Amazon passt Prime Video in den USA erneut an. Ab dem 10. April 2026 wird aus der bisherigen werbefreien Zusatzoption das neue Abo „Prime Video Ultra”. Der entscheidende Punkt dabei ist: 4K/UHD wird es künftig nur noch mit Ultra geben. Wer beim normalen Prime-Video-Abo bleibt, bekommt zwar weiterhin viele Inhalte in HD und HDR, muss bei der Bildqualität aber einen Schritt zurückstecken.
Neu ist außerdem der Preis. Während Amazon die werbefreie Zusatzoption 2024 in den USA noch für 2,99 US-Dollar pro Monat eingeführt hatte, kostet Prime Video Ultra künftig 4,99 US-Dollar pro Monat. Das neue Paket ersetzt somit nicht nur den alten Werbefrei-Zuschlag, sondern macht das Premium-Erlebnis auch deutlich teurer.
Amazon verknüpft mit Ultra mehrere Extras in einem Paket. Enthalten sind werbefreies Streaming, exklusiver Zugang zu 4K/UHD, Dolby Atmos, bis zu fünf gleichzeitige Streams sowie bis zu 100 Downloads für die Offline-Nutzung.
Amazon betont, dass sich der Preis der regulären Prime-Mitgliedschaft in den USA nicht ändern wird. Im Standardpaket sind weiterhin Prime Video, HD und HDR enthalten. Neu hinzugekommen ist Dolby Vision. Außerdem steigt die Zahl der gleichzeitigen Streams auf vier und die Download-Grenze auf 50 Titel. Das heißt: Amazon wertet die Basisstufe gleichzeitig etwas auf, nimmt aber 4K/UHD und Dolby Atmos weg.
Wer einfach nur Serien und Filme schauen will, kommt vermutlich weiterhin mit dem Standardpaket zurecht. Wer aber einen 4K-Fernseher, eine passende Soundanlage und hohe Ansprüche an Bild und Ton hat, wird praktisch in Richtung Ultra geschoben.
Wichtig für deutsche Nutzer: Prime Video Ultra ist laut Amazon aktuell nur für die USA angekündigt. Für Deutschland gibt es bislang keine offizielle Einführungsmeldung zu diesem neuen Modell. Hierzulande kostet Amazon Prime nach Unternehmensangaben derzeit 8,99 Euro pro Monat oder 89,90 Euro pro Jahr.

