Die Deutsche Telekom hat beim Glasfaserausbau in Deutschland die Marke von 13 Millionen erreichbaren Anschlüssen überschritten. Laut Unternehmensangaben wurden im ersten Quartal 2026 rund 370.000 neue Glasfaseranschlüsse installiert. Das entspricht im Durchschnitt 5.873 Anschlüssen pro Arbeitstag.

Mit dem aktuellen Ausbau setzt der Bonner Konzern seine Netzstrategie fort, die auf eine schrittweise Verbreiterung der Glasfaserverfügbarkeit in städtischen und suburbanen Regionen abzielt. Zugleich verweist das Unternehmen darauf, dass auch das übrige Festnetz leistungsstark bleibt. Laut den jetzt veröffentlichten Angaben können 37 Millionen Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s surfen, 32 Millionen Haushalte mit 250 Mbit/s oder mehr.
Die Zahl von 13 Millionen ist für die Telekom vor allem ein Ausbauindikator und noch kein Hinweis auf gleich viele aktiv gebuchte Kunden. Entscheidend bleibt, wie viele der erreichbaren Haushalte und Unternehmen den Anschluss tatsächlich nutzen. Gerade dieser Übergang vom verfügbaren Netz zum aktiven Vertrag gilt im deutschen Markt als zentrale Herausforderung des Glasfaserhochlaufs.
Der neue Schwellenwert unterstreicht, dass der Ausbau weiterhin dynamisch voranschreitet. Gleichzeitig zeigt er, wie groß der Investitionsbedarf trotz der erreichten Marke noch ist. Für die Telekom ist und bleibt der Glasfaserausbau ein langfristiges Infrastrukturprojekt, das den Umbau des deutschen Festnetzes maßgeblich prägen soll.
