Streaming-Markt in Deutschland: Apple TV und Paramount+ holen auf

Der Streaming-Markt in Deutschland bleibt in Bewegung. Auswertungen vom 10. und 11. Mai 2026 zeigen, dass vor allem Apple TV und Paramount+ im Tagesgeschäft an Sichtbarkeit gewinnen. Beide Dienste tauchen mit Titeln in den täglichen Top-Listen der aktuellen Deutschland-Rankings von FlixPatrol auf und liegen damit näher an den etablierten Anbietern als noch vor einigen Monaten.

Die Daten deuten nicht auf einen Machtwechsel an der Spitze hin. Netflix bleibt der dominierende Dienst, doch der Abstand im Mittelfeld wird kleiner. Apple TV profitiert dabei von einzelnen, stark wahrgenommenen Serien und Filmen, während Paramount+ mit einem breiteren Katalog und einer höheren Taktung bei Neuveröffentlichungen seine Präsenz ausbaut. In den aktuellen Rankings für Deutschland sind beide Plattformen am 10. Mai 2026 mit mehreren Platzierungen vertreten.

Für Paramount+ ist diese Entwicklung bemerkenswert, da der Dienst in Deutschland lange als Nachzügler galt. Seit dem Ausbau der Abo-Modelle im vergangenen Jahr konnte der Anbieter seine Position jedoch schrittweise verbessern. Gleichzeitig vermeldet der Konzern in seinen aktuellen Geschäftszahlen weltweit 79,6 Millionen Paramount+-Abonnenten. Dies stützt die Einschätzung, dass der Dienst auch international wieder an Zugkraft gewinnt.

Auch Apple TV arbeitet weiterhin daran, mit einer vergleichsweise klaren Programmstrategie eine größere Reichweite zu erzielen. Die Plattform setzt nach wie vor auf wenige, aber aufmerksamkeitsstarke Eigenproduktionen. Genau dieser Ansatz sorgt in einzelnen Wochen dafür, dass Titel aus dem Angebot in den deutschen Top-Listen nach oben rücken und der Dienst im Markt sichtbarer wird.

Unterm Strich holen Apple TV und Paramount+ im deutschen Streaming-Markt auf, da sie häufiger in den relevanten Nutzungsrankings auftauchen und ihre Inhalte besser in den Alltag der Zuschauer integriert sind. Zwar bleibt der Abstand zur Spitzengruppe deutlich, doch im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und regelmäßige Nutzung sind beide Anbieter der Konkurrenz spürbar näher gerückt.

DAZN übernimmt ViewLift und stärkt US-Strategie

DAZN erweitert sein Geschäft in den USA durch die Übernahme von ViewLift. Laut Unternehmensangaben wurde eine Vereinbarung zur Verschmelzung mit dem Streaming- und Digitaldienstleister erzielt, der fest im US-Sportmarkt verankert ist.

ViewLift bringt vor allem technologische Infrastruktur für Streaming, digitale Produkte und direkte Fanangebote mit. Das Unternehmen arbeitet bereits mit mehreren Sportorganisationen zusammen und verfügt somit über eine Basis, von der DAZN beim weiteren Ausbau in den Vereinigten Staaten profitieren kann. Laut Unternehmensangaben zielt die Übernahme auch darauf ab, Teams und Ligen umfassendere Lösungen für den Umgang mit lokalen Medienrechten anzubieten.

In den Berichten wird über einen Wert von rund 100 Millionen US-Dollar gesprochen. Es wird erwartet, dass ViewLift als Geschäftseinheit innerhalb von DAZN weitergeführt wird und das bisherige Führungsteam zunächst an Bord bleibt.

Für DAZN ist dieser Deal Teil einer breiteren Expansion in den USA. Der Markt für regionale Sportrechte steht dort unter Druck, da sich die klassischen Verbreitungsmodelle verändern und die Teams nach neuen digitalen Lösungen suchen. Mit ViewLift verschafft sich DAZN in diesem Umfeld zusätzliches Know-how sowie ein bestehendes Kundenumfeld, das sich für weitere Partnerschaften nutzen lässt.

Spotify erweitert die App um geführte Workouts

Spotify erweitert die App um geführte Workouts

Spotify erweitert sein Angebot um Musik, Podcasts und Hörbücher und startet eine neue Fitness-Sparte in der App. Ab sofort sind geführte Workout-Erlebnisse verfügbar, die um kuratierte Playlists und Inhalte von Wellness-Creators ergänzt werden. Damit richtet sich der Dienst an Nutzer, die Spotify bereits regelmäßig beim Sport verwenden, und möchte diese Gewohnheit stärker in die App selbst integrieren.

Zum Start umfasst das neue Angebot vor allem Video- und Audioinhalte für verschiedene Trainingsarten wie Yoga, Krafttraining, HIIT, Dehnen und Cardio. Free- und Premium-Nutzer sollen laut Spotify Zugriff auf eine Auswahl an Fitness-Inhalten erhalten. Premium-Abonnenten profitieren zusätzlich von der Zusammenarbeit mit Peloton. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden in ausgewählten Märkten mehr als 1.400 On-Demand-Kurse auf die Plattform gebracht.

Spotify verknüpft diese Zahl mit eigenen Nutzungsdaten. So verweist das Unternehmen darauf, dass fast 70 Prozent der Premium-Nutzer monatlich trainieren und weltweit bereits mehr als 150 Millionen Fitness-Playlists aktiv sind. Die neue Funktion stellt somit weniger einen kompletten Richtungswechsel dar, sondern vielmehr den Versuch, eine bestehende Nutzung in ein eigenes Format zu überführen.

Mit der Fitness-Erweiterung positioniert sich Spotify nun breiter als bisher. Die Plattform möchte zu einem Ort für tägliche Routinen werden und bindet deshalb neben Musik und Podcasts nun auch Bewegung und Wellness ein. Für Spotify ist dies zugleich ein strategischer Test, um herauszufinden, wie gut sich solche Inhalte in das bestehende Abonnement- und Empfehlungsmodell integrieren lassen.

An dieser Stelle möchte ich noch auf meinen Artikel verweisen, in dem ich zeige, wie ihr Spotify günstiger bekommt.

Netflix wird wieder teurer - vorerst in den USA, aber das Signal ist klar

Netflix wird teurer

Netflix dreht erneut an der Preisschraube. Am 26. März 2026 hat der Streamingdienst seine Preise in den USA angehoben - und zwar bei allen großen Tarifen. So steigt das günstigste Abo mit Werbung von 7,99 auf 8,99 US-Dollar pro Monat, das Standard-Abo ohne Werbung von 17,99 auf 19,99 US-Dollar und das Premium-Abo von 24,99 auf 26,99 US-Dollar. Auch Zusatzmitglieder außerhalb des Haushalts werden teurer.

Für Nutzer in Deutschland wurde noch keine offizielle Preiserhöhung angekündigt. Aktuell liegen die regulären Netflix-Preise hierzulande weiterhin bei 4,99 Euro für das Standard-Abo mit Werbung, bei 13,99 Euro für das Standard-Abo und bei 19,99 Euro für das Premium-Abo.

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Spotify Taste Profile: Spotify gibt Nutzern mehr Kontrolle über den eigenen Musikgeschmack

Spotify arbeitet an einer neuen Funktion, die für viele Nutzer spannend sein dürfte. Mit dem neuen Taste Profile will der Streaming-Dienst transparenter machen, wie der eigene Geschmack im System erkannt wird - und erstmals auch erlauben, dieses Profil aktiv zu beeinflussen.

Vorgestellt wurde die Neuerung auf der SXSW 2026, zunächst startet das Ganze als Beta-Version für Premium-Nutzer in Neuseeland.

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YouTube bringt 30-Sekunden-Werbung ohne Skip-Button auf den Fernseher - jetzt weltweit

YouTube Logo

YouTube erweitert seine Werbestrategie für den Fernseher. Google hat angekündigt, dass nicht überspringbare 30-Sekunden-Spots ab sofort weltweit auf TV-Geräten abgespielt werden. Damit sind vor allem Connected-TVs gemeint, also Smart-TVs und andere Geräte, auf denen YouTube im Wohnzimmer genutzt wird. Die Neuerung ist Teil der sogenannten Video Reach Campaigns und wird global über Google Ads sowie Display & Video 360 ausgerollt.

Dabei ist die Einordnung wichtig: Es handelt sich nicht um eine pauschale Umstellung, bei der jeder Zuschauer bei jedem Video automatisch 30 Sekunden Zwangswerbung sieht. Stattdessen erweitert Google den verfügbaren Anzeigenmix auf TV-Geräten. Das System kann nun zwischen 6-Sekunden-Bumpern, klassischen, nicht überspringbaren 15-Sekunden-Spots und 30-Sekunden-Werbung wählen. Laut Google soll die Auswahl der Länge KI-gestützt optimiert werden.

Wer YouTube auf dem Fernseher nutzt, muss also künftig damit rechnen, häufiger längere Werbeunterbrechungen zu sehen, die sich nicht wegklicken lassen. Dadurch ähnelt das Nutzungserlebnis auf dem TV-Bildschirm immer mehr dem klassischen linearen Fernsehen: Zurücklehnen, Video starten - und im Zweifel erst einmal Werbung anschauen. Dass Google diese Formate gezielt für den großen Bildschirm hervorhebt, zeigt, wie wichtig YouTube die Nutzung im Wohnzimmer inzwischen ist.

Amazon Luna im März 2026: Diese Gratis-Spiele bekommst du mit Prime

Amazon Luna

Amazon hat die neuen Spiele für Luna im März bekanntgegeben. Im laufenden Monat erhalten Prime-Mitglieder wieder mehrere zusätzliche Titel ohne Aufpreis im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Die Neuzugänge ergänzen die bestehende Prime-Bibliothek, die bereits mehr als 50 Spiele umfasst, so Amazon. Im Fokus stehen dieses Mal vor allem Multiplayer- und Partyspiele für gemeinsame Runden.

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YouTube nervt mit Werbe-Overlays

YouTube nervt mit Werbe-Overlays

Wer YouTube auf dem Smartphone nutzt, kennt klassische Pre-Roll- und Mid-Roll-Werbung bereits. Was in letzter Zeit aber besonders negativ auffällt, sind Werbe-Overlays, also Banner, die sich direkt über das laufende Video legen und Teile des Bildes sowie oft auch Bedienelemente verdecken.

Das Thema betrifft Nutzer ohne Premium-Abo und betrifft die YouTube-Apps auf Android und iOS.Je nach Konto, Region und Ausspielung wirkt es manchmal so, als wären bestimmte Nutzergruppen häufiger betroffen. Aus Nutzersicht lässt sich das technisch aber kaum sauber verifizieren, da die Ad-Ausspielung dynamisch ist.

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