Valve Steam Controller: Wer heute bestellt, wartet wohl bis 2027

Valve Steam Controller: Wer heute bestellt, wartet wohl bis 2027

Der neue Steam Controller von Valve ist offenbar deutlich gefragter als erwartet. Wer sich jetzt für den Controller vormerken lässt, muss sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Laut aktuellen Angaben im Reservierungssystem werden neue Interessenten inzwischen dem Zeitfenster 2027 zugeordnet.

Korrekt muss man allerdings sagen, dass es sich derzeit nicht um eine klassische Bestellung mit sofortiger Bezahlung, sondern um eine Reservierung handelt. Die Nutzer tragen sich in eine Warteschlange ein. Sobald Valve ein Gerät für den jeweiligen Platz in der Warteschlange freigibt, erhalten sie eine Benachrichtigung. Danach bleiben 72 Stunden Zeit, um den Kauf abzuschließen.

Drei Lieferfenster statt konkretem Datum

Für Reservierungen zeigt Valve mittlerweile grobe Zeitfenster an. Je nach Position in der Warteschlange kann dort beispielsweise stehen, dass der Steam Controller erst im Jahr 2027 verfügbar sein wird.

Für alle, die heute neu einsteigen, sieht es eher nach der letzten Variante aus. Das bedeutet: Wer nicht bereits frühzeitig reserviert hat, wird den Controller wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahr erhalten.

Valve begründet die neue Anzeige damit, dass das Unternehmen die Erwartungen seiner Kunden besser steuern möchte. Die Nachfrage sei nach dem Start höher ausgefallen als erwartet. Gleichzeitig kann Valve nur eine begrenzte Anzahl an Controllern bis Ende des Jahres produzieren.

Steam Controller war schnell ausverkauft

Anfang Mai ging der neue Steam Controller für 99 Euro an den Start. Schon kurz nach Verkaufsbeginn war die erste Charge vergriffen. Hinzu kamen Berichte über Probleme beim Kaufprozess, da offenbar viele Nutzer gleichzeitig bestellen wollten.

Daraufhin stellte Valve auf ein Reservierungssystem um. Dieses soll den Ablauf geordneter gestalten und verhindern, dass Scalper große Mengen abgreifen. Für Kunden ist das zwar fairer als ein chaotischer Verkaufsstart, die Wartezeit bleibt jedoch lang.

Was macht den neuen Steam Controller interessant?

Der neue Steam Controller ist mehr als nur ein normaler PC-Controller mit Steam-Logo. Valve kombiniert klassische Controller-Elemente mit Funktionen, die teilweise vom Steam Deck bekannt sind.

Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

MerkmalBeschreibung
Preis99 Euro
SteuerungZwei TMR-Sticks, D-Pad, klassische Buttons
TrackpadsZwei haptische Trackpads für präzisere Eingaben
ZusatztastenVier frei belegbare Tasten auf der Rückseite
BewegungssensorenGyro- und Motion-Steuerung
VerbindungUSB-C, Bluetooth oder Funkempfänger
AkkuMehr als 35 Stunden Laufzeit
BesonderheitFunkempfänger dient auch als magnetische Ladestation

Es ist gerade die Kombination aus Sticks, Trackpads und Steam-Integration, die den Controller so spannend macht. Er richtet sich vor allem an PC-Spieler, die häufig über Steam spielen und sich auch auf dem Sofa eine präzisere Steuerung wünschen.

Für wen lohnt sich das Warten?

Der Steam Controller ist vor allem dann interessant, wenn du intensiv das Steam-Ökosystem nutzt. Wer seine Spiele überwiegend über Steam kauft, ein Steam Deck nutzt oder später eine Steam Machine kaufen möchte, erhält mit diesem Controller die perfekte Lösung.

Wer dagegen nur einen Controller für PC-Spiele sucht, muss die lange Wartezeit nicht in Kauf nehmen. Xbox-Controller, DualSense-Controller oder andere PC-Gamepads sind deutlich leichter verfügbar. Zwar bieten sie nicht die gleiche Steam-spezifische Integration, aber sie funktionieren unkompliziert für viele Spiele.

Letzte Aktualisierung: 20. Juni 2026
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant und IT Fachjournalist (Themen: Tech, IT-Sicherheit und Datenschutz). Felix Bauer ist seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche tätig. Sein Hauptschwerpunkt liegt auf dem Thema „Virenschutz für Endanwender“. Felix Bauer ist OpenSource-Evangelist und besitzt den Master of Science in Security and Forensic Computing. Felix Bauer hat bereits an zahlreichen IT-Sicherheitskonferenzen und sonstigen IT-Sicherheitstagungen teilgenommen und diverse professionelle Qualifikationen im Bereich IT-Sicherheit erworben. Er ist Mitbegründer des Projekts bleib-Virenfrei.

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