Stiftung Warentest testet Antivirenprogramme – Der beste Virenschutz 2024

Virenscanner im Vergleich
Virenscanner im Test 2024

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 03/2024 der Zeitschrift „Test“ 28 Antivirenprogramme für Windows und Mac untersucht (19 für Windows, 9 für Mac). Getestet wurden die Performance der Antivirenprogramme, die Bedienbarkeit sowie die Virenschutzleistung (inkl. Phishing-Schutz).

Im Folgenden habe ich die Testergebnisse des Virenscanner Tests aufgeführt. Wer bietet den besten Virenschutz?

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Antiviren-Test der Stiftung Warentest:

Bester Virenschutz unter Windows

Die Virenscanner von Bitdefender, G-Data und Avast belegen die ersten Plätze. Nachfolgend ein Auszug aus dem Ranking der Stiftung Warentest nach Virenschutzleistung.

Viren­scanner Schutz Kosten / Jahr
1 Bitdefender Icon Bitdefender Internet Security sehr gut (1,1) 32,49 Euro Zum Anbieter
(bitdefender.de)
2 Avast Icon AVAST One Individual sehr gut (1,3) 45,00 Euro Zum Anbieter
(avast.com)
3 G Data Icon G Data Internet Security sehr gut (1,4) 39,95 Euro Zum Anbieter
(f-secure.com)

Bitdefender Internet Security

Bitdefender Logo
Zum Anbieter
(bitdefender.de)

Bitdefender Internet Security (32,49 Euro) konnte sich in der wohl wichtigsten Disziplin „Schutz“ die Bestnote sichern. Sowohl die Erkennungsrate von Malware als auch die Erkennung von Phishing-Seiten und anderen Online-Bedrohungen überzeugten.

Diese Ergebnisse decken sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen: Ich nutze Bitdefender seit Jahren und bin mit der Virenschutzleistung sehr zufrieden. Und als jemand, der sich täglich mit IT-Sicherheit beschäftigt und regelmäßig Malware-Samples analysiert, bin ich davon überzeugt, dass ich über die nötige Expertise verfüge, um ein fundiertes Urteil abgeben zu können.

Auch bei anderen unabhängigen Tests wie AV-Test und AV-Comparatives erzielt Bitdefender regelmäßig hohe Bewertungen für seine Virenschutzleistung.

Im Test der Stiftung Warentest überzeugte Bitdefender neben der hervorragenden Schutzleistung auch durch die Benutzerfreundlichkeit und den Funktionsumfang. Die Software ist einfach zu bedienen und bietet viele nützliche Funktionen wie einen Ransomware-Schutz und ein VPN.

Bitdefender Internet Security
Das Dashboard der Bitdefender Internet Security Suite.

Was mir persönlich an Bitdefender besonders gut gefällt, ist die unaufdringliche Art und Weise, wie das Programm arbeitet. Im Gegensatz zu vielen anderen Antivirenprogrammen, die oft durch ständige Benachrichtigungen und Warnungen auffallen, hält sich Bitdefender dezent im Hintergrund. Zudem muss man sich nicht durch komplexe Einstellungsmenüs kämpfen oder Expertenwissen mitbringen, um das Programm optimal zu nutzen. Bitdefender ist so konzipiert, dass es direkt nach der Installation einen hervorragenden Schutz bietet, ohne dass umfangreiche Anpassungen notwendig sind.

Die Leistung des Computers wird durch Bitdefender kaum beeinträchtigt, Bitdefender benötigt nur minimale Systemressourcen. Dies steht im Kontrast zu den Erfahrungen, die ich mit einigen anderen Antivirenprogrammen gemacht habe, z.B. in Form von verlangsamten Startzeiten, verzögerten Reaktionszeiten bei der Nutzung von Anwendungen oder einer allgemeinen Trägheit des Systems.

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(bitdefender.de)

Avast One Individual

Avast Logo

Das Antivirenprogramm Avast One Individual schützt nur unwesentlich schlechter als die Software von Bitdefender. Vor allem die Rechnerbelastung und die Handhabung von Avast One Individual wurden von der Stiftung Warentest sehr positiv bewertet.

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und einfach zu bedienen, so dass auch technisch weniger versierte Nutzer keine Probleme haben sollten, die Einstellungen und Funktionen der Software zu verstehen und zu konfigurieren.

Avast One Individual gehört zu den teureren Optionen – eine Jahreslizenz kostet 45 Euro.

Der Firma Avast stehe ich etwas skeptisch gegenüber. Avast geriet im Jahr 2020 in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Jumpshot detaillierte Nutzerdaten verkauft hatte. Diese Daten enthielten Informationen über die Online-Aktivitäten der Nutzer, darunter Suchanfragen, Klicks und Besuche von Webseiten. Das Brisante daran: Viele Nutzer wussten nicht, dass ihre Daten auf diese Weise genutzt und verkauft wurden.

In der IT-Sicherheitsbranche ist Vertrauen das wichtigste Gut. Nutzer verlassen sich darauf, dass ihre persönlichen Informationen und Daten sicher und geschützt sind. Der Verkauf von Nutzerdaten durch Avast stellt einen schweren Vertrauensbruch dar. Für ein Sicherheitsunternehmen ist es schwierig, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen, wenn es einmal verloren gegangen ist.

Zum Anbieter
(avast.com)

G Data Internet Security

G Data Icon

G Data Internet Security ist eines der bekanntesten Antivirenprogramme auf dem Mark. Allerdings wurde G Data im letzten Test von AV-Comparatives dafür kritisiert, dass es im Vergleich zu den Top-Virenscannern zu viele False Positives (Fehlalarme) produziert.

Als IT-Sicherheitsberater war ich vor einigen Jahren mit der Implementierung von G-Data-Lösungen in verschiedenen Unternehmensumgebungen betraut. Im Laufe meiner Arbeit musste auch ich feststellen, dass G-Data-Systeme häufig legitime Software oder Aktivitäten als schädlich identifizieren. Aus diesem Grund würde ich von G-Data eher abraten. Es ist wichtig zu betonen, dass das Erkennen von Fehlalarmen in der Natur jeder Sicherheitssoftware liegt, aber die Häufigkeit und die Auswirkungen dieser Ereignisse beim Einsatz von G-Data waren auffallend.

Der Windows Defender nur „befriedigend“

Windows Defender

Der kostenlose Windows Defender schneidet nur mit der Note „befriedigend“ ab und landet auf Platz 17. Vor allem der Schutz wird von der Stiftung Warentest bemängelt. Für den Virenschutz erhielt Microsofts Windows Defender die schlechteste Bewertung aller verglichenen Programme.

Bei der Performance, also der Geschwindigkeit der Virenprüfung, landet der Virenscanner im Mittelfeld.

Ich habe ehrlich gesagt nicht viel Erfahrung mit dem Virenschutz von Windows Defender. Laut Testorganisationen wie AV-Test und AV-Comparatives hat sich die Virenschutzleistung von Windows Defender in den letzten Jahren deutlich verbessert. Es gibt jedoch zahlreiche Berichte über Performance-Probleme.

Auch der Aspekt, dass der Windows Defender aufgrund seiner weiten Verbreitung ein attraktives Ziel für Hackerangriffe darstellen könnte, verdient meines Erachtens eine nähere Betrachtung. Dieses Risiko ist nicht spezifisch für den Windows Defender, betrifft aber aufgrund seiner enormen Verbreitung sehr viele Nutzer.

Virenschutz: Zahlen oder sparen?

Ein wichtiges Fazit der Stiftung Warentest ist sicherlich, dass es guten Virenschutz auch kostenlos gibt. Gleich vier kostenlose Antivirenprogramme erhalten eine gute Gesamtnote: Bitdefender Antivirus Free (wird eingestellt), AVG Antivirus Free und Avast One Essential.

Es gibt aber auch Probleme bei den kostenlosen Virenschutzprogrammen. So bieten kostenlose Antivirenprogramme weniger Komfort. Unter anderem fehlen wichtige Zusatzfunktionen.

Eines der größten Probleme kostenloser Virenscanner ist jedoch die lästige Werbung, die oft in die Software integriert ist. Während eines Scans oder Updates erscheinen immer wieder Popups oder Banner, die den Benutzer von der eigentlichen Arbeit abhalten. Auch nach dem Scan erscheinen oft Warnmeldungen über mögliche weitere Bedrohungen, die nur durch den Kauf der Vollversion des Virenscanners beseitigt werden können.

Kaspersky von der Bewertung ausgeschlossen

Kaspersky Logo

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im vergangenen Jahr aufgrund der russischen Intervention in der Ukraine eine Warnung vor dem russischen Hersteller Kaspersky herausgegeben. Darin wurde unmissverständlich empfohlen, die Nutzung der Kaspersky-Software einzustellen.

Trotz heftiger Ablehnung und Widerstand seitens Kaspersky hat die Warnung des BSI bis heute Bestand. Kaspersky hat vehement versucht, gegen die Warnung vorzugehen, bisher jedoch ohne Erfolg.

Die Stiftung Warentest hat auf eine Bewertung der Kaspersky-Software verzichtet.

Verwirrende und intransparente Preisgestaltung

Die Preisgestaltung von Antivirenprogrammen ist oft verwirrend und intransparent. Viele Anbieter nutzen unverbindliche Preisempfehlungen (UVP), um den Eindruck eines besonders teuren Produkts zu erwecken. Der Kunde soll dann durch vermeintlich hohe Rabatte zum Kauf animiert werden.

Internet Security Preis

Mit der Realität haben diese unverbindlichen Preisempfehlungen jedoch meist wenig zu tun. In den seltensten Fällen werden diese Fantasiepreise tatsächlich verlangt. Stattdessen dienen sie lediglich dem Marketing. Nach einer Mindestlaufzeit von einem Jahr wird dann oft der wesentlich höhere Normalpreis fällig.

Bester Virenscanner unter Mac

Bitdefender Logo

Für den Mac empfiehlt die Stiftung Warentest die Software Bitdefender Antivirus for Mac (28 Euro). Bitdefender Antivirus for Mac bietet eine Vielzahl von Funktionen. Die Benutzeroberfläche ist sehr einfach zu bedienen und die Software arbeitet unauffällig im Hintergrund, ohne die Leistung des Macs zu beeinträchtigen.

Der Virenscanner Avira Free Security für Mac schneidet bei der Stiftung Warentest am schlechtesten ab. Die Software zeigte vor allem bei der Schutzwirkung eine unterdurchschnittliche Leistung.

So hat die Stiftung Warentest getestet

Für den Virenscanner Test wurde ein unabhängiges Fachlabor beauftragt, das die Programme auf identischen virtuellen Rechnern mit Windows 10 bzw. MacOS Monterey testete.

Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Schutzwirkung. Dazu wurden unter anderem folgende Tests durchgeführt:

  • Reaktion beim Besuch von 300 Webseiten mit neuen Angreifern
  • Erkennung von Malware auf einem USB-Stick
  • Scannen von 30.000 Schadprogrammen für Windows bzw. 15 für MacOS
  • Reaktion auf 600 Phishing-Seiten
  • Weitere Kriterien waren die Handhabung (Installation, Deinstallation, Bedienung), die Rechnerbelastung und die Datenschutzerklärung.

Die folgenden Aspekte wurden bei der Bewertung der Rechnerbelastung berücksichtigt:

  • Veränderte Startzeit des Rechners
  • Zeitaufwand zum Kopieren und Öffnen von Dateien
  • Zeit für den Aufruf von Webseiten
  • Ressourcenbedarf (z.B. Arbeitsspeicher) durch das Antivirenprogramm

Bewertete Aspekte in Bezug auf die Handhabung:

  • Einfachheit von Installation und Deinstallation
  • Regelmäßige Updates
  • Vollständige Deinstallation inklusive Entfernen aller Einträge
  • Intuitivität und Nutzerfreundlichkeit der täglichen Bedienung
  • Umgang mit gefundenen Schadprogrammen
  • Einrichtung der Schutzfunktionen
  • Verständlichkeit des Menüs
  • Hilfefunktionen
  • Störende Werbung

Insgesamt floss die Schutzwirkung mit 65%, die Handhabung mit 25%, die Rechnerbelastung mit 10% und die Datenschutzerklärung mit 0% in die Bewertung ein.

Schlußwort

Die Stiftung Warentest ist bekannt für ihre unabhängigen und umfassenden Produkttests. Der Virenscanner Test ist sicherlich auch sorgfältig und umfassend konzipiert und durchgeführt worden, allerdings erscheinen mir die Ergebnisse nicht immer transparent.

Der Artikel ist online nur kostenpflichtig (4,90 Euro) vollständig beziehbar.

Empfehlung: AV-Comparatives und AV-Test

Welche Sicherheitslösung am besten geeignet ist, hängt grundsätzlich immer vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. Dabei spielen neben den Kosten nicht zuletzt auch die Anforderungen an Geschwindigkeit, Vollständigkeit, Flexibilität und Benutzerführung der Sicherheitslösung eine Rolle. Die führenden unabhängigen Antiviren-Testlabore AV-Comparatives und AV-Test testen regelmäßig Antiviren- und Sicherheitssuite-Software für Privatanwender und Unternehmen. Die Testergebnisse können kostenlos online eingesehen werden und enthalten alle Informationen, die für eine Beurteilung der Virenscanner notwendig sind.

Nachfolgend ein Video von mir zu diesem Thema:

Video: Den besten Virenscanner finden

Häufige Fragen

Wird auf dem Smartphone oder Tablet ein Virenscanner benötigt?

Auf Smartphones und Tablets ist ein Virenscanner nicht so notwendig wie auf einem PC. Moderne Betriebssysteme wie iOS und Android verfügen über integrierte Sicherheitsfunktionen, die viele Bedrohungen abwehren. Bei iOS-Geräten ist ein Virenscanner aufgrund der strengen Kontrolle durch Apple in der Regel nicht notwendig. Bei Android-Geräten kann ein Virenscanner sinnvoll sein, insbesondere bei der Installation von Apps aus unbekannten Quellen. Generell ist jedoch ein vorsichtiges Verhalten im Internet und bei der Installation von Apps der beste Schutz.

Sind Virenscanner Schlangenöl?

Nein, Virenscanner sollten nicht generell als „Schlangenöl“ bezeichnet werden. Sie bieten legitimen Schutz gegen viele Arten von Malware und Cyber-Bedrohungen. Es ist wichtig, realistische Erwartungen an die Fähigkeiten von Virenscannern zu haben und sie als Teil einer umfassenden Sicherheitsstrategie zu betrachten, zu der auch ein umsichtiges Nutzerverhalten und regelmäßige Software-Updates gehören.

Siehe auch: Virenscanner – Schutz oder Schlangenöl?

Ist ein teures Antiviren-Programm besser?

Teure Antivirenprogramme sind nicht unbedingt leistungsfähiger. Die Wirksamkeit eines Antivirenprogramms hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einige kostenlose oder kostengünstige Programme bieten einen ähnlichen Schutz wie teurere Versionen. Wichtig ist, dass das Programm regelmäßig aktualisiert wird und auf die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt ist.

Brauche ich eine Antiviren-Software mit VPN?

Ein VPN schützt Ihre Privatsphäre im Internet zusätzlich. Ob Sie ein VPN benötigen, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Nutzungsverhalten ab. Für einen umfassenden Schutz und die Wahrung der Privatsphäre im Internet ist ein VPN zu empfehlen.

Brauchen Mac-Geräte ein Antivirenprogramm?

Die Frage, ob Mac-Geräte ein Antivirenprogramm benötigen, wird sowohl von Benutzern als auch von Fachleuten häufig diskutiert. Macs haben den Ruf, sicherer zu sein als Windows-PCs, was zum Teil auf das Unix-basierte Betriebssystem macOS zurückzuführen ist, das von Haus aus einige Sicherheitsfunktionen mitbringt. Darüber hinaus hat Apple verschiedene Schutzmechanismen in macOS implementiert, wie z. B. Gatekeeper, das die Installation nicht verifizierter Software verhindert, und XProtect, Apples integriertes Anti-Malware-System. Dennoch kann es aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein, ein Antivirenprogramm auf Mac-Geräten zu installieren:

  • Zunehmende Beliebtheit: Obwohl Macs in der Vergangenheit seltener Ziel von Malware waren, sind sie durch ihre zunehmende Beliebtheit zu einem attraktiveren Ziel für Hacker geworden. Es gibt immer mehr Malware und andere Bedrohungen, die speziell darauf abzielen, Schwachstellen in macOS auszunutzen.
  • Phishing und andere Bedrohungen aus dem Internet: Viele Online-Bedrohungen sind unabhängig vom Betriebssystem. Phishing-Angriffe, gefährliche Webseiten und betrügerische E-Mails können auch Mac-Benutzer gefährden. Antivirenprogramme bieten oft zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Webschutz, die vor solchen Bedrohungen schützen können.
  • Netzwerksicherheit: In Umgebungen, in denen Macs neben Windows-PCs eingesetzt werden, kann ein infizierter Mac als Einfallstor für Angriffe auf andere Geräte im Netzwerk dienen. Ein Antivirenprogramm kann dazu beitragen, die Verbreitung von Malware im Netzwerk zu verhindern.
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant und IT Fachjournalist (Themen: IT-Sicherheit und Datenschutz). Felix Bauer ist seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche tätig. Sein Hauptschwerpunkt liegt auf dem Thema „Virenschutz für Endanwender“. Felix Bauer ist OpenSource-Evangelist und besitzt den Master of Science in Security and Forensic Computing. Felix Bauer hat bereits an zahlreichen IT-Sicherheitskonferenzen und sonstigen IT-Sicherheitstagungen teilgenommen und diverse professionelle Qualifikationen im Bereich IT-Sicherheit erworben. Er ist Mitbegründer der Initiative bleib-Virenfrei.

9 Kommentare (neueste zuerst)

  1. Bei mir steht gerade die Verlängerung des gerade ablaufenden 3-järigen Vertrags für die Antiviren Software „Bitdender Total Internet Security“, die auch die Option VPN beinhaltet, an.
    Dazu meine Frage: Erfolgte für diesen Fall auch eine Bewertung für diese integrierte VPN-Funktion?

    1. Ob die VPN-Funktion von der Stiftung Warentest getestet wurde, geht aus dem Testbericht nicht hervor. Als die VPN-Funktion vor knapp 4 Jahren eingeführt wurde, war ich von der Performance und den Funktionen nicht wirklich begeistert. Bei meinem letzten Test hat mich die Geschwindigkeit jedoch voll überzeugt. Seit letztem Jahr unterstützt die VPN-Software auch die Protokolle OpenVPN, TCP und UDP + Double-Hop-Verbindungen.

  2. Wir Schreiben September/Oktober 2023 und es kommen (für mich) leider noch andere wesentliche Kriterien dazu, die eine Entscheidungsfindung sehr schwer machen. Finden bei „Ratgebern“ auf Webseiten (z.B. PC-Zeitschriften) oder YouTube Tests statt, dann führen manche Kriterien (eine etwas höhere Belastung) gleich zu einer sehr starken Abwertung. Wenn andererseits eine Firewall fehlt, reicht es immer noch, diese Anwendung auf Platz 1 zu setzen? Sponsoring lässt grüßen. Norton und Avira setzen Schürfsoftware für Cryptowährung ein. Bei Avira im Standard deaktiviert, bei Norton aber nicht ohne erheblichen Aufwand (Deinstallation einer entsprechenden .exe) im Norton-Installationsordner. Für mich mangelt es dafür an Richtlinien für unabhängige Tests. Insbesondere sollte diese im Maßstab bei der Stiftung Warentest einfließen und eine entscheiden Rolle spielen. Auch die Abo-Fallen MÜSSTEN vielmehr berücksichtigt werden. Bitdefender z.B. zeigt ein Verhalten (siehe Trustpilot), was diese Anwendung eher auf Platz 11 lancieren müsste. Wenn solche Umstände nicht in der Bewertung/Einschätzung Anwendung finden, dann verzerrt jeder Test und Ratgeber ein reales Bild der Anwendung. Nur, weil die drei Hauptkomponenten stimmen, der Rest (wie z.B. Crypto-Mining und Nepper, Schlepper, Bauernfängerei-Art- und Weise im Abo-Modell) keine Rolle spielt, gehen alle Tests im Prinzip nach hinten los. Bloße Warnhinweise in Tests, dass 2 Anbieter die Nutzerdaten verkauft haben, sind nur eine Randnotiz wert? Würden diese Faktoren zu einer Abwertung führen, dürften wir User uns nicht mehr als Melkkühe nutzen lassen müssen, sondern würde dem ein Riegel vorgeschoben werden.

    1. Ihr Kommentar spricht einige wichtige Punkte an, die bei der Bewertung von Antiviren-Software oft übersehen oder nicht ausreichend gewichtet werden. Ich stimme Ihnen zu, dass die Unabhängigkeit von Tests durch verschiedene Faktoren wie Sponsoring beeinflusst werden kann. Auch die von Ihnen angesprochenen Aspekte des Krypto-Minings und der Abo-Modelle sind sehr relevant.

      Ihre Anmerkungen zu den Warnhinweisen (Verkauf von Nutzerdaten) sind ebenfalls berechtigt. Solche Informationen sollten nicht nur eine Randnotiz sein, sondern könnten als wichtige Faktoren in die Gesamtbewertung einfließen.

  3. Klasse Artikel!
    Allerdings nennt sich der virenscanner von F-Secure „F-Secure Safe internet Security“ seit 2023.
    Ansonsten gut zusammengefasst.

    1. Vielen Dank für Ihren positiven Kommentar und den Hinweis auf die Umbenennung der Software von F-Secure. Sie haben vollkommen Recht, die Software heißt seit diesem Jahr „F-Secure Internet Security“. Ich habe einen Hinweis hinzugefügt.

  4. Nachdem ich einige Zeit mit der Antivirus-Software von Bitdefender gearbeitet habe, kann ich sagen, dass sie wirklich eine der besten Antiviren-Lösungen auf dem Markt ist.

    Vor allem muss ich die einfache Benutzeroberfläche loben. Sie ist intuitiv und benutzerfreundlich, was die Navigation und die Nutzung aller Funktionen zu einem Kinderspiel macht. Die Software ist auch für Anfänger, die vielleicht nicht so technikaffin sind, sehr zugänglich. Neben dem Malware-Schutz sind Funktionen wie die Firewall, der Spamfilter und der sichere Browser ein großes Plus.

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