{"id":14214,"date":"2026-08-11T15:19:45","date_gmt":"2026-08-11T13:19:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/?p=14214"},"modified":"2026-08-11T15:19:46","modified_gmt":"2026-08-11T13:19:46","slug":"youtube-ab-februar-2027-gelten-deutlich-hohere-partnerprogramm-anforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/youtube-ab-februar-2027-gelten-deutlich-hohere-partnerprogramm-anforderungen\/","title":{"rendered":"YouTube: Ab Februar 2027 gelten deutlich h\u00f6here Partnerprogramm-Anforderungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfang 2027 nimmt YouTube gr\u00f6\u00dfere \u00c4nderungen am eigenen Partnerprogramm vor. Ab dem <strong>1. Februar<\/strong> 2027 gelten unter anderem deutlich h\u00f6here Voraussetzungen f\u00fcr Creator, die mit Werbung und YouTube-Premium-Aufrufen Geld verdienen m\u00f6chten. Gleichzeitig f\u00fchrt YouTube neue Mindestanforderungen f\u00fcr bereits monetarisierte Kan\u00e4le ein und \u00e4ndert die Verg\u00fctung von Shorts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut YouTube geh\u00f6ren die neuen Regeln zu den umfangreichsten Anpassungen des YouTube Partner Program (YPP) seit 2018. Mittlerweile nehmen mehr als drei Millionen Creator am Partnerprogramm teil.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einstieg ins YouTube-Partnerprogramm wird deutlich schwieriger<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dfte \u00c4nderung betrifft neue Creator, die in Zukunft Einnahmen aus Werbung und YouTube Premium erzielen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang werden daf\u00fcr mindestens <strong>1.000 Abonnenten<\/strong> und eine der folgenden Voraussetzungen ben\u00f6tigt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>4.000 g\u00fcltige \u00f6ffentliche Wiedergabestunden innerhalb der vergangenen zw\u00f6lf Monate<\/li>\n\n\n\n<li>oder 10 Millionen g\u00fcltige Shorts-Aufrufe innerhalb von 90 Tagen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem <strong>1. Februar 2027<\/strong> verdoppelt YouTube die beiden Reichweitenanforderungen. Neue Creator ben\u00f6tigen dann weiterhin mindestens <strong>1.000 Abonnenten<\/strong>, zus\u00e4tzlich aber entweder:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>8.000 qualifizierte Wiedergabestunden innerhalb von 365 Tagen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>oder <strong>20 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe innerhalb von 90 Tagen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einstieg in die vollst\u00e4ndige Monetarisierung wird f\u00fcr kleinere und insbesondere neue Kan\u00e4le damit erheblich schwieriger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist allerdings: Creator, die bereits Mitglied im YouTube-Partnerprogramm sind, m\u00fcssen diese neuen Einstiegsh\u00fcrden nicht nachtr\u00e4glich erf\u00fcllen. YouTube stellt au\u00dferdem ausdr\u00fccklich klar, dass bestehende Partner ihren Status durch die h\u00f6heren Aufnahmebedingungen nicht verlieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchere Monetarisierungsfunktionen bleiben ab 500 Abonnenten verf\u00fcgbar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Versch\u00e4rfung sind nicht alle Einnahmem\u00f6glichkeiten betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">YouTube bietet bereits heute einen fr\u00fcheren Zugang zu bestimmten Funktionen des Partnerprogramms. Voraussetzungen sind weiterhin mindestens <strong>500 Abonnenten<\/strong> sowie entweder 3.000 qualifizierte Wiedergabestunden innerhalb eines Jahres oder drei Millionen Shorts-Aufrufe innerhalb von 90 Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese niedrigeren Anforderungen gelten unter anderem f\u00fcr Funktionen wie <strong>Fan Funding und YouTube Shopping<\/strong>. Auch das Programm \u201eYouTube Creator Partnerships\u201d soll von den neuen, h\u00f6heren Schwellenwerten nicht betroffen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die drastische Erh\u00f6hung auf 8.000 Wiedergabestunden bzw. 20 Millionen Aufrufe von Shorts betrifft somit vor allem die Beteiligung an den Werbe- und Premium-Einnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Mindestanforderungen f\u00fcr bereits monetarisierte Kan\u00e4le<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem ist eine weitere \u00c4nderung interessant, die auch bestehende YouTube-Partner betrifft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">YouTube f\u00fchrt neue Kriterien ein, anhand derer ein Kanal k\u00fcnftig als aktiv gilt. Ab Februar 2027 muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erf\u00fcllt sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1.000 qualifizierte Wiedergabestunden innerhalb der vergangenen 365 Tage<\/li>\n\n\n\n<li>eine Million qualifizierte Shorts-Aufrufe innerhalb von 90 Tagen<\/li>\n\n\n\n<li>zwei klassische Videos innerhalb von 90 Tagen<\/li>\n\n\n\n<li>oder f\u00fcnf Shorts innerhalb von 90 Tagen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer diese Voraussetzungen unterschreitet, verliert allerdings nicht sofort seinen Status. YouTube gew\u00e4hrt anschlie\u00dfend einen Zeitraum von <strong>90 Tagen<\/strong>, um die Aktivit\u00e4tsanforderungen wieder zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">YouTube m\u00f6chte damit eigenen Angaben zufolge st\u00e4rker ber\u00fccksichtigen, ob Creator kontinuierlich auf der Plattform aktiv sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Shorts-Creator m\u00fcssen k\u00fcnftig 10 Millionen Aufrufe halten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine besonders weitreichende \u00c4nderung gibt es f\u00fcr YouTube Shorts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem 1. Februar 2027 reicht die Mitgliedschaft im Partnerprogramm nicht mehr aus, um automatisch am sogenannten \u201e<strong>Shorts Creator Pool<\/strong>\u201d beteiligt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Creator ben\u00f6tigen k\u00fcnftig mindestens <strong>10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe innerhalb der jeweils vergangenen 90 Tage<\/strong>, um Einnahmen aus Shorts-Werbung und Abonnements zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sinkt ein Kanal unter diese Marke, wird er allerdings nicht aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen. Auch die Einnahmen aus regul\u00e4ren Videos bleiben davon unber\u00fchrt. Sobald der Kanal innerhalb von 90 Tagen erneut zehn Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe erreicht, beginnt die Beteiligung an den Shorts-Einnahmen automatisch wieder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel dazu m\u00f6chte YouTube zus\u00e4tzliche Verdienstm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Shorts-Creator einf\u00fchren. Geplant sind unter anderem Boni im Zusammenhang mit YouTube Shopping, Unterst\u00fctzung bei Markenkooperationen sowie zus\u00e4tzliche Verg\u00fctungen f\u00fcr bestimmte Trends. Details zu diesen Programmen sollen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Neuerung betrifft gezielt geschaltete Shorts-Werbung. Richtet ein Werbekunde eine Kampagne auf eine Gruppe von h\u00f6chstens f\u00fcnf Kan\u00e4len aus, k\u00f6nnen teilnahmeberechtigte Creator laut YouTube zus\u00e4tzlich eine <strong>Umsatzbeteiligung von 45 Prozent<\/strong> aus diesen Anzeigen erhalten. Diese Einnahmen kommen zur normalen Verg\u00fctung aus dem Shorts Creator Pool hinzu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Premium Lite wird weiter ausgebaut<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel zu den strengeren Regeln erweitert YouTube das Angebot von YouTube Premium Lite. Das g\u00fcnstigere Abo soll k\u00fcnftig in allen L\u00e4ndern angeboten werden, in denen auch das regul\u00e4re YouTube Premium verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Creator werden an diesen Einnahmen beteiligt. Laut YouTube flie\u00dfen bei Premium Lite 60 Prozent der Netto-Abonnementerl\u00f6se in einen entsprechenden Aussch\u00fcttungspool. Beim regul\u00e4ren YouTube Premium sind es 30 Prozent. Aus den jeweiligen Pools werden die Einnahmen anhand der Wiedergabezeit bzw. der Aufrufe verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umsatzbeteiligung <strong>f\u00fcr klassische Videos betr\u00e4gt 55 Prozent, f\u00fcr Shorts 45 Prozent<\/strong>. YouTube gibt au\u00dferdem an, dass Creator im Durchschnitt pro Premium-Nutzer mehr verdienen als pro Nutzer, der Videos mit Werbung ansieht. Diese Aussage basiert laut dem Unternehmen auf den Ergebnissen des Jahres 2026.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bestehende Creator m\u00fcssen neue Bedingungen best\u00e4tigen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teilnehmer des YouTube-Partnerprogramms sollten au\u00dferdem eine wichtige Frist beachten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktualisierten Vertragsbedingungen m\u00fcssen sp\u00e4testens bis zum <strong>31. Januar 2027<\/strong> in YouTube Studio akzeptiert werden. Die entsprechenden \u00c4nderungen treten anschlie\u00dfend am <strong>1. Februar 2027<\/strong> in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer die Bedingungen nicht rechtzeitig best\u00e4tigt, wird nicht automatisch aus dem Partnerprogramm entfernt. Die Einnahmen aus den entsprechenden Monetarisierungsfunktionen werden jedoch solange ausgesetzt, bis die neuen Vertragsmodule akzeptiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betroffen sind unter anderem die Monetarisierungsmodule f\u00fcr Watch Pages und Shorts. Bei Creatorn, die noch die \u00e4lteren Bedingungen f\u00fcr Mitgliedschaften, Super Chat und \u00e4hnliche Funktionen verwenden, kann zus\u00e4tzlich das aktuelle Commerce Product Module erforderlich sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: F\u00fcr neue YouTuber steigt die H\u00fcrde erheblich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem f\u00fcr neue Kan\u00e4le wird der Weg zu klassischen Werbeeinnahmen auf YouTube ab Februar 2027 deutlich l\u00e4nger. Die Anhebung der Anforderungen von 4.000 auf 8.000 Wiedergabestunden beziehungsweise von zehn auf 20 Millionen Shorts-Aufrufe stellt eine erhebliche Versch\u00e4rfung dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Creator, die bereits monetarisiert sind, f\u00e4llt die \u00c4nderung weniger drastisch aus. Sie m\u00fcssen die neuen Einstiegsvoraussetzungen nicht erneut erf\u00fcllen. Allerdings setzt YouTube k\u00fcnftig st\u00e4rker auf regelm\u00e4\u00dfige Aktivit\u00e4t und f\u00fchrt speziell bei Shorts eine hohe laufende Reichweitenschwelle f\u00fcr die Beteiligung am Creator Pool ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer aktuell kurz davorsteht, die bisherigen Voraussetzungen von 1.000 Abonnenten und 4.000 Wiedergabestunden bzw. zehn Millionen Shorts-Aufrufen zu erreichen, hat bis zum Inkrafttreten der neuen Regeln einen deutlich leichteren Weg zur vollst\u00e4ndigen Monetarisierung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang 2027 nimmt YouTube gr\u00f6\u00dfere \u00c4nderungen am eigenen Partnerprogramm vor. Ab dem 1. Februar 2027 gelten unter anderem deutlich h\u00f6here Voraussetzungen f\u00fcr Creator, die mit Werbung und YouTube-Premium-Aufrufen Geld verdienen m\u00f6chten. Gleichzeitig f\u00fchrt YouTube neue Mindestanforderungen f\u00fcr bereits monetarisierte Kan\u00e4le ein und \u00e4ndert die Verg\u00fctung von Shorts. 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