Adobe Creative Cloud Pro günstiger (19,99€/Monat) abonnieren (ohne VPN)

Adobe Creative Cloud Pro günstiger

Adobe Creative Cloud Pro umfasst über 20 kreative Apps und Services - darunter Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere Pro, After Effects, Lightroom und Acrobat Pro. Auch moderne Tools wie Adobe Express sowie die KI-Funktionen von Adobe Firefly (z. B. Generatives Füllen) sind enthalten. Kurz: Fast die komplette Adobe-Palette in einem Abo, abgesehen von einigen Spezial-Apps wie der Substance-3D-Reihe.

Dieser Rundum-Funktionsumfang hat jedoch seinen Preis: Das Creative-Cloud-Pro-Abo kostet regulär etwa 77,99 € pro Monat im Jahresabo. Adobe verweist auf kontinuierliche Updates, Cloud-Speicher und integrierte KI-Features - inklusive rund 4.000 Generative Credits pro Monat für Firefly.

Trotzdem bleibt Creative Cloud für Einzelanwender teuer, und viele suchen nach günstigeren Wegen, die Programme zu nutzen.

Adobe Creative Cloud Pro für nur 19,99€/Monat

Über GamsGo erhält man Adobe Creative Cloud Pro bereits für 19,99 € pro Monat. GamsGo ist eine seit 2020 bestehende Plattform aus London mit inzwischen über einer Million Nutzern. Das Grundprinzip: Bei Streaming-Abos nutzt GamsGo offiziell vorgesehene Familien- oder Gruppenmodelle, sodass sich mehrere Personen ein Premium-Abo teilen können.

Bei Software-Abos wie Adobe Creative Cloud funktioniert das anders. Hier setzt GamsGo auf regional günstiger eingekaufte Lizenzen bzw. Reseller-Lizenzen aus Ländern mit niedrigerem Preisniveau. Diese werden anschließend an Endnutzer weitergegeben - rechtlich sauber und zu deutlich reduzierten Kosten, da der Einkaufspreis erheblich niedriger liegt als in der EU.

Für Adobe Creative Cloud Pro bedeutet das konkret: Statt rund 77,99 € pro Monat fallen bei GamsGo nur 19,99 € an - also rund 74 % weniger. Trotz des niedrigeren Preises erhält man den vollen Leistungsumfang: alle Programme, Updates, Cloud-Funktionen und Firefly-KI-Features wie beim regulären Abo. Und wichtig: Man muss das Abo nicht mit anderen Nutzern teilen - man nutzt die Adobe-Software ganz normal alleine, ohne Einschränkungen.

Video: Der Bestellprozess

Video: Login mit den Zugangsdaten

Meine Meinung: Lohnt sich GamsGo für Adobe?

Nach einem Monat Test kann ich sagen: Ja, GamsGo liefert, was es verspricht. Für knapp 20 € im Monat habe ich praktisch das komplette Creative Cloud Pro Paket nutzen können. Alle Programme liefen einwandfrei, Updates kamen sofort und auch sonst gab es keinerlei Haken. Aus meiner Sicht fühlt es sich so an, als hätte ich ein reguläres Adobe-Abo - nur dass mein Konto über GamsGo abgerechnet wird. Die Ersparnis von über 50 € pro Monat ist enorm und macht für mich den entscheidenden Unterschied. Gerade wenn man selbstständig oder Student ist und die Adobe-Tools braucht, aber die hohen Kosten scheut, erscheint mir dieses Modell sehr attraktiv.

Risiken und rechtliche Aspekte

Abschließend möchte ich kurz auf die Legalität und mögliche Risiken eingehen. GamsGo wirbt damit, innerhalb der Regeln zu agieren, und in der Tat ist Account-Sharing bzw. der regionale Preisvorteil nutzen an sich nicht illegal - Adobe’s Nutzungsbedingungen erwähnen VPN-Nutzung beispielsweise nicht als Vertragsbruch. Mir sind auch keine Fälle bekannt, in denen Adobe Accounts von GamsGo-Nutzern gesperrt hätte. GamsGo selbst prüft die bereitgestellten Abos und verspricht konforme Lizenznutzung, sodass man als Endkunde eigentlich auf der sicheren Seite sein sollte. Dennoch bleibt ein gewisses Restrisiko.

Theoretisch könnte Adobe in Zukunft Maßnahmen ergreifen, falls sie geteilte oder „ausländische“ Abos identifizieren - beispielsweise durch eine Anpassung der Preise pro Region oder zusätzliche Verifikationen. In der Praxis hatte ich bisher jedoch keinerlei Probleme, und die Ersparnis ist so groß, dass ich persönlich bereit bin, dieses geringe Risiko in Kauf zu nehmen.

Zusammenfassend kann ich sagen: Mit GamsGo konnte ich Adobe Creative Cloud Pro für 19,99 € statt 78 € pro Monat nutzen. Die Einrichtung war unkompliziert und ich erhielt einen eigenen Adobe-Account mit vollem Zugriff auf alle Apps und Features. In meinem Test gab es keinen Unterschied zum regulären Abo - abgesehen vom deutlich niedrigeren Preis. Wer mit den hohen Adobe-Kosten ringt, findet hier eine funktionierende und erheblich günstigere Lösung. Ich werde mein Abo jedenfalls vorerst weiter über GamsGo beziehen und kann es nach heutigem Stand empfehlen.

VPN-Trick: Früherer Spartrick (inzwischen erschwert)

Lange Zeit gab es einen beliebten Trick unter erfahrenen Nutzern, um Adobe Creative Cloud deutlich günstiger zu beziehen: ein VPN-Abo über Auslandstarife. Adobe betreibt regional differenzierte Preise (Geo-Pricing), und in manchen Ländern sind die Abos viel billiger als in Europa. So kostet das komplette Creative Cloud Paket in einigen Ländern nur einen Bruchteil des hiesigen Preises - beispielsweise umgerechnet nur ca. 7,93 US‑$ pro Monat in der Türkei,.

Viele Anwender haben daher per VPN ihren Standort vorgetäuscht und das Abo über Länder wie die Türkei, Indien oder Argentinien abgeschlossen. Dieses “Türkei-Trick” konnte die Adobe-Kosten um bis zu 80 % senken und war lange Zeit kein offiziell untersagter Verstoße.

Adobe hat jedoch inzwischen Gegenmaßnahmen ergriffen. Mittlerweile akzeptiert Adobe bei solchen region-übergreifenden Käufen nur noch lokale Zahlungsmittel - ausländische Kreditkarten werden abgelehnt und führen zu einer Fehlermeldung bei der Zahlung. Einige Anwender berichten, dass Adobe das Abo nur durchgehen lässt, wenn Land des Adobe-Kontos und Herkunft der Kreditkarte übereinstimmen.

Kurz gesagt: Der klassische VPN-Trick ist für die meisten von uns nicht mehr praktikabel, wenn man keine Kreditkarte oder Zahlungsadresse im jeweiligen Ausland hat.

Letzte Aktualisierung: 7. Dezember 2025
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant und IT Fachjournalist (Themen: Tech, IT-Sicherheit und Datenschutz). Felix Bauer ist seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche tätig. Sein Hauptschwerpunkt liegt auf dem Thema „Virenschutz für Endanwender“. Felix Bauer ist OpenSource-Evangelist und besitzt den Master of Science in Security and Forensic Computing. Felix Bauer hat bereits an zahlreichen IT-Sicherheitskonferenzen und sonstigen IT-Sicherheitstagungen teilgenommen und diverse professionelle Qualifikationen im Bereich IT-Sicherheit erworben. Er ist Mitbegründer des Projekts bleib-Virenfrei.

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