YouTube Premium Familie mit Freunden teilen: Geht das 2026?

YouTube Premium Familie teilen

Für viele Nutzer gehört YouTube Premium längst zum Alltag: keine Werbung, YouTube Music inklusive und Hintergrundwiedergabe auf dem Smartphone. Doch die Preise sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Gerade für Einzelpersonen ist das Abo inzwischen teuer, weshalb viele auf das YouTube-Premium-Familienabo ausweichen und es mit Freunden teilen möchten.

Die Idee dahinter ist simpel: Kosten teilen, Leistung behalten. Doch genau hier zieht YouTube die Regeln inzwischen deutlich strenger an.

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Spotify testet hörbare Magazin-Artikel

Spotify erweitert sein Angebot um ein neues Audioformat und testet derzeit langformatige Magazinartikel als gesprochene Inhalte. Zum Start stehen nach Unternehmensangaben mehr als 650 englischsprachige Artikel in ausgewählten Märkten bereit, in denen auch Hörbücher angeboten werden. Die Beiträge stammen aus bekannten Publikationen und wurden für das Audioformat aufbereitet.

Das neue Angebot heißt „Articles” und ist als Ergänzung zu Musik, Podcasts und Hörbüchern gedacht. Spotify beschreibt das Format als logische Erweiterung seiner bestehenden Audioinhalte. Die Artikel sind jeweils kürzer als zwei Stunden und können über das monatliche Hörbuchkontingent von Premium-Nutzern abgerufen werden. Nutzer ohne Premium-Abo können einzelne Artikel für 1,99 US-Dollar kaufen.

Mit dem Test reagiert Spotify auf ein verändertes Nutzungsverhalten, bei dem Audio zunehmend auch für längere journalistische Formate genutzt wird. Dieser Schritt passt zu einer breiteren Strategie, mit der der Streamingdienst sein Angebot jenseits von Musik ausbaut und stärker auf Kontext, Information und personalisierte Inhalte setzt. In den vergangenen Wochen hatte Spotify bereits weitere Audiofunktionen und KI-gestützte Formate vorgestellt.

Nutzer können Artikel somit künftig nicht nur lesen, sondern auch anhören und damit ähnlich flexibel konsumieren wie Podcasts oder Hörbücher. Ob sich dieses Format dauerhaft durchsetzt, hängt davon ab, wie groß das Interesse an journalistischen Inhalten in diesem Format ist.

Netflix mit Werbung wächst rasant

Netflix zufolge erreicht das Abo mit Werbung inzwischen monatlich mehr als 250 Millionen Zuschauer weltweit. Damit hat sich die Reichweite innerhalb eines Jahres deutlich vergrößert. Im Vorjahr hatte Netflix noch 94 Millionen Nutzer in diesem Tarif angegeben.

Der Anstieg zeigt, dass das günstigere Modell für viele Nutzer attraktiver wird. Für Netflix ist dies ein Signal, dass sich das Geschäft zunehmend in Richtung eines Hybridmodells entwickelt, das Abogebühren und Werbeeinnahmen kombiniert.

Das Unternehmen sagt außerdem, dass Zuschauer mit einem Werbe-Abo aktiv bleiben. Laut Netflix sehen mehr als 80 Prozent der Mitglieder mit Werbe-Abo jede Woche Inhalte.

Netflix erweitert das Werbeangebot inhaltlich und technisch. So sollen Anzeigen künftig auch in Podcasts sowie in vertikalen Videoformaten auf Mobilgeräten ausgespielt werden. Zudem plant der Konzern, das Werbeangebot ab 2027 in 15 weitere Länder zu bringen. Damit will Netflix die Reichweite dieses Tarifs weiter erhöhen und neue Vermarktungsflächen schaffen.

Deezer warnt vor stark wachsender KI-Musik auf Streaming-Plattformen

Deezer sieht sich einer weiter beschleunigten Welle KI-generierter Musik gegenüber. Laut dem Musikstreaming-Dienst machen voll KI-erzeugte Titel inzwischen einen sehr großen Teil der täglichen Neu-Uploads aus. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass der tatsächliche Anteil der Abrufe deutlich niedriger liegt als der Anteil der Uploads.

Die jüngsten Angaben deuten darauf hin, dass täglich Zehntausende KI-Tracks auf der Plattform landen. Deezer spricht von rund 75.000 solchen Uploads pro Tag, was etwa 44 Prozent aller neuen täglichen Einsendungen entspricht. Für den Dienst ist das ein Hinweis darauf, dass KI-Musik nicht mehr als Randphänomen behandelt werden kann, sondern die Kataloge der Plattformen spürbar prägt.

Deezer weist darauf hin, dass KI-Musik nur einen kleinen Teil der Streams ausmacht. Ein großer Teil der entsprechenden Abrufe wird als manipulativ eingestuft und ist daher von der Vergütung ausgeschlossen. Das Unternehmen setzt auf die Erkennung, Kennzeichnung und den Ausschluss solcher Inhalte aus algorithmischen Empfehlungen.

Damit verschärft sich für die Musikbranche eine alte Frage unter neuen Vorzeichen: Wie lassen sich Tempo, Transparenz und Urheberrecht miteinander vereinbaren, wenn Inhalte in industriellem Maßstab automatisiert erzeugt werden? Deezer positioniert sich in diesem Umfeld als Anbieter, der KI-Musik sichtbar machen und Missbrauch begrenzen will. Der Druck auf Streamingdienste, ihre Prüf- und Kennzeichnungsmechanismen auszubauen, dürfte weiter steigen.

Streaming-Markt in Deutschland: Apple TV und Paramount+ holen auf

Der Streaming-Markt in Deutschland bleibt in Bewegung. Auswertungen vom 10. und 11. Mai 2026 zeigen, dass vor allem Apple TV und Paramount+ im Tagesgeschäft an Sichtbarkeit gewinnen. Beide Dienste tauchen mit Titeln in den täglichen Top-Listen der aktuellen Deutschland-Rankings von FlixPatrol auf und liegen damit näher an den etablierten Anbietern als noch vor einigen Monaten.

Die Daten deuten nicht auf einen Machtwechsel an der Spitze hin. Netflix bleibt der dominierende Dienst, doch der Abstand im Mittelfeld wird kleiner. Apple TV profitiert dabei von einzelnen, stark wahrgenommenen Serien und Filmen, während Paramount+ mit einem breiteren Katalog und einer höheren Taktung bei Neuveröffentlichungen seine Präsenz ausbaut. In den aktuellen Rankings für Deutschland sind beide Plattformen am 10. Mai 2026 mit mehreren Platzierungen vertreten.

Für Paramount+ ist diese Entwicklung bemerkenswert, da der Dienst in Deutschland lange als Nachzügler galt. Seit dem Ausbau der Abo-Modelle im vergangenen Jahr konnte der Anbieter seine Position jedoch schrittweise verbessern. Gleichzeitig vermeldet der Konzern in seinen aktuellen Geschäftszahlen weltweit 79,6 Millionen Paramount+-Abonnenten. Dies stützt die Einschätzung, dass der Dienst auch international wieder an Zugkraft gewinnt.

Auch Apple TV arbeitet weiterhin daran, mit einer vergleichsweise klaren Programmstrategie eine größere Reichweite zu erzielen. Die Plattform setzt nach wie vor auf wenige, aber aufmerksamkeitsstarke Eigenproduktionen. Genau dieser Ansatz sorgt in einzelnen Wochen dafür, dass Titel aus dem Angebot in den deutschen Top-Listen nach oben rücken und der Dienst im Markt sichtbarer wird.

Unterm Strich holen Apple TV und Paramount+ im deutschen Streaming-Markt auf, da sie häufiger in den relevanten Nutzungsrankings auftauchen und ihre Inhalte besser in den Alltag der Zuschauer integriert sind. Zwar bleibt der Abstand zur Spitzengruppe deutlich, doch im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und regelmäßige Nutzung sind beide Anbieter der Konkurrenz spürbar näher gerückt.

DAZN übernimmt ViewLift und stärkt US-Strategie

DAZN erweitert sein Geschäft in den USA durch die Übernahme von ViewLift. Laut Unternehmensangaben wurde eine Vereinbarung zur Verschmelzung mit dem Streaming- und Digitaldienstleister erzielt, der fest im US-Sportmarkt verankert ist.

ViewLift bringt vor allem technologische Infrastruktur für Streaming, digitale Produkte und direkte Fanangebote mit. Das Unternehmen arbeitet bereits mit mehreren Sportorganisationen zusammen und verfügt somit über eine Basis, von der DAZN beim weiteren Ausbau in den Vereinigten Staaten profitieren kann. Laut Unternehmensangaben zielt die Übernahme auch darauf ab, Teams und Ligen umfassendere Lösungen für den Umgang mit lokalen Medienrechten anzubieten.

In den Berichten wird über einen Wert von rund 100 Millionen US-Dollar gesprochen. Es wird erwartet, dass ViewLift als Geschäftseinheit innerhalb von DAZN weitergeführt wird und das bisherige Führungsteam zunächst an Bord bleibt.

Für DAZN ist dieser Deal Teil einer breiteren Expansion in den USA. Der Markt für regionale Sportrechte steht dort unter Druck, da sich die klassischen Verbreitungsmodelle verändern und die Teams nach neuen digitalen Lösungen suchen. Mit ViewLift verschafft sich DAZN in diesem Umfeld zusätzliches Know-how sowie ein bestehendes Kundenumfeld, das sich für weitere Partnerschaften nutzen lässt.

Spotify erweitert die App um geführte Workouts

Spotify erweitert die App um geführte Workouts

Spotify erweitert sein Angebot um Musik, Podcasts und Hörbücher und startet eine neue Fitness-Sparte in der App. Ab sofort sind geführte Workout-Erlebnisse verfügbar, die um kuratierte Playlists und Inhalte von Wellness-Creators ergänzt werden. Damit richtet sich der Dienst an Nutzer, die Spotify bereits regelmäßig beim Sport verwenden, und möchte diese Gewohnheit stärker in die App selbst integrieren.

Zum Start umfasst das neue Angebot vor allem Video- und Audioinhalte für verschiedene Trainingsarten wie Yoga, Krafttraining, HIIT, Dehnen und Cardio. Free- und Premium-Nutzer sollen laut Spotify Zugriff auf eine Auswahl an Fitness-Inhalten erhalten. Premium-Abonnenten profitieren zusätzlich von der Zusammenarbeit mit Peloton. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden in ausgewählten Märkten mehr als 1.400 On-Demand-Kurse auf die Plattform gebracht.

Spotify verknüpft diese Zahl mit eigenen Nutzungsdaten. So verweist das Unternehmen darauf, dass fast 70 Prozent der Premium-Nutzer monatlich trainieren und weltweit bereits mehr als 150 Millionen Fitness-Playlists aktiv sind. Die neue Funktion stellt somit weniger einen kompletten Richtungswechsel dar, sondern vielmehr den Versuch, eine bestehende Nutzung in ein eigenes Format zu überführen.

Mit der Fitness-Erweiterung positioniert sich Spotify nun breiter als bisher. Die Plattform möchte zu einem Ort für tägliche Routinen werden und bindet deshalb neben Musik und Podcasts nun auch Bewegung und Wellness ein. Für Spotify ist dies zugleich ein strategischer Test, um herauszufinden, wie gut sich solche Inhalte in das bestehende Abonnement- und Empfehlungsmodell integrieren lassen.

An dieser Stelle möchte ich noch auf meinen Artikel verweisen, in dem ich zeige, wie ihr Spotify günstiger bekommt.

Netflix wird wieder teurer - vorerst in den USA, aber das Signal ist klar

Netflix wird teurer

Netflix dreht erneut an der Preisschraube. Am 26. März 2026 hat der Streamingdienst seine Preise in den USA angehoben - und zwar bei allen großen Tarifen. So steigt das günstigste Abo mit Werbung von 7,99 auf 8,99 US-Dollar pro Monat, das Standard-Abo ohne Werbung von 17,99 auf 19,99 US-Dollar und das Premium-Abo von 24,99 auf 26,99 US-Dollar. Auch Zusatzmitglieder außerhalb des Haushalts werden teurer.

Für Nutzer in Deutschland wurde noch keine offizielle Preiserhöhung angekündigt. Aktuell liegen die regulären Netflix-Preise hierzulande weiterhin bei 4,99 Euro für das Standard-Abo mit Werbung, bei 13,99 Euro für das Standard-Abo und bei 19,99 Euro für das Premium-Abo.

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