Erstes ChatGPT-Smartphone soll laut Berichten ab 2028 kommen

Mehrere aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass OpenAI an einem eigenen Smartphone arbeitet, das stark auf KI-Agenten ausgerichtet sein soll. Dabei steht ein Gerät im Raum, das die klassische App-Nutzung in den Hintergrund rücken und stattdessen stärker über direkte KI-Steuerung funktionieren würde. Als möglicher Zeitplan wird genannt, dass die technischen Spezifikationen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 feststehen könnten, während die Massenproduktion für 2028 vorgesehen ist.

Auslöser der aktuellen Diskussion ist ein Bericht Branchenanalysten Ming-Chi Kuo, in dem er über Zulieferer und mögliche Fertigungspartner spricht. Demnach könnten die Komponenten von Qualcomm und MediaTek stammen, während Luxshare die Montage übernehmen könnte. Auch wenn diese Details ein klares Bild der möglichen Lieferketten zeichnen, handelt es sich bislang lediglich um eine Branchenprognose und nicht um eine offizielle Produktankündigung von OpenAI.

Ein solches Gerät würde inhaltlich zu OpenAIs jüngster Hardware-Strategie passen. Das Unternehmen arbeitet seit einiger Zeit daran, seine KI über eigene Geräte und neue Formfaktoren stärker in den Alltag zu integrieren. Beobachter ordnen das geplante Smartphone deshalb als Teil eines größeren Vorstoßes ein. Mit diesem will OpenAI nicht nur die Software, sondern auch die Bedienoberfläche der künftigen KI-Nutzung mitprägen.

Bis OpenAI die Meldung offiziell bestätigt, sollte sie als unbestätigte Brancheninformation gelesen werden.

Letzte Aktualisierung: 28. April 2026
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant und IT Fachjournalist (Themen: Tech, IT-Sicherheit und Datenschutz). Felix Bauer ist seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche tätig. Sein Hauptschwerpunkt liegt auf dem Thema „Virenschutz für Endanwender“. Felix Bauer ist OpenSource-Evangelist und besitzt den Master of Science in Security and Forensic Computing. Felix Bauer hat bereits an zahlreichen IT-Sicherheitskonferenzen und sonstigen IT-Sicherheitstagungen teilgenommen und diverse professionelle Qualifikationen im Bereich IT-Sicherheit erworben. Er ist Mitbegründer des Projekts bleib-Virenfrei.

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