Juice Jacking: Warnung des FBI vor öffentlichen USB-Ladestationen

FBI und FCC warnen aktuell vor Juice Jacking. Beim Juice Jacking kompromittieren Angreifer USB-Ladeanschlüsse, die häufig an öffentlichen Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Cafés zu finden sind, um an die persönlichen Daten von Nutzern zu gelangen oder Schadsoftware auf deren Geräten zu installieren.

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) warnt in einem Tweet. Die Federal Communications Commission (FCC) warnt in einer aktuellen Mitteilung.

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Mullvad erhielt Besuch von der schwedischen Polizei

Mullvad VPN

Am 18. April 2023 erhielt der bekannte schwedische VPN-Anbieter Mullvad Besuch von der schwedischen Polizei. Es war das erste Mal in der 14-jährigen Geschichte des Unternehmens, dass es mit einem solchen Szenario konfrontiert wurde. Der ungewöhnliche Vorfall war das Ergebnis eines Durchsuchungsbefehls, mit dem Computer mit Kundendaten beschlagnahmt werden sollten.

Mullvad ist bekannt für seine strikte No-Log-Politik, die besagt, dass das Unternehmen keine Daten über Kundenaktivitäten speichert. Dies macht den Durchsuchungsbefehl umso bemerkenswerter und wirft Fragen hinsichtlich seiner Effektivität und Relevanz auf.

Schweden hat ein recht liberales Datenschutzgesetz, und es gibt keine gesetzliche Verpflichtung für VPN-Anbieter, Kundendaten zu speichern.

Die schwedische Polizei konnte weder Beweise noch Informationen über die Kunden finden. Sie verließ die Räumlichkeiten, ohne etwas mitzunehmen. Es bleibt unklar, was die Behörden zu finden hofften, wenn das Unternehmen keine entsprechenden Daten speichert.

Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen einer internationalen Justizzusammenarbeit, an der Deutschland beteiligt war. Offenbar stand die Aktion im Zusammenhang mit einem Erpressungsangriff, der sich im Oktober 2021 gegen verschiedene kommunale Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern richtete.

Neue Erpressermasche: Ransomware-Betreiber wollen sensible Firmendaten veröffentlichen

Eine neue Taktik von Ransomware-Entwicklern besteht darin, sensible Daten infizierter Unternehmen zu veröffentlichen, wenn diese das geforderte Lösegeld nicht zahlen.

Die Hintermänner der Ransomware REvil (auch bekannt als Sodinokibi) haben angekündigt, gestohlene Dateien und Daten als Druckmittel einzusetzen, um infizierte Unternehmen zur Zahlung des Lösegelds zu bewegen.

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