Microsoft hat die Update-Steuerung in Windows 11 deutlich erweitert. Wer Updates nicht sofort installieren möchte, kann sie nun jeweils bis zu 35 Tage lang pausieren. Anschließend lässt sich dieser Zeitraum beliebig oft erneut setzen. Damit entfällt die bisherige Begrenzung, nach der sich der Aufschub nicht unbegrenzt verlängern ließ. Microsoft beschreibt dies als größere Flexibilität für Reisen, Prüfungsphasen oder andere Zeiträume, in denen Neustarts und Installationen stören würden.
Die Änderung ist Teil der überarbeiteten Update-Erfahrung, die Microsoft am 24. April 2026 vorgestellt hat. Damit will das Unternehmen vor allem zwei Probleme adressieren: unerwünschte Unterbrechungen durch Updates und zu wenig Kontrolle über den Zeitpunkt von Installationen. Gleichzeitig bleibt es dabei, dass Windows-Geräte möglichst zeitnah auf dem aktuellen Sicherheitsstand gehalten werden sollen.
Parallel dazu ändert Microsoft weitere Details der Update-Steuerung. So wird im Dialogfeld für Neustart und Herunterfahren künftig stärker zwischen normalen Energieoptionen und updatebezogenen Befehlen unterschieden. Darüber hinaus bündelt Windows verschiedene Aktualisierungen in einem gemeinsamen monatlichen Ablauf, um die Zahl der Neustarts zu reduzieren.
