo und Info ab Januar 2027 als gemeinsame Schwerpunktangebote von ARD und ZDF weitergeführt werden. Phoenix wird dabei als gemeinsames Informationsangebot aufgestellt, Neo richtet sich an junge Erwachsene und Info soll als gemeinsamer linearer Dokumentationskanal dienen.

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