Bitdefender Total Security im Test (07/2025)

Bitdefender Test

Ich habe Bitdefender Total Security in einem ausführlichen Test auf Herz und Nieren geprüft. Die Sicherheits-Suite verspricht Rundum-Schutz für Windows-PCs (sowie macOS, Android und iOS) und verfügt über einen großen Funktionsumfang. Ich habe die Software mehrere Wochen lang im Alltag eines privaten Windows-Nutzers eingesetzt – von Büroarbeit über Webrecherche bis hin zu absichtlichen Malware-Testfällen – und habe parallel dazu die Ergebnisse unabhängiger Testlabore ausgewertet.

Im Folgenden berichte ich im Detail von meinen Testerfahrungen, die ich durch externe Vergleiche untermauere, und erkläre, warum Bitdefender in meinem Test so überzeugend abgeschnitten hat.

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Anleitung: Veo 3 gratis aus Deutschland nutzen (Trick) + erste Erfahrungen

veo 3 deutschland

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O 2025 mit Veo 3 einen echten Durchbruch präsentiert. Im Gegensatz zu bisherigen KI-Video-Tools kann Veo 3 nicht nur hochqualitative Videos generieren, sondern auch passende Soundeffekte, Hintergrundgeräusche und sogar realistische Dialoge erstellen. Dabei versteht die KI die visuellen Inhalte des Videos und synchronisiert den generierten Ton automatisch mit den Bewegungen und Aktionen.

Veo 3 ist seit dem 21. Mai 2025 in den USA verfügbar. Für europäische Nutzer gibt es noch keinen offiziellen Starttermin, aber mit einem VPN und einem Zahlungstrick ist der Zugang bereits aus Deutschland möglich.

Hier zeige ich euch kurz, wie ich es gemacht habe. Und eines vorweg: Für Google AI Pro gibt es eine 30-tägige Probeversion, die kostenlos ist!

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AV-Comparatives IT-Sicherheitsumfrage 2025: Die wichtigsten Ergebnisse

av-comparatives

Die digitale Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter. Um das Nutzerverhalten, die Sicherheitspräferenzen und -bedürfnisse besser zu verstehen, hat AV-Comparatives die IT Security Survey 2025 durchgeführt. Zwischen dem 1. und 25. Dezember 2024 nahmen 1.277 reale Anwender aus 93 Ländern an der Umfrage teil. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke in die aktuellen Sicherheitspraktiken und Bedenken von Anwendern weltweit.

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Ist Kaspersky im Jahr 2024 noch sicher?

Kaspersky noch sicher?

Kaspersky wurde 1997 gegründet und hat sich zu einem der weltweit führenden Anbieter von Antiviren-Software und anderen Sicherheitslösungen entwickelt. In den letzten Jahren wurden jedoch zunehmend Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Kaspersky-Produkten geäußert, vor allem aufgrund der geopolitischen Spannungen zwischen Russland und westlichen Ländern.

Es wurden Vorwürfe laut, dass Kaspersky enge Verbindungen zum russischen Geheimdienst und zur russischen Regierung habe, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen staatlichen Einflussnahme auf die Software aufkommen ließ.

Mehrere Länder, darunter die USA, Großbritannien und die Niederlande, haben den Einsatz von Kaspersky-Produkten in Regierungsbehörden und kritischen Infrastrukturen verboten. In den USA ist sogar der Verkauf von Kaspersky-Software an Privatpersonen untersagt. In Deutschland warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor Kaspersky.

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Ist der Windows Defender ausreichend? (2024)

Windows Defender ausreichend

In einer Zeit, in der Cyberkriminelle immer raffinierter werden und sich die Bedrohungslandschaft ständig verändert, ist ein guter Virenscanner enorm wichtig.

Viele Windows-Nutzer fragen sich, ob der integrierte Virenscanner Windows Defender allein ausreicht, um ihre Geräte und Daten zuverlässig zu schützen. In diesem Beitrag gehe ich auf die wichtigsten Punkte ein und gebe am Ende eine Empfehlung.

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Aus „Apple ID“ wird „Apple Account“

Apple-iD

Im Zuge der Vorstellung des mit Spannung erwarteten iPhone 16 und der neuesten Betriebssysteme hat Apple eine wichtige Änderung angekündigt: Die allseits bekannte „Apple ID“ heißt ab sofort „Apple Account“. Die Umbenennung ist Teil einer umfassenden Strategie des Technologiegiganten, das digitale Ökosystem für seine Nutzer noch zugänglicher zu machen.

Mit der Einführung von iOS 18, iPadOS 18, macOS Sequoia und watchOS 11 wird die Namensänderung auf allen Apple-Geräten sichtbar. Ziel ist es, ein nahtloses und einheitliches Login-Erlebnis über die gesamte Produktpalette hinweg zu schaffen. Insider berichten, dass diese Änderung schon länger geplant war und nun endlich umgesetzt wird.

Die Nutzer müssen sich keine Sorgen machen: Trotz des neuen Namens bleiben alle Login-Daten und gespeicherten Informationen unverändert. Der „Apple Account“ bleibt der zentrale Zugang zu allen Apple-Diensten wie App Store, iCloud, iMessage und FaceTime.

Interessanterweise geht mit der Umbenennung noch eine weitere Neuerung einher. So wird die maximale Größe für Apps im App Store deutlich erhöht, was Entwicklern neue Möglichkeiten eröffnet.

Apple-Experten sehen in dem Schritt mehr als nur eine Namensänderung. Sie interpretieren ihn als Signal für Apples verstärkten Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und die Vereinheitlichung seiner Dienste. In einer Zeit, in der digitale Identitäten immer wichtiger werden, könnte der „Apple Account“ zum Wegbereiter für integrierte Online-Erlebnisse werden.

Kritische Sicherheitslücken in Progress MOVEit-Software entdeckt

Datenhack

Progress, ein führender Softwareanbieter, hat kürzlich zwei schwerwiegende Sicherheitswarnungen für seine Produkte MOVEit Gateway und MOVEit Transfer veröffentlicht. Diese Warnungen betreffen kritische Schwachstellen, die es Angreifern ermöglichen könnten, die Authentifizierung zu umgehen.

Die erste Schwachstelle (CVE-2024-5805) betrifft MOVEit Gateway 2024.0.0 und wird als kritisch eingestuft, mit einem CVSS-Score von 9.1. Um diese Lücke zu schließen, müssen Nutzer auf die Version 2024.0.1 aktualisieren, was zu einer kurzzeitigen Dienstunterbrechung führen kann.

Die zweite Schwachstelle (CVE-2024-5806) wurde in MOVEit Transfer identifiziert und weist ebenfalls einen kritischen CVSS-Score von 9.1 auf. Besonders alarmierend ist, dass diese Lücke bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird.

IT-Forscher von watchtowr-Labs haben die Schwachstelle in MOVEit Transfer eingehend untersucht und sogar einen Proof-of-Concept-Exploit entwickelt. Sie haben ihre Erkenntnisse in einem detaillierten Artikel veröffentlicht, der Administratoren bei der Untersuchung ihrer Systeme unterstützen soll.

Das IT-Forscherkollektiv Shadowserver berichtet von ersten Angriffen auf die verwundbare Komponente /guestaccess.aspx seit Dienstagabend. Ihre Analysen zeigen, dass etwa 1800 Progress-MOVEit-Systeme öffentlich zugänglich sind, wobei der Großteil (ca. 1300) in den USA und über 350 in Europa lokalisiert sind.

Angesichts der akuten Bedrohungslage wird allen IT-Verantwortlichen dringend empfohlen, ihre MOVEit-Instanzen umgehend zu überprüfen und die erforderlichen Updates sowie empfohlenen Gegenmaßnahmen schnellstmöglich umzusetzen. Die Situation unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit regelmäßiger Sicherheitsupdates und proaktiver Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen.

Der E-Mail- & VPN-Anbieter Proton wird in eine Stiftung umgewandelt

Proton Logo

Das E-Mail- und VPN-Unternehmen Proton hat eine wichtige strukturelle Änderung vorgenommen. Die Gründer um Andy Yen haben eine gemeinnützige Stiftung gegründet und dieser so viele Aktienanteile übertragen, dass die Stiftung nun Mehrheitseigentümerin der kommerziellen Proton AG ist. Mit diesem Schritt wollen sie sicherstellen, dass Proton dauerhaft unabhängig von rein profitorientierten Investoreninteressen bleibt und sich stattdessen der ursprünglichen Mission verpflichtet, Datenschutz und Verschlüsselung im Internet zum Standard zu machen.

Die Entscheidung spiegelt die Motive der Gründer bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 wider – es ging ihnen nicht primär um Gewinnmaximierung, sondern um die Schaffung datengeschützter Kommunikationsdienste zum Wohle der Allgemeinheit. Neben E-Mail- und VPN-Angeboten arbeitet Proton auch an quelloffenen Verschlüsselungsbibliotheken und unterstützt Datenschutzprojekte.

Die neue Struktur mit der gemeinnützigen Stiftung als Anteilseignerin soll diese ausschließlich gemeinwohlorientierte Ausrichtung langfristig festigen. Anders als bei Mozilla oder Signal ist keine externe Finanzierung etwa durch Werbeeinnahmen vorgesehen. Stattdessen muss die Proton AG weiterhin Gewinne erwirtschaften, um die Stiftung zu finanzieren.

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