Proton steht im Mittelpunkt einer Debatte über den Datenschutz. Auslöser sind Berichte vom 5. März 2026, wonach US-Ermittler über ein Rechtshilfeverfahren an Daten eines Proton-Kontos gelangt sein sollen. Konkret geht es dabei nicht um den Inhalt von E-Mails, sondern um Zahlungsinformationen eines kostenpflichtigen Accounts. Diese sollen zunächst an Schweizer Behörden und im Rahmen eines MLAT-Verfahrens schließlich an das FBI gegangen sein.
Proton weist dabei vor allem die Formulierung zurück, man habe dem FBI direkt Daten übermittelt. Ein Unternehmenssprecher erklärte laut mehreren Berichten, Proton habe keine Informationen unmittelbar an das FBI übermittelt. Vielmehr seien die Daten über das Schweizer Justizsystem und ein internationales Rechtshilfeverfahren weitergegeben worden. Proton betont, dass das Unternehmen nur dann begrenzte Daten herausgibt, wenn eine rechtlich bindende Anordnung von Schweizer Behörden vorliegt und alle Prüfungen nach Schweizer Recht durchlaufen wurden.
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