EU-Parlament bessert beim KI-Gesetz nach: Was das digitale Omnibuspaket jetzt ändert

EU-Parlament bessert beim KI-Gesetz nach: Was das digitale Omnibuspaket jetzt ändert

Am 16. Juni 2026 hat das Europäische Parlament wichtige Änderungen am europäischen KI-Gesetz beschlossen. Die Anpassungen sind Teil des sogenannten Digitalen Omnibuspakets, mit dem die EU mehrere digitale Vorschriften vereinfachen und praxistauglicher gestalten möchte.

Im Kern geht es um zwei Ziele: Einerseits sollen Unternehmen bei der Umsetzung des AI Act mehr Zeit und weniger doppelte Bürokratie bekommen. Gleichzeitig verschärft die EU an anderer Stelle den Schutz vor besonders problematischen KI-Anwendungen, insbesondere bei sexualisierten Deepfakes und KI-generiertem Missbrauchsmaterial.

→ weiterlesen

Stop Killing Games: EU-Kommission reagiert auf Bürgerinitiative

Stop Killing Games: EU-Kommission reagiert auf Bürgerinitiative

Die EU-Kommission hat auf die Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames”, die vielen Spielern besser unter dem Namen „Stop Killing Games” bekannt ist, reagiert. Die Initiative fordert, dass Publisher bereits verkaufte oder lizenzierte Videospiele nicht dauerhaft unspielbar machen dürfen, nur weil sie Server abschalten oder Online-Dienste einstellen.

Für viele Spieler ist dieses Thema längst mehr als eine theoretische Debatte. Moderne Spiele setzen immer häufiger eine Serververbindung voraus, selbst wenn große Teile des Spiels auch lokal funktionieren könnten. Wenn der offizielle Support endet, kann ein gekauftes Spiel im schlimmsten Fall komplett verschwinden.

→ weiterlesen

Spotify-Login ändert sich: Der klassische Benutzername verschwindet

Spotify-Login ändert sich: Der klassische Benutzername verschwindet

Spotify stellt seine Anmeldung um. Wer sich bisher mit seinem klassischen Spotify-Benutzernamen eingeloggt hat, muss sich bald umgewöhnen. Nach dem 1. September 2026 soll die Anmeldung per Benutzername nicht mehr möglich sein. Stattdessen setzt Spotify künftig auf die Anmeldung per E-Mail-Adresse oder über andere hinterlegte Login-Methoden wie Google, Apple oder Facebook.

→ weiterlesen

spusu startet in Deutschland: Neuer Mobilfunkanbieter

spusu startet in Deutschland

Der deutsche Mobilfunkmarkt hat einen neuen Namen: spusu ist offiziell gestartet. Der aus Österreich stammende Anbieter ist dort längst kein unbekannter Mobilfunk-Discounter mehr. Nun möchte spusu auch hierzulande Kunden gewinnen - mit günstigen 5G-Tarifen, monatlicher Kündbarkeit und einem starken Fokus auf persönlichen Kundenservice.

Besonders spannend: Spusu startet nicht mit einem komplizierten Tarifdschungel, sondern mit fünf vergleichsweise übersichtlichen Allnet-Flatrates. Der günstigste Tarif ist bereits ab 4,90 Euro pro Monat erhältlich.

spusu steht für „sprich und surf“. Der 2015 in Österreich gegründete Anbieter ist inzwischen auch in weiteren europäischen Ländern aktiv. In Deutschland tritt spusu als Mobilfunkanbieter ohne eigenes Funkmastnetz auf. Das bedeutet, dass die Netzabdeckung von Vodafone bereitgestellt wird, während spusu die Tarife, die Kundenverwaltung und die technischen Kernbereiche selbst steuert.

→ weiterlesen

FBI zerschlägt riesigen KI-gestützten Phishing-Dienst mit über einer Million URLs

FBI zerschlägt riesigen KI-gestützten Phishing-Dienst

Das FBI hat gemeinsam mit Google und weiteren Partnern einen der bislang größten bekannten Phishing-as-a-Service-Dienste zerschlagen. Die unter dem Namen Outsider Enterprise laufende Plattform soll Kriminellen dabei geholfen haben, massenhaft gefälschte Webseiten und SMS-Kampagnen zu erstellen. Besonders brisant: Der Dienst setzte offenbar auch auf KI-Unterstützung, um Phishing-Seiten schneller, überzeugender und einfacher nutzbar zu machen.

Aktuellen Angaben zufolge wurden dem Netzwerk mehr als 9.000 gefälschte Webseiten und über eine Million betrügerische URLs zugeschrieben. In einzelnen Berichten ist sogar von mehr als 1,5 Millionen erkannten URLs die Rede. Damit wird deutlich, wie stark sich Phishing professionalisiert hat.

→ weiterlesen

Apple bündelt Alias-Adressen unter private.icloud.com

Privat: Apple bündelt Alias-Adressen unter private.icloud.com

Apple räumt bei seinen privaten E-Mail-Alias-Adressen auf. Künftig sollen neue Adressen, die über die Funktionen „Mit Apple anmelden” und „E-Mail-Adresse verbergen” erstellt wurden, unter einer gemeinsamen Domain laufen: private.icloud.com.

Das klingt zunächst nach einer kleinen technischen Änderung. Tatsächlich betrifft sie jedoch eine Funktion, die viele Apple-Nutzer im Alltag verwenden, ohne groß darüber nachzudenken. Immer dann, wenn du dich mit deinem Apple-Konto bei einer App anmeldest oder deine echte E-Mail-Adresse bei einem Online-Dienst nicht preisgeben möchtest, kann Apple eine zufällige Weiterleitungsadresse generieren.

Bisher gab es dafür unterschiedliche Domains. Genau das ändert Apple nun.

→ weiterlesen