Europol legt kriminell genutzten VPN-Dienst lahm

Europol legt kriminell genutzten VPN-Dienst lah

Europol hat gemeinsam mit Partnerbehörden einen VPN-Dienst abgeschaltet, der laut den Ermittlern von Cyberkriminellen genutzt wurde, um ihre Aktivitäten zu verschleiern. Dabei steht nicht ein klassischer Privatkunden-Dienst im Zentrum, sondern eine Infrastruktur, die in mehreren großen Cybercrime-Ermittlungen eine Rolle gespielt haben soll.

Den vorliegenden aktuellen Berichten zufolge handelten französische und niederländische Behörden unter Koordination von Europol und Eurojust gegen den Dienst First VPN, der auch als 1VPNS bezeichnet wird. Dabei wurden Server abgeschaltet, Domains beschlagnahmt und ein mutmaßlicher Administrator in der Ukraine festgenommen. In den Berichten ist zudem von einem Zugriff auf Nutzerdaten die Rede, die im Zuge der Ermittlungen gesichert worden sein sollen.

Der Fall zeigt, wie sehr sich Ermittler inzwischen auf die technische Infrastruktur krimineller Netzwerke im Hintergrund konzentrieren. VPN-Dienste, die gezielt zur Anonymisierung illegaler Aktivitäten vermarktet werden, stehen dabei offenbar besonders im Fokus internationaler Fahnder. Laut aktuellen Angaben soll First VPN in nahezu jeder größeren, von Europol unterstützten Cybercrime-Ermittlung eine Rolle gespielt haben.

Für die Betroffenen in der Cybercrime-Szene dürfte die Maßnahme über den eigentlichen Shutdown hinaus Folgen haben. Wenn Ermittler Zugriff auf Server und Daten erhalten, können sie Rückschlüsse auf Verbindungen, Kommunikationsmuster und beteiligte Akteure ziehen. Genau darin liegt aus Sicht der Behörden der eigentliche Wert solcher Operationen: Nicht nur ein Dienst verschwindet aus dem Netz, sondern auch ein Teil der versteckten Infrastruktur, auf die sich die Täter verlassen haben.

Grok (SuperGrok) günstiger bekommen (ab 5€/Monat, Top Angebot 2026, ohne VPN)

Grok (SuperGrok) günstiger

Grok zählt inzwischen zu den spannendsten KI-Tools, wenn es um Videoerstellung, aktuelle Informationen, schnelle Recherchen, Social-Media-Trends, Programmierung, Bildideen und kreative Aufgaben geht. Der KI-Assistent stammt von xAI und ist direkt mit dem X-Ökosystem verbunden. Dadurch ist Grok besonders interessant für Nutzer, die nicht nur klassische KI-Antworten, sondern auch aktuelle Entwicklungen, Live-Suche und Trendbeobachtung in ihre Arbeit einbeziehen möchten.

Der Haken: Wer Grok intensiver nutzen möchte, stößt mit der kostenlosen Variante irgendwann an Grenzen. Für höhere Limits, bevorzugten Zugriff und zusätzliche Funktionen gibt es SuperGrok.

Ein Blick auf die offiziellen Preise zeigt jedoch schnell, warum viele Nutzer nach einer günstigeren Alternative suchen. SuperGrok Lite kostet 10 US-Dollar pro Monat. Der reguläre SuperGrok-Tarif ist sogar noch teurer und kostet 30 US-Dollar pro Monat.

Gerade wenn man bereits andere KI-Abos wie ChatGPT, Claude oder Gemini nutzt, summieren sich solche Kosten schnell. Genau deshalb zeige ich in diesem Beitrag eine Möglichkeit, SuperGrok günstiger zu bekommen.

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Anthropic erweitert Claude Managed Agents um eigene Sandbox und MCP-Tunnel

Anthropic erweitert Claude Managed Agents um eigene Sandbox und MCP-Tunnel

Anthropic hat die Funktion „Claude Managed Agents” um zwei zentrale Elemente erweitert: „Self-Hosted Sandboxes” und „MCP-Tunnel”. Damit können Agenten ihre Tools in einer vom Unternehmen kontrollierten Sandbox ausführen und zugleich auf private MCP-Server zugreifen, ohne dass diese öffentlich im Internet erreichbar sein müssen.

Im Kern verlegt Anthropic die Ausführungsumgebung der Agenten näher an die Infrastruktur der Kunden. Während der Agenten-Loop für Orchestrierung, Kontextverwaltung und Fehlerbehandlung auf Anthropics Infrastruktur bleibt, findet die eigentliche Tool-Ausführung in der eigenen oder in einer verwalteten Sandbox statt. Laut Anthropic kann diese Sandbox auf eigener Infrastruktur betrieben werden oder über Anbieter wie Cloudflare, Daytona, Modal und Vercel bereitgestellt werden.

Für Unternehmen sind vor allem die Aspekte Sicherheit und Kontrolle relevant. Laut Anthropic bleiben Dateien, Repositories, Netzwerkrichtlinien, Audit-Logging und weitere Sicherheitswerkzeuge innerhalb der eigenen Perimeter-Struktur. Zusätzlich lässt sich die Rechenleistung anpassen, beispielsweise für lange Builds oder die rechenintensive Bildgenerierung.

Die MCP-Tunnel ergänzen dieses Modell um den Zugriff auf interne Systeme. Darüber können Agenten private Datenbanken, APIs, Wissensdatenbanken oder Ticketing-Systeme ansprechen, ohne dass dafür öffentliche Endpunkte oder eingehende Firewall-Regeln nötig sind. Anthropic beschreibt dafür einen leichten Gateway-Ansatz mit einer einzelnen ausgehenden Verbindung und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Anthropic ordnet beide Funktionen als Ausbau der Managed-Agents-Plattform ein. „Self-hosted sandboxes” sind in der Public Beta verfügbar, „MCP-Tunnel” befinden sich in der Research Preview. Das Unternehmen positioniert die Neuerungen als Bausteine für produktionsreife Agentensysteme, bei denen Sicherheit, Skalierung und Betrieb stärker unter eigener Kontrolle bleiben.

Google Gemini: Das kostet das neue KI-Guthaben

Gemini

Google passt die Gemini-App und die dazugehörigen KI-Tarife derzeit deutlich an. Aus den neuen Unternehmensangaben geht hervor, dass Google den Monatspreis für die Spitzenstufe AI Ultra von 250 auf 200 Dollar senkt, zugleich aber ein neues nutzungsabhängiges Modell einführt. Anstelle fester Prompt-Grenzen soll die Nutzung künftig nach Rechenaufwand bewertet werden. Google beschreibt dies als berechnungsbasierte Limits, die sich unter anderem an Komplexität, verwendeten Funktionen und Gesprächslänge orientieren. Die Limits werden alle fünf Stunden aktualisiert und gelten bis zu einem Wochenkontingent.

Auch zum neuen KI-Guthaben macht Google eine konkrete, wenn auch noch nicht vollständige Aussage. Wer in Gemini, Google Flow oder Google Antigravity über die jeweiligen Limits hinaus weiterarbeiten möchte, kann laut dem Unternehmen kostenpflichtige „Top-up AI Credits” erwerben. Diese Option soll auch für die Gemini-App selbst kommen. Einen festen Preis für diese Credits nennt Google in den aktuell veröffentlichten Informationen jedoch nicht.

Parallel dazu ordnet Google die Abo-Stufen neu. Neben „AI Ultra” für 200 Dollar pro Monat soll es eine weitere Ultra-Variante für 100 Dollar pro Monat geben. Zudem erhalten die Tarife unterschiedliche Nutzungsspielräume: AI Plus verfügt über das Doppelte, AI Pro über das Vierfache und AI Ultra über das 20-Fache der Limits eines Standardkontos. Google macht damit deutlich, dass eine intensivere Nutzung künftig stärker an das jeweilige Paket gekoppelt ist.

Für Nutzer bedeutet das vor allem zwei Dinge. Erstens werden einfache Anfragen und komplexe Aufgaben künftig unterschiedlich behandelt. Zweitens wird das neue KI-Guthaben vor allem dann relevant, wenn lange Chats, Bild- oder Videoaufgaben und agentische Funktionen die regulären Limits schneller aufbrauchen. Google selbst verweist darauf, dass die Änderungen nach und nach ausgerollt werden und in den kommenden Tagen und Wochen verfügbar sein sollen.

Claude günstiger bekommen (ab 5€/Monat, Top Angebot 2026, ohne VPN)

Claude günstiger

Für viele gehört Claude mittlerweile zu den spannendsten KI-Tools überhaupt. Insbesondere beim Schreiben, Recherchieren, Zusammenfassen, Programmieren oder Analysieren längerer Texte zeigt Claude seine Stärken. Der Haken: Wer Claude regelmäßig nutzt, stößt mit der kostenlosen Version schnell an Grenzen. Claude Pro kostet offiziell 20 US-Dollar pro Monat bzw. 17 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung.

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iOS 27: Apple setzt auf KI für Schreiben, Automationen und personalisierte Designs

Apple bereitet für iOS 27 offenbar einen deutlichen Ausbau der KI-Funktionen vor. Im Mittelpunkt stehen demnach Schreibwerkzeuge, eine neue Ebene für Sprachautomationen sowie stärker personalisierte Designs für Inhalte und Oberflächen. Die Berichte deuten darauf hin, dass Apple die vorhandenen Apple-Intelligence-Funktionen nicht nur erweitert, sondern auch enger in zentrale Bereiche des Systems integriert.

Besonders im Fokus steht das Schreiben. Den aktuellen Berichten zufolge testet Apple zusätzliche Funktionen rund um die bestehenden Schreibwerkzeuge, darunter einen Grammatik-Check und weitergehende Hilfen beim Formulieren. Dadurch könnte iOS 27 künftig einfachere Korrektur- und Umformulierungsvorschläge liefern und mit etablierten Schreibassistenten konkurrieren.

Ein zweiter Baustein betrifft die Automationen. Apple arbeitet offenbar an einer natürlicheren Bedienung der Shortcuts-App, bei der Nutzer komplexe Abläufe in Alltagssprache beschreiben können. Die eher technische Automationsoberfläche würde somit zu einem System, das Befehle wie das Zusammenfassen von Dokumenten, das Teilen von Kalenderverfügbarkeiten oder andere mehrstufige Aktionen selbst interpretiert und zusammenstellt.

Hinzu kommen personalisierte Designs. In mehreren Berichten werden neue Vorschläge und generative Funktionen für Wallpaper und visuelle Inhalte genannt. Genmoji soll demnach stärker auf persönliche Daten wie die Fotobibliothek und den Tastaturverlauf zurückgreifen, um passendere Vorschläge zu machen. Auch bei Hintergründen und Darstellungen deutet sich ein Ansatz an, bei dem das System stärker auf den einzelnen Nutzer zugeschnitten wird.

Damit zeichnet sich insgesamt ein klarer Kurs ab: Apple möchte iOS 27 nicht mehr über große optische Brüche, sondern über praktische KI-Funktionen im Alltag definieren. Dies betrifft das Schreiben, Systemautomationen und die personalisierte Gestaltung gleichermaßen. Ob diese Funktionen zum Start im Herbst 2026 vollständig verfügbar sein werden, bleibt allerdings offen, da es sich bislang um Berichte aus der laufenden Vorabphase handelt.

Gemini Google AI Pro günstiger: nur 2,45 € / Monat (ANGEBOT 2026, ohne VPN)

Gemini Google AI Pro günstiger

GamsGo bietet einen neuen, äußerst attraktiven Service an. Ab einmalig 43,99 € (2,45 € / Monat) erhält man 18 Monate Gemini Pro (Google AI Pro) Premium (Optionen und Preise ↓). Im Vergleich zum regulären Preis von rund 21,99 € pro Monat bei Google spart man damit knapp 350 Euro. Gerade Power-User, die das volle Funktionsset nutzen möchten, aber vor den hohen KI-Abo-Kosten zurückschrecken, können so viel Geld sparen.

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Netflix mit Werbung wächst rasant

Netflix zufolge erreicht das Abo mit Werbung inzwischen monatlich mehr als 250 Millionen Zuschauer weltweit. Damit hat sich die Reichweite innerhalb eines Jahres deutlich vergrößert. Im Vorjahr hatte Netflix noch 94 Millionen Nutzer in diesem Tarif angegeben.

Der Anstieg zeigt, dass das günstigere Modell für viele Nutzer attraktiver wird. Für Netflix ist dies ein Signal, dass sich das Geschäft zunehmend in Richtung eines Hybridmodells entwickelt, das Abogebühren und Werbeeinnahmen kombiniert.

Das Unternehmen sagt außerdem, dass Zuschauer mit einem Werbe-Abo aktiv bleiben. Laut Netflix sehen mehr als 80 Prozent der Mitglieder mit Werbe-Abo jede Woche Inhalte.

Netflix erweitert das Werbeangebot inhaltlich und technisch. So sollen Anzeigen künftig auch in Podcasts sowie in vertikalen Videoformaten auf Mobilgeräten ausgespielt werden. Zudem plant der Konzern, das Werbeangebot ab 2027 in 15 weitere Länder zu bringen. Damit will Netflix die Reichweite dieses Tarifs weiter erhöhen und neue Vermarktungsflächen schaffen.