Sharesub im Test 2026: Meine ehrlichen Erfahrungen

Sharesub Test

Ob Streamingdienste, Musikstreaming, Software, VPN oder Cloudspeicher - mittlerweile hat fast jeder mehrere digitale Abonnements. Die Kosten für die einzelnen Dienste wirken einzeln noch bezahlbar, doch zusammengerechnet kommen schnell 50, 80 oder sogar über 100 Euro im Monat zusammen.

Genau hier setzt Sharesub an. Die Plattform möchte es einfacher machen, bestehende Abonnements mit anderen zu teilen oder freien Plätzen in Familien-, Team- oder Gruppentarifen beizutreten. Anstatt jeden Monat privat Geld von Freunden einzusammeln oder selbst aufwendig nach Mitnutzern zu suchen, läuft die Organisation zentral über Sharesub.

Ich habe Sharesub genauer unter die Lupe genommen und möchte in diesem Artikel erklären, wie die Plattform funktioniert, welche Vorteile sie bietet, welche Risiken man kennen sollte und für wen sich Sharesub meiner Meinung nach lohnt.

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Was ist Sharesub überhaupt?

Sharesub Logo

Bei Sharesub handelt es sich um eine Plattform für Abo-Sharing. Nutzer können entweder eigene Abonnements mit freien Plätzen anbieten oder einem bestehenden, geteilten Abo beitreten. Der Preis wird anteilig auf die verfügbaren Plätze verteilt.

Das Prinzip ist einfach: Eine Person besitzt beispielsweise ein Familien-, Team- oder Mehrnutzer-Abo. Wenn in diesem Abo noch Plätze frei sind, können andere Nutzer beitreten und zahlen nur ihren Anteil. Sharesub kümmert sich um die Zahlungsabwicklung, die Kommunikation, Schutzmechanismen und im Problemfall um Reklamationen.

Wie funktioniert Sharesub in der Praxis?

Bei Sharesub gibt es zwei grundlegende Rollen.

Als Abo-Inhaber kannst du ein bestehendes Abo eintragen, beschreiben und die Anzahl der freien Plätze sowie den Preis pro Platz angeben. Anschließend kannst du das Angebot öffentlich, privat oder per Einladungslink teilen. Sharesub sammelt die Beiträge der Teilnehmer ein und zahlt das Geld an den Abo-Inhaber aus.

Als Teilnehmer suchst du dir ein passendes Abo aus, bezahlst deinen Anteil und erhältst anschließend die Zugangsinformationen oder eine Einladung. Je nach Dienst funktioniert das unterschiedlich: Bei manchen Abos wirst du mit deinem eigenen Account per Einladung hinzugefügt, bei anderen erhältst du Zugangsdaten oder ein eigenes Profil innerhalb eines bestehenden Kontos.

Wie funktioniert Sharesub?

Sharesub ähnelt eher einem Marktplatz für geteilte Abonnements als einem klassischen Reseller. Das ist ein wichtiger Unterschied. Bei dem Konkurrenten GamsGo erhält man ein fertiges Produkt mit klarer Laufzeit und direkter Verwaltung durch den Anbieter. Sharesub ist stärker community-basiert. Man tritt einem Angebot eines anderen Nutzers bei oder stellt selbst Plätze bereit.

Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Der größte Vorteil ist die Flexibilität. Es gibt viele verschiedene Dienste, Laufzeiten und Preise. Außerdem kann man nicht nur sparen, sondern auch selbst Geld zurückholen, wenn in den eigenen Abonnements noch Plätze ungenutzt sind.

Der Nachteil dabei ist, dass man davon abhängig ist, dass der jeweilige Abo-Inhaber zuverlässig ist. Sharesub versucht, dieses Risiko durch interne Nachrichten, Treuhandmechanismen, Reklamationsmöglichkeiten und einen Käuferschutz abzufedern. Laut Sharesub werden Zahlungen unter anderem abgesichert und bei Problemen kann eine Beschwerde eingereicht werden.

Meine Erfahrungen mit verschiedenen Abos über Sharesub

Duolingo über Sharesub

Zuerst habe ich Duolingo über Sharesub getestet. Ich wurde Teil einer bestehenden Familiengruppe und konnte Duolingo Super anschließend ganz normal mit meinem eigenen Account nutzen. Das hat im Test sehr unkompliziert funktioniert. Nach Annahme der Einladung und Verknüpfung des Kontos waren die Super-Vorteile direkt verfügbar.

Duolingo ist vor allem deshalb interessant, weil das Familienabo nicht so streng auf einen gemeinsamen Haushalt begrenzt ist wie bei vielen Streamingdiensten. In der eigenen Hilfe schreibt Duolingo ausdrücklich, dass man Familienmitglieder und Freunde einladen kann - unabhängig von Wohnort oder Sprache. Genau deshalb passt Duolingo meiner Meinung nach besonders gut zum Abo-Sharing-Prinzip.

In der Praxis hat das bei mir problemlos funktioniert. Ich wurde der Familiengruppe hinzugefügt und konnte Duolingo anschließend werbefrei und mit allen bekannten Super-Funktionen nutzen. Gerade für regelmäßige Nutzer, die nicht den vollen Einzelpreis zahlen möchten, ist ein Platz in einem geteilten Familienabo über Sharesub eine interessante Option.

Duolingo über Sharesub

Nord VPN über Sharesub

Nach meinem Beitritt zum geteilten NordVPN-Abo wurden mir die Zugangsdaten sehr schnell bereitgestellt. Anschließend konnte ich mich direkt bei NordVPN einloggen und den VPN-Dienst ohne Umwege nutzen.

Gerade bei VPN-Anbietern macht das Prinzip von Sharesub meiner Meinung nach besonders viel Sinn. Viele VPN-Abos erlauben mehrere gleichzeitige Verbindungen und können auf verschiedenen Geräten genutzt werden. Dadurch bleibt in einem bestehenden Abo oft genug Spielraum, um freie Plätze sinnvoll zu teilen.

In meinem Test lief NordVPN über Sharesub ohne Probleme. Die Zugangsdaten wurden schnell bereitgestellt, der Login funktionierte direkt und ich konnte den VPN-Zugang sofort nutzen. Für Nutzer, die nicht den vollen Preis für ein eigenes VPN-Abo zahlen möchten, kann ein geteilter Zugang daher eine interessante Alternative sein. Ich kann Sharesub wärmstens empfehlen!

Nord VPN über Sharesub

Deezer über Sharesub

Ich habe mir Deezer als Alternative zu Spotify angesehen. Der Dienst ist in Deutschland zwar etwas weniger präsent, funktioniert als Musikstreaming-Abo aber sehr ähnlich. Gerade deshalb eignet er sich gut für einen Vergleich.

Nach dem Kauf konnte ich Deezer Premium wie erwartet nutzen. Ich konnte Musik ohne Werbung hören, von besseren Komfortfunktionen profitieren und hatte ein deutlich angenehmeres Nutzungserlebnis als in der kostenlosen Variante.

Aus meiner Sicht hat Deezer den Vorteil, dass der Dienst im Vergleich zu Spotify oder Netflix weniger im Mittelpunkt der Abo-Sharing-Diskussion steht. Natürlich gelten auch hier die Bedingungen des Anbieters, aber Deezer wirkt subjektiv etwas entspannter.

Deezer hat über Sharesub im Alltag gut funktioniert. Wer Deezer bereits nutzt oder grundsätzlich offen für eine Spotify-Alternative ist, kann hier durchaus sparen. Ich persönlich würde Spotify bevorzugen, da ich dort bereits Playlists und Empfehlungen habe. Deezer ist über Sharesub aber eine interessante Option, weil der Preis stimmt.

Mein Fazit zu Deezer über Sharesub: Es funktioniert angenehm. Das Angebot ist besonders interessant für Nutzer, die Musikstreaming günstiger nutzen möchten und nicht zwingend an Spotify gebunden sind.

Deezer über Sharesub

Was kostet Sharesub?

Sharesub ist für Abo-Inhaber kostenlos. Wer ein Abo teilt, soll den eingesammelten Betrag vollständig erhalten. Die Teilnehmer zahlen den vom Inhaber festgelegten Anteil sowie eine feste und eine variable Servicegebühr. Laut Sharesub sind diese Gebühren bereits in den angezeigten Preisen enthalten.

Das finde ich fair, weil man vorher weiß, was man bezahlt. Trotzdem sollte man immer vergleichen. Manchmal ist der Unterschied zum offiziellen Abo groß, manchmal eher gering. Sharesub lohnt sich vor allem dann, wenn man nur einen Teil eines teuren Mehrnutzer-Abos bezahlt.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Bei Sharesub kann man aktuell in erster Linie per Bank- oder Kreditkarte bezahlen. Unterstützt werden gängige Kartenanbieter wie Visa und Mastercard. Zusätzlich akzeptiert Sharesub auch Amazon Pay und Google Pay.

Zahlungsmittel  bei Sharesub

Welche Daten braucht Sharesub von mir?

Wer Sharesub nutzt, muss selbstverständlich einige Daten angeben. Wie viele Daten erforderlich sind, hängt jedoch davon ab, ob man einem bestehenden Abo beitritt oder selbst eines anbietet.

Für die normale Nutzung benötigt Sharesub vor allem die üblichen Kontodaten wie Name, E-Mail-Adresse und Land.

Wenn man selbst ein Abo auf Sharesub anbietet und Geld ausgezahlt bekommen möchte, sieht der Prozess etwas anders aus. Dann kann eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Sharesub begründet dies mit regulatorischen Bankpflichten, da über die Plattform Zahlungen für Dritte abgewickelt werden. Zur Verifizierung wird man an Stripe weitergeleitet, wo persönliche Informationen ergänzt und ein Dokument zur Identitätsprüfung hochgeladen werden können. Außerdem muss für Auszahlungen eine IBAN hinterlegt werden.

Ist Sharesub legal?

Sharesub argumentiert, dass Abo-Sharing grundsätzlich legal ist, sofern die jeweiligen Anbieter das Teilen über Familien-, Duo-, Team- oder Gruppentarife erlauben. Die Plattform versteht sich dabei als Dienstleister, der Zahlungen und Rückerstattungen innerhalb solcher Gruppen einfacher und sicherer abwickelt.

In der Praxis ist es jedoch nicht immer ganz so einfach. Nur weil etwas legal ist, bedeutet das nicht automatisch, dass es auch den AGB jedes einzelnen Anbieters entspricht. So erlauben manche Dienste Sharing nur im gleichen Haushalt, andere nur innerhalb einer Familie oder eines bestimmten Landes.

Meiner Einschätzung nach ist Sharesub nicht mit illegalen Streamingseiten, gehackten Accounts oder dubiosen Passwortlisten vergleichbar. Allerdings bewegt man sich in einer Grauzone bezüglich der AGB.

Support und Käuferschutz

Ein Pluspunkt ist, dass Sharesub nicht nur Nutzer zusammenbringt, sondern ihnen auch Schutzmechanismen bietet. Laut Sharesub sind Käufe geschützt. Bei Problemen kann eine Beschwerde eröffnet und bei fehlendem Zugang eine Erstattung beantragt werden.

Bei Trustpilot erreicht Sharesub derzeit gute 4,4 Sterne, basierend auf rund 4.000 Bewertungen.

Sharesub vs. GamsGo: Wo liegt der Unterschied?

Sowohl Sharesub als auch GamsGo verfolgen das Ziel, Abos günstiger zu machen. Trotzdem unterscheiden sich die Modelle voneinander.

GamsGo ähnelt eher einem fertigen Abo-Shop. Man wählt einen Dienst aus, bezahlt und erhält eine vom Anbieter organisierte Lösung. Das ist zwar bequem, allerdings hat man weniger Einblick in die dahinterstehende Struktur.

Sharesub ist transparenter und ähnelt einem Marktplatz. Dort sind einzelne Sharing-Angebote, Länder, freie Plätze und teilweise auch unterschiedliche Preise zu sehen. Dafür muss man genauer auswählen und übernimmt etwas mehr Eigenverantwortung.

Nutzer, die schnell ein günstiges Abo abschließen möchten, finden GamsGo oft bequemer. Nutzer, die flexibel vergleichen möchten oder selbst freie Plätze in eigenen Abos haben, finden Sharesub spannender.

Für wen lohnt sich Sharesub?

Sharesub lohnt sich meiner Meinung nach besonders für drei Gruppen:

Es ist ideal für Nutzer, die viele Abonnements haben und ihre monatlichen Kosten senken möchten. Auch für Personen, die selbst Familien- oder Teamtarife besitzen und ungenutzte Plätze nicht verschenken möchten, ist es interessant. Ebenso für alle, die gerne flexibel testen und keine langfristigen Einzelabos abschließen möchten.

Sharesub ist weniger geeignet für Nutzer, die maximale Kontrolle, eigene Rechnungen, vollständige Account-Hoheit und keinerlei Abhängigkeit von anderen Personen wünschen. In diesem Fall ist ein offizielles Einzelabo die sauberste Lösung.

Mein Fazit zu Sharesub

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Sharesub ist eine interessante Plattform für alle, die ihre Abo-Kosten senken möchten, ohne sich selbst um private Rückzahlungen, die Organisation von Gruppen oder Mitnutzer kümmern zu müssen. Das Prinzip ist einfach: Mehrnutzer-Abos werden gemeinsam bezahlt, freie Plätze werden genutzt und Sharesub stellt die technische und finanzielle Infrastruktur bereit.

Der größte Vorteil ist die Flexibilität. Man kann nicht nur bestehenden Abos beitreten, sondern auch eigene Abos teilen und so Geld sparen. Gleichzeitig sollte man jedoch bedenken, dass Sharesub stark von einzelnen Abo-Inhabern abhängig ist.

Mein persönliches Fazit: Sharesub ist eine äußerst spannende Option. Insbesondere bei Musik, VPN, Software und bestimmten Streamingdiensten kann sich dieses Modell lohnen.

Letzte Aktualisierung: 6. August 2026
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant und IT Fachjournalist (Themen: Tech, IT-Sicherheit und Datenschutz). Felix Bauer ist seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche tätig. Sein Hauptschwerpunkt liegt auf dem Thema „Virenschutz für Endanwender“. Felix Bauer ist OpenSource-Evangelist und besitzt den Master of Science in Security and Forensic Computing. Felix Bauer hat bereits an zahlreichen IT-Sicherheitskonferenzen und sonstigen IT-Sicherheitstagungen teilgenommen und diverse professionelle Qualifikationen im Bereich IT-Sicherheit erworben. Er ist Mitbegründer des Projekts bleib-Virenfrei.

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