Als „False Positive“ wird die fehlerhafte Erkennung von Schadsoftware (Viren, Trojaner etc.) durch einen Virenscanner bezeichnet. Im IDS-Bereich wird der Begriff auch für die falsche Erkennung von Angriffsmustern verwendet.
Bei einem False Positive meldet der Virenscanner den Fund einer Schadsoftware in einem Objekt (Datei, Arbeitsspeicher, Bootstruktur etc.), in dem sich tatsächlich keine Schadsoftware befindet. Diese Falscherkennung beruht in der Regel auf der Verwendung einer nicht ausreichend getesteten Erkennungsroutine des Virenscanners. Die Hersteller von Virenscannern testen ihre Erkennungsroutinen (oft vereinfachend als Signaturen oder Suchmuster bezeichnet) vor der Veröffentlichung ausgiebig. Aufgrund des Drucks, neue Schadsoftware zeitnah beim gefährdeten Anwender zu erkennen, beschränkt sich die Qualitätssicherung auf eine vordefinierte Menge an Software.
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