Für viele Nutzer gehört YouTube Premium längst zum Alltag: keine Werbung, YouTube Music inklusive und Hintergrundwiedergabe auf dem Smartphone. Doch die Preise sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Gerade für Einzelpersonen ist das Abo inzwischen teuer, weshalb viele auf das YouTube-Premium-Familienabo ausweichen und es mit Freunden teilen möchten.
Die Idee dahinter ist simpel: Kosten teilen, Leistung behalten. Doch genau hier zieht YouTube die Regeln inzwischen deutlich strenger an.
Wie viel lässt sich mit dem Familienabo wirklich sparen?
Das offizielle YouTube-Premium-Familienabo erlaubt bis zu sechs Mitglieder. Teilt man den Preis gleichmäßig auf, sinken die monatlichen Kosten pro Person deutlich. Im Vergleich zum Einzelabo sind es über 60 %. Genau diese Ersparnis macht das Teilen mit Freunden attraktiv - zumindest in der Theorie.
Beispielrechnung (Deutschland):
- Familienabo: rund 23,99 € pro Monat
- Geteilt durch 6 Personen: ca. 4 € pro Person
YouTube geht schärfer gegen das Teilen von Familienabos vor
YouTube ist in den vergangenen Monaten deutlich konsequenter gegen das Teilen von Familienabos außerhalb eines gemeinsamen Haushalts vorgegangen. Während das gemeinsame Nutzen früher oft über Jahre hinweg problemlos funktionierte, häufen sich inzwischen die Berichte über Einschränkungen, Prüfungen und plötzliche Zugriffsprobleme. Offiziell ist das Familienabo ausschließlich für Personen gedacht, die im selben Haushalt leben, und genau diese Regel versucht YouTube nun technisch stärker durchzusetzen.
In der Praxis zeigt sich das vor allem dadurch, dass YouTube Standorte und Nutzungsmuster genauer analysiert. Teilweise werden Nutzer aus der Familiengruppe entfernt oder müssen ihren Standort erneut bestätigen. Auch komplette Familienabos werden zeitweise eingeschränkt, wenn Unstimmigkeiten festgestellt werden.
Bei den von YouTube verschickten E-Mails lautet der Betreff häufig: „Your YouTube Premium family membership will be paused“ („Dein YouTube-Premium-Familienabo wird ausgesetzt“). YouTube weist die Nutzer darin darauf hin, dass Mitglieder des Familienplans im selben Haushalt wie der Administrator leben müssen. Wenn das nicht der Fall ist, wird die Premium-Mitgliedschaft in 14 Tagen pausiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Was früher monatelang problemlos lief, kann heute plötzlich und ohne Vorwarnung enden. Besonders ärgerlich ist dabei, dass der Hauptinhaber des Abos das Risiko trägt und im Zweifel alle Mitglieder betroffen sind, selbst wenn nur ein einzelner Zugang auffällig wird.
Ist das Teilen eines YouTube-Premium-Familienabos im Jahr 2026 noch empfehlenswert?
Statt ein Familienabo selbst zu verwalten, sollte man auf spezialisierte Dienste wie GamsGo zurückgreifen. Dort werden YouTube-Premium-Zugänge in Familienaccounts bereits ab 4 € pro Monat angeboten. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass die Anbieter über die entsprechende Erfahrung verfügen und die Accounts so verwalten, dass sie den aktuellen Nutzungsregeln entsprechen. Die Anbieter übernehmen die Einrichtung und Organisation vollständig, wodurch typische Probleme beim privaten Teilen - etwa durch Standortabweichungen oder fehlerhafte Konfigurationen - deutlich seltener auftreten.
Aus eigener Erfahrung ist dieser Weg deutlich entspannter. Und sollte es doch zu Problemen kommen, greift in der Regel eine Geld-zurück-Garantie. Das vermeidet Konflikte, spart Zeit und schont die Nerven
Das eigene Teilen eines YouTube-Premium-Familienabos mit Freunden, die nicht im selben Haushalt leben, ist kaum noch zu empfehlen. Zwar ist dieses Modell auf dem Papier weiterhin attraktiv, da sich die Kosten stark reduzieren lassen, in der Praxis führt es jedoch vor allem zu einem: Ärger. Es kommt zu Abbrüchen beim Zugriff, kurzfristigen Sperren einzelner Profile oder sogar Einschränkungen des gesamten Abonnements. Das führt in Freundesgruppen zu Diskussionen, Rechtfertigungen und unnötigem organisatorischem Aufwand.

