Claude verbindet sich mit Adobe, Blender und weiteren Kreativtools

Claude dringt weiter in kreative Arbeitsabläufe vor. Anthropic hat neue Connectors vorgestellt, mit denen sich das KI-System direkt in professionelle Kreativsoftware einbinden lässt. Dazu zählen unter anderem Adobe-, Affinity-by-Canva-, Blender-, Autodesk-Fusion-, Ableton-, Resolume-, SketchUp- und Splice-Programme. Der Schwerpunkt liegt auf einem Einsatz in den Programmen selbst, also dort, wo Kreativprofis ohnehin arbeiten, statt in einer separaten Chat-Oberfläche.

Im Fall von Adobe soll Claude auf mehr als 50 Werkzeuge innerhalb der Creative Cloud zugreifen können, darunter Funktionen aus Photoshop, Premiere und Express. Bei Affinity by Canva stehen vor allem wiederkehrende Produktionsaufgaben wie das Umbenennen von Ebenen, der Export oder Stapelbearbeitungen im Vordergrund. Blender erhält eine Anbindung an die Python-API in natürlicher Sprache, sodass sich komplexe Setups analysieren, dokumentieren und per Textanweisung steuern lassen. Auch Autodesk Fusion, SketchUp und die Audio- und Live-Visual-Tools der übrigen Partner sind auf unterstützende Arbeitsabläufe ausgelegt.

KI wird nicht mehr nur als Text- oder Bildgenerator positioniert, sondern zunehmend als Arbeitsoberfläche für ganze Produktionsketten. Anthropic beschreibt dies als Unterstützung bei der Ideenfindung, bei wiederkehrenden Aufgaben und bei der Verknüpfung verschiedener Programme in einem Projekt. Gerade für die Bereiche Design, 3D, Video- und Musikproduktion könnte dies den Wechsel zwischen einzelnen Tools reduzieren und manuelle Zwischenschritte verkürzen.

Bemerkenswert ist der offene technische Ansatz. Die Blender-Anbindung basiert auf MCP und soll nicht exklusiv für Claude, sondern grundsätzlich auch anderen Modellen offenstehen. Dies deutet darauf hin, dass Anthropic die neue Funktion nicht nur als Produktmerkmal, sondern auch als Baustein für ein breiteres Ökosystem betrachtet.

Gemini bekommt neue Personalisierungsfunktionen

Gemini

In den kommenden Wochen soll Gemini noch stärker auf den einzelnen Nutzer reagieren. Google arbeitet an neuen Funktionen, die den Assistenten persönlicher, kontextbezogener und vorausschauender machen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine erweiterte Personalisierung sowie eine proaktive Unterstützung.

Laut jüngsten Google-Informationen wurde Personal Intelligence bereits in Gemini, in der Google-Suche und in Chrome breiter ausgerollt. Die Funktion kann auf verbundene Google-Dienste zugreifen und so Empfehlungen oder Vorschläge liefern, die stärker auf persönliche Gewohnheiten, Reisepläne oder Einkaufsinteressen zugeschnitten sind. Dabei behalten Nutzer die Kontrolle darüber, welche Dienste eingebunden werden.

Ergänzend dazu bereitet Google einer aktuellen Analyse der Gemini-App zufolge eine neue Funktion namens „Proactive Assistance” vor. Diese soll zum passenden Zeitpunkt personalisierte Vorschläge liefern und dabei nicht nur auf verknüpfte Apps wie Gmail und Kalender zugreifen, sondern auch auf den Bildschirminhalt und Benachrichtigungen. Damit rückt Gemini noch stärker in Richtung eines Assistenten, der nicht erst auf eine Frage wartet, sondern auch selbst aktiv werden kann.

Google beschreibt diese Entwicklung seit Wochen als Teil eines größeren Ziels: Gemini soll ein persönlicher, proaktiver und leistungsfähiger Assistent werden. In den aktuellen März-Updates betonte das Unternehmen zudem, dass die neuen Funktionen dabei helfen sollen, den eigenen Kontext besser zu verstehen und Geräte in hilfreichere Begleiter für Alltag und Arbeit zu verwandeln.

Parallel dazu erweitert Google die Nutzung von Gemini auch in anderen Bereichen. So wurde die Personal Intelligence in der Suche, in Gemini in Chrome und in der Gemini-App in den USA ausgebaut. Gleichzeitig sollen neue Importfunktionen den Wechsel von anderen KI-Assistenten erleichtern. Dies verdeutlicht, dass Google Gemini zunehmend nicht mehr nur als Chatbot, sondern als personalisierte Assistenzplattform positioniert.

Ob die nun entdeckten Proactive-Assistance-Funktionen bereits zeitnah offiziell starten, ist offen. Der aktuelle Stand spricht aber dafür, dass Google Gemini klar in Richtung eines stärker individualisierten Alltagsassistenten weiterentwickelt.

Das beste VPN für China? Praxistest 2026

Das beste VPN für China

Wer ein VPN für China sucht, sucht in der Regel kein normales VPN. In Deutschland reicht es in der Regel, wenn ein Dienst schnell ist, über viele Server verfügt und sich bequem auf dem Smartphone nutzen lässt. In China gelten jedoch andere Regeln. Dort ist nicht nur die Downloadgeschwindigkeit entscheidend, sondern vor allem die Frage, ob die Verbindung überhaupt zustande kommt und stabil bleibt, wenn das Netzwerk VPN-Verbindungen aktiv erkennt und blockiert.

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GTA 6: Marketing soll sehr bald starten

Die Hinweise auf den nächsten großen Schritt bei „Grand Theft Auto 6” verdichten sich. Nach den jüngsten Aussagen aus dem Umfeld von Take-Two und Rockstar Games steht fest, dass die Vermarktung weiterhin für den Sommer 2026 geplant ist. Parallel dazu hat Take-Two die Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts auf den 21. Mai verschoben, was die Erwartung zusätzlicher Ankündigungen im Vorfeld verstärkt.

Für die Einordnung ist vor allem wichtig, dass Take-Two den Release von GTA 6 weiterhin für den 19. November 2026 bestätigt hat. In den aktuellen Finanzunterlagen wird zudem erneut auf die hohen Erwartungen rund um den Titel hingewiesen. Damit signalisiert das Unternehmen, dass der Zeitplan aus heutiger Sicht steht und die Vermarktung in die heiße Phase übergehen kann.

Die Terminverschiebung beim Earnings Call wird von Branchenbeobachtern als mögliches Zeichen dafür gelesen, dass vor dem Bericht noch neue Informationen zu GTA 6 folgen könnten. Eine sichere Bestätigung für einen Trailer oder andere Inhalte gibt es jedoch nicht. Der zeitliche Zusammenhang reicht jedoch aus, um die Spekulationen über einen baldigen Marketingstart weiter anzuheizen.

Für Spieler bleibt damit vor allem ein Punkt entscheidend: Rockstar hat den Sommer 2026 als Startfenster für die Marketingkampagne festgelegt. Sollte dieser Plan eingehalten werden, dürften in den kommenden Wochen erste konkrete Informationen zu Trailer, Screenshots oder Vorbestellungen veröffentlicht werden. Bislang ist jedoch noch nichts davon bestätigt.

Google Translate bekommt neue Aussprachefunktion

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens erhält Google Translate eine Funktion, die von vielen Nutzern schon lange gewünscht wurde. In der Android-App können Anwender:innen nun nicht nur Übersetzungen abrufen, sondern auch ihre Aussprache trainieren und direktes Feedback von einer KI erhalten. Die neue Funktion startet zunächst in den USA und ist dort für Englisch, Spanisch und Hindi verfügbar.

Google Translate

Der Ansatz ist einfach und alltagsnah. Nach einer Übersetzung erscheint ein Praxismodus, in dem die Nutzer ein Wort oder einen Satz selbst aussprechen. Die App analysiert die Eingabe und gibt eine Rückmeldung, ob die Aussprache stimmig war oder ob sie noch verbessert werden sollte. Ergänzt wird dies durch Übungsfunktionen, die beim gezielten Lernen helfen sollen.

Google betont, dass Google Translate längst weit mehr ist als ein reines Übersetzungstool. Die Anwendung wird monatlich von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt und über die verschiedenen Google-Dienste hinweg werden jeden Monat rund eine Billion Wörter übersetzt, wie das Unternehmen angibt. Mit der neuen Aussprachefunktion rückt Google den Aspekt des Sprachenlernens stärker in den Vordergrund.

Ob und wann die Funktion in weiteren Ländern und Sprachen verfügbar sein wird, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch, dass sich Google Translate von einem schnellen Übersetzer zu einem Werkzeug entwickelt, das beim Verstehen und aktiven Sprechen unterstützen soll.

Amazon bringt Dark Mode auf Kindle Colorsoft und Kindle Scribe Colorsoft

Amazon bringt Dark Mode auf Kindle Colorsoft und Kindle Scribe Colorsoft

Amazon erweitert seinen Farb-Kindle um eine Funktion, die sich viele Nutzer seit Monaten gewünscht haben. Dark Mode. Das Unternehmen rollt die neue Darstellung für die Kindle-Modelle „Colorsoft“ und „Scribe Colorsoft“ aus. Der Modus kann demnach sofort aktiviert werden und soll in den kommenden Wochen schrittweise auf den Geräten verfügbar sein.

Der Dark Mode betrifft dabei nicht nur einzelne Leseseiten, sondern auch die Benutzeroberfläche der Geräte. Dadurch wird die Nutzung in dunkler Umgebung deutlich angenehmer, da auch Menüs, der Startbildschirm und weitere Systembereiche auf eine dunkle Darstellung umschalten können. Das war besonders beim Kindle Colorsoft ein häufiger Kritikpunkt, da sich zwar einzelne Inhalte dunkler darstellen ließen, die komplette Bedienoberfläche aber weiterhin hell blieb.

Für die Colorsoft-Modelle führt Amazon zudem Anpassungsoptionen ein. Nutzer sollen auswählen können, welche Bereiche des Geräts dunkel und welche hell dargestellt werden. Dies ist vor allem für den Kindle Scribe Colorsoft relevant, da er neben dem Lesen auch als digitales Notizgerät eingesetzt wird. Dabei sollen handgeschriebene Notizen und farbige Markierungen ihre Farben behalten.

Mit dem Update schließt Amazon eine Lücke, durch die sich der Farbkindle trotz seiner erweiterten Funktionen bislang von anderen E-Readern unterschied. Gerade für Menschen, die abends oder nachts lesen, dürfte die neue Funktion den Alltag spürbar erleichtern.

Apple plant neue KI-Funktionen für die Fotos-App

apple Foto

Laut aktuellen Berichten arbeitet Apple an einer umfassenden Überarbeitung der Fotos-App. Im Zentrum stehen KI-gestützte Werkzeuge, die die Bildbearbeitung schneller und einfacher machen sollen. Die neuen Funktionen sollen in den kommenden Systemversionen für iPhone, iPad und Mac verfügbar sein.

Den Berichten zufolge sind drei neue Werkzeuge geplant. „Extend” soll den Bildausschnitt erweitern und zusätzliche Inhalte jenseits des ursprünglichen Rahmens erzeugen. „Enhance” soll Farben, Licht und die allgemeine Bildqualität automatisch optimieren. Mit „Reframe” soll sich bei Spatial Photos die Perspektive verschieben lassen. Die Werkzeuge sollen in einer neuen Sammlung innerhalb der Fotos-App gebündelt werden.

Dieser Schritt passt zu Apples bisheriger KI-Strategie. So hat das Unternehmen bereits mit „Clean Up“ eine erste Funktion in die Fotos-App integriert, mit der sich störende Objekte aus Bildern entfernen lassen. Die jetzt berichteten Erweiterungen würden diesen Ansatz deutlich ausbauen und die App stärker in Richtung automatisierter Bearbeitung verschieben.

Die Entwicklung ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Insbesondere bei den Funktionen „Extend“ und „Reframe“ sollen interne Tests noch keine durchgehend verlässlichen Ergebnisse liefern. Es bleibt daher abzuwarten, ob Apple alle geplanten Funktionen in der ersten Version tatsächlich in vollem Umfang bereitstellt oder ob einzelne Werkzeuge zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden.

Die neuen Funktionen werden im Zusammenhang mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 erwähnt. Eine offizielle Ankündigung wird zur Entwicklerkonferenz im Juni erwartet.