Nach jahrelangem Zögern ist es nun offiziell: Apple hat sein erstes MacBook mit Touchscreen vorgestellt. Damit vollzieht der Konzern eine bemerkenswerte Kehrtwende, denn lange Zeit hatte Apple das Konzept von Laptops mit berührungsempfindlichen Bildschirmen öffentlich kritisiert und auf eine strikte Trennung zwischen Macs (Maus und Tastatur) und iPads (Touch) gesetzt.
Nun feiert die Touch-Eingabe Premiere auf dem Mac - und das gleich mit einer geballten Ladung neuer Technik.
PROLED XDR: Das beste Display aller Zeiten?
Das Herzstück des neuen MacBook Pro ist zweifellos das Display, das Apple als „PROLED XDR“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Tandem-OLED-Panel, das mit Spitzenwerten überzeugt: bis zu 2.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit, ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz.
Laut Apple ist der Touch-Sensor direkt in das Displaypanel integriert und nicht als zusätzliche Schicht darübergelegt, was die Latenz reduzieren soll. Das Gerät ist in 14- und 16-Zoll-Varianten erhältlich.
Leistung satt: M5 Pro und M5 Max
Angetrieben wird das neue Touch-MacBook Pro von Apples leistungsstarken M5 Pro- und M5 Max-Chips. Je nach Konfiguration sind bis zu 128 GB Unified Memory und 16 TB Speicher möglich.
Apple verspricht zudem eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden - ein Wert, der das Gerät auch für intensivste professionelle Workloads interessant macht.
Dynamic Island und leuchtendes Apple-Logo
Auch optisch gibt es Neuerungen: Das Touch-MacBook Pro ist das erste MacBook überhaupt, das die von iPhone und iPad bekannte „Dynamic Island” erhält. Sie dient als Heimat für Spotlight, Live Activities und Siri AI.
Zudem kehrt das legendäre, leuchtende Apple-Logo auf der Rückseite des Displays zurück - ein Detail, das vielen Apple-Fans seit Jahren gefehlt hat. Mit einem Gewicht von umgerechnet etwa 1,38 Kilogramm (14-Zoll-Modell) ist das Gerät zudem deutlich leichter als die bisherigen Pro-Modelle.
Für wen ist das Touch-MacBook gedacht?
Apple positioniert das neue MacBook Pro klar als Profi-Gerät. Die Touch-Eingabe soll professionellen Nutzern neue Arbeitsabläufe ermöglichen, beispielsweise das Drehen von 3D-Modellen mit den Fingern, das Spielen von Musikinstrumenten direkt auf dem Display oder das Testen von iOS- und iPadOS-Apps.
Auch das Scrollen durch Webseiten oder das Zoomen in Fotos geht mit dem Finger deutlich intuitiver von der Hand. Entwickler erhalten zudem eine aktualisierte API, um ihre eigenen Apps für Touch zu optimieren.
Preis und Verfügbarkeit
Der Preis hat es in sich: In Deutschland startet das MacBook Pro mit Touchscreen bei 3.299 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November 2026.
- 14 Zoll mit M5 Pro: 3.299 Euro
- 16 Zoll mit M5 Pro: 3.899 Euro
- 14 Zoll mit M5 Max: 5.119 Euro
- 16 Zoll mit M5 Max: 5.599 Euro

