{"id":13696,"date":"2026-06-18T13:03:48","date_gmt":"2026-06-18T11:03:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/?p=13696"},"modified":"2026-06-18T18:13:29","modified_gmt":"2026-06-18T16:13:29","slug":"so-teuer-sind-netflix-disney-dazn-und-co-in-zehn-jahren-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/so-teuer-sind-netflix-disney-dazn-und-co-in-zehn-jahren-geworden\/","title":{"rendered":"So teuer sind Netflix, Disney+, DAZN und Co. in zehn Jahren geworden"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Streaming galt lange als g\u00fcnstige Alternative zum klassischen Pay-TV. Ein Abo von <strong>Netflix<\/strong>, <strong>Amazon Prime Video<\/strong> und sp\u00e4ter auch <strong>Disney+<\/strong> reichte vielen Nutzern aus, um flexibel Filme, Serien und teilweise auch Sport zu schauen. Zehn Jahre sp\u00e4ter sieht der Markt jedoch deutlich anders aus: Die Auswahl ist gr\u00f6\u00dfer geworden, die Inhalte sind st\u00e4rker auf einzelne Plattformen verteilt und viele Anbieter haben ihre Preise mehrfach erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders auff\u00e4llig ist dabei, dass nicht alle Dienste gleich stark teurer geworden sind. Die Preise der klassischen Film- und Serienanbieter wurden meist schrittweise erh\u00f6ht. Sport-Streaming ist dagegen in eine ganz andere Preisklasse gerutscht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1672\" height=\"941\" src=\"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59.png\" alt=\"So stark sind die Streaming-Preise gestiegen\" class=\"wp-image-13704\" srcset=\"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59.png 1672w, https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59-300x169.png 300w, https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59-700x394.png 700w, https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59-768x432.png 768w, https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-59-800x450.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1672px) 100vw, 1672px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersicht: So stark sind die Preise gestiegen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten zehn Jahren hat sich das Streaming-Angebot massiv ver\u00e4ndert. Aus wenigen g\u00fcnstigen Allround-Abos ist ein fragmentierter Markt mit vielen Einzelpaketen entstanden. Wer nur einen Anbieter nutzt, kann weiterhin vergleichsweise g\u00fcnstig streamen. Wer jedoch mehrere Dienste wie <strong>Netflix<\/strong>, <strong>Disney+<\/strong>, <strong>Prime Video<\/strong>, <strong>DAZN <\/strong>und <strong>WOW<\/strong> parallel abonniert, muss mit Kosten rechnen, die fr\u00fcher eher an klassisches Pay-TV erinnerten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dften Preiserh\u00f6hungen gibt es im Sportbereich. <strong>DAZN <\/strong>ist das deutlichste Beispiel, <strong>WOW <\/strong>zieht ebenfalls nach. Bei Film- und Serienanbietern steigen die Preise zwar langsamer, aber kontinuierlich. Zus\u00e4tzlich verschieben viele Dienste fr\u00fchere Standardfunktionen in teurere Tarife oder koppeln g\u00fcnstige Preise an Werbung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Anbieter<\/th><th>Fr\u00fcherer Preis<\/th><th>Aktueller Vergleichspreis<\/th><th>Ver\u00e4nderung<\/th><\/tr><tr><td>Netflix Premium<\/td><td>11,99 Euro<\/td><td>19,99 Euro<\/td><td>ca. +67 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>Netflix Standard<\/td><td>9,99 Euro<\/td><td>13,99 Euro<\/td><td>ca. +40 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>Amazon Prime Jahr<\/td><td>49,00 Euro<\/td><td>89,90 Euro<\/td><td>ca. +84 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>Amazon Prime monatlich werbefrei<\/td><td>8,99 Euro Prime<\/td><td>11,98 Euro inkl. Werbefreiheit<\/td><td>ca. +33 Prozent gegen\u00fcber Prime allein<\/td><\/tr><tr><td>Disney+ Premium<\/td><td>6,99 Euro zum Start<\/td><td>15,99 Euro<\/td><td>ca. +129 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>Apple TV<\/td><td>4,99 Euro<\/td><td>9,99 Euro<\/td><td>ca. +100 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>DAZN<\/td><td>9,99 Euro<\/td><td>44,99 Euro Unlimited flexibel<\/td><td>ca. +350 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>WOW\/Sky Ticket Sport<\/td><td>29,99 Euro<\/td><td>44,99 Euro<\/td><td>ca. +50 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>RTL+\/TVNOW Premium<\/td><td>4,99 Euro<\/td><td>9,99 Euro Premium<\/td><td>ca. +100 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>Paramount+ Standard<\/td><td>7,99 Euro<\/td><td>9,99 Euro<\/td><td>ca. +25 Prozent<\/td><\/tr><tr><td>YouTube Premium<\/td><td>11,99 Euro<\/td><td>14,99 Euro<\/td><td>ca. +25 Prozent<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein <strong>rotierendes Abo-Modell<\/strong> lohnt sich f\u00fcr Nutzer mehr denn je: Sie buchen einen Dienst f\u00fcr ein bis zwei Monate, schauen gezielt Inhalte und k\u00fcndigen anschlie\u00dfend wieder. Denn es ist 2026 deutlich teurer als noch vor zehn Jahren, dauerhaft mehrere Abos parallel laufen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Netflix<\/strong>: Vom g\u00fcnstigen Allrounder zum Premium-Abo f\u00fcr fast 20 Euro<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Netflix war einer der wichtigsten Treiber des Streaming-Booms in Deutschland. Im Jahr 2016 zahlten viele Nutzer 7,99 Euro f\u00fcr das Basis-Abo, 9,99 Euro f\u00fcr das Standard-Abo und 11,99 Euro f\u00fcr das Premium-Abo. Heute sieht die Preisstruktur anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein werbefinanziertes Netflix-Abo kostet 4,99 Euro pro Monat, das Standard-Abo ohne Werbung 13,99 Euro und das Premium-Abo 19,99 Euro. Ein direkter Vergleich zeigt: Besonders das Premium-Abo ist deutlich teurer geworden. Aus 11,99 Euro wurden 19,99 Euro. Das entspricht einer Preiserh\u00f6hung von rund 67 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig hat Netflix seine Tarifstruktur ge\u00e4ndert. So wurde das alte werbefreie Basis-Abo f\u00fcr Neukunden abgeschafft. Wer g\u00fcnstig einsteigen m\u00f6chte, entscheidet sich heute f\u00fcr das Abo mit Werbung. Wer 4K, mehrere parallele Streams und den vollen Komfort w\u00fcnscht, muss hingegen deutlich mehr als fr\u00fcher zahlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Amazon Prime Video<\/strong>: Der eigentliche Preissprung steckt im Prime-Abo und in der Werbefreiheit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amazon Prime Video ist ein Sonderfall, da dieser Dienst nicht separat, sondern nur im Rahmen einer Prime-Mitgliedschaft angeboten wird. 2016 kostete Amazon Prime in Deutschland noch 49 Euro pro Jahr. 2017 stieg der Jahrespreis auf 69 Euro und seit 2022 liegt er bei 89,90 Euro. Damit hat sich der Jahrespreis innerhalb von zehn Jahren um rund 84 Prozent erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuell kostet Prime monatlich 8,99 Euro. Seit 2024 kommt jedoch ein wichtiger Punkt hinzu: Prime Video enth\u00e4lt Werbung. Wer weiterhin ohne Werbung streamen m\u00f6chte, zahlt zus\u00e4tzlich 2,99 Euro pro Monat. Somit kostet ein Prime-Abo mit werbefreiem Prime Video effektiv 11,98 Euro pro Monat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das macht Amazon zwar nicht automatisch zum teuersten Anbieter, aber der gef\u00fchlte Vorteil hat sich ver\u00e4ndert. Fr\u00fcher war Prime Video ein werbefreies Streaming-Angebot im Prime-Paket enthalten. Heute ist Werbefreiheit ein Zusatzprodukt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Disney+<\/strong>: Vom Kampfpreis zum Premium-Tarif<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Disney+ startete 2020 in Deutschland mit einem sehr aggressiven Preis: 6,99 Euro pro Monat bzw. 69,99 Euro pro Jahr. Damals waren 4K, HDR und mehrere parallele Streams noch im regul\u00e4ren Abo enthalten. Dadurch war Disney+ ein starkes Preis-Leistungs-Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist die Struktur deutlich differenzierter. Disney+ Standard mit Werbung kostet 6,99 Euro pro Monat, Disney+ Standard ohne Werbung 10,99 Euro und Disney+ Premium 15,99 Euro. Wer heute ein vergleichbares Premium-Erlebnis mit 4K und mehreren Streams m\u00f6chte, zahlt somit mehr als doppelt so viel wie zum Start.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der g\u00fcnstige Einstiegspreis existiert zwar weiterhin, jedoch nur noch mit Werbung und einem eingeschr\u00e4nkten Leistungsumfang. Genau dieses Muster zeigt sich inzwischen bei mehreren Anbietern: Der Einstieg bleibt optisch bezahlbar, w\u00e4hrend die fr\u00fchere Vollausstattung in teurere Tarife wandert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Apple TV<\/strong>: Verdopplung seit dem Start<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple TV startete 2019 in Deutschland und kostete 4,99 Euro pro Monat. Der Dienst war damals vergleichsweise g\u00fcnstig, bot aber auch ein kleineres Angebot als Netflix oder Amazon. Inzwischen kostet Apple TV in Deutschland 9,99 Euro pro Monat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit hat sich der Preis innerhalb weniger Jahre verdoppelt. Im Vergleich zu einigen anderen Anbietern bleibt Apple mit seiner \u00fcbersichtlichen Tarifstruktur ohne Werbung, Standard und Premium noch g\u00fcnstig. Dennoch zeigt auch Apple, dass g\u00fcnstige Einstiegspreise im Streamingmarkt selten dauerhaft sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>DAZN<\/strong>: Der drastischste Preisanstieg im Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preisentwicklung ist bei DAZN besonders deutlich. Zum Start im Jahr 2016 kostete DAZN 9,99 Euro pro Monat. Damals war der Dienst f\u00fcr viele Sportfans eine g\u00fcnstige M\u00f6glichkeit, Live-Sport zu schauen. Im Laufe der Jahre kamen jedoch immer mehr hochwertige Rechte hinzu, darunter Bundesliga, Champions League und internationale Fu\u00dfballrechte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2026 wird die Preiswelt v\u00f6llig anders aussehen. DAZN wird mehrere Pakete anbieten. Der Mobile Pass ist ab 9,99 Euro erh\u00e4ltlich, DAZN Super Sports kostet im Jahresabo 19,99 Euro pro Monat bzw. 24,99 Euro bei monatlicher K\u00fcndigung. Das gro\u00dfe Paket \u201eDAZN Unlimited\u201d liegt bei 34,99 Euro im Jahresabo und bei 44,99 Euro im monatlich k\u00fcndbaren Modell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleicht man den alten Einstiegspreis von 9,99 Euro mit dem heutigen Unlimited-Abo, das 44,99 Euro kostet, so ergibt sich eine Steigerung von rund 350 Prozent. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass das Angebot nicht identisch geblieben ist. DAZN hat deutlich mehr teure Sportrechte im Programm. F\u00fcr die Nutzer z\u00e4hlt am Ende aber trotzdem der monatliche Betrag - und der ist massiv gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>WOW und Sky Ticket<\/strong>: Sport wird auch hier teurer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch WOW, ehemals Sky Ticket, zeigt die Entwicklung im Sportbereich. 2016 startete Sky Ticket mit einem Supersport-Monatsticket f\u00fcr 29,99 Euro. Heute kostet das Monatsabo von WOW Live-Sport 44,99 Euro. Das entspricht einer Preiserh\u00f6hung von etwa 50 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Filmen und Serien ist die Entwicklung weniger eindeutig, da es viele Aktionen, Kombipakete und wechselnde Angebotsstrukturen gibt. Der gro\u00dfe Preisdruck liegt auch hier beim Live-Sport. Bundesliga, 2. Bundesliga, Formel 1, Premier League und weitere Rechte treiben die Kosten in die H\u00f6he. F\u00fcr Fans bedeutet das: Wer live dabei sein m\u00f6chte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor einigen Jahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>RTL+<\/strong>: Aus TVNOW Premium f\u00fcr 4,99 Euro wird ein mehrstufiges Abo-Modell<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch RTL+ hat sich stark ver\u00e4ndert. Im Jahr 2018 kostete TVNOW Premium noch 4,99 Euro pro Monat. Damals standen vor allem die Mediathek, Vorab-Inhalte und das Live-TV der RTL-Gruppe im Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen ist das Angebot von RTL+ deutlich breiter gef\u00e4chert. Es gibt die Abonnements Basic, Premium, Premium Werbefrei und RTL+ Musik. Basic kostet 5,99 Euro, Premium 9,99 Euro, Premium ohne Werbung 12,99 Euro und RTL+ Musik 14,99 Euro pro Monat. Das fr\u00fchere Premium-Angebot f\u00fcr 4,99 Euro ist damit nicht mehr mit der heutigen Struktur vergleichbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier gilt: Die Plattform bietet mehr Inhalte und Funktionen als zuvor. Gleichzeitig ist der Preis f\u00fcr ein vergleichbares Premium-Erlebnis etwa doppelt so hoch wie zu TVNOW-Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Paramount+<\/strong>: Sp\u00e4ter gestartet, aber ebenfalls teurer geworden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paramount+ ist erst Ende 2022 in Deutschland gestartet. Zum Start kostete das Monatsabo 7,99 Euro. Mittlerweile gibt es mehrere Tarife. Das werbefinanzierte Basis-Abo kostet 5,99 Euro pro Monat, das Standard-Abo 9,99 Euro und das Premium-Abo 12,99 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit f\u00e4llt die Preissteigerung im Vergleich zu Anbietern wie Netflix, DAZN oder Disney+ noch moderater aus. Dennoch ist auch hier das bekannte Muster erkennbar: Ein urspr\u00fcnglich einfaches Abo wird in mehrere Stufen aufgeteilt. Wer bessere Qualit\u00e4t, mehr Komfort oder weniger Werbung m\u00f6chte, muss einen h\u00f6heren Tarif w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>YouTube Premium<\/strong>: Vom Komfort-Abo zum teureren Alltagsdienst<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">YouTube Premium ist zwar kein klassischer Serien-Streamingdienst, geh\u00f6rt f\u00fcr viele Nutzer aber l\u00e4ngst zum Streaming-Alltag. 2019 lag der Preis in Deutschland bei 11,99 Euro pro Monat. 2026 wurde der Preis f\u00fcr das Einzelabo auf 14,99 Euro angehoben. Das Familienabo kostet inzwischen 27,99 Euro pro Monat, Premium Lite liegt bei 7,99 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier wird deutlich: Wer Werbung vermeiden m\u00f6chte, muss immer tiefer in die Tasche greifen. YouTube unterscheidet sich jedoch von Netflix oder Disney+, da das kostenlose, werbefinanzierte Angebot weiterhin existiert. Premium ist deshalb eher ein Komfort-Abo, das Werbefreiheit, Hintergrundwiedergabe, Downloads und YouTube Music bietet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Streaming immer teurer wird<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preissteigerungen haben mehrere Gr\u00fcnde. Ein wichtiger Faktor sind die steigenden Produktionskosten. Netflix, Disney, Amazon und Apple investieren Milliarden in Eigenproduktionen sowie exklusive Serien, Filme und internationale Inhalte. Gleichzeitig sind die Lizenzrechte teurer geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch deutlicher wird das beim Sport. Die Rechte f\u00fcr Fu\u00dfball, Formel 1, Tennis, Darts und internationale Wettbewerbe sind enorm teuer. Diese Kosten werden teilweise an die Abonnenten weitergegeben. Deshalb sind die Preise von DAZN und WOW im Vergleich zu klassischen Film- und Serienanbietern besonders stark gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Faktor ist die Marktreife. In der Anfangsphase wollten die Streamingdienste m\u00f6glichst schnell viele Nutzer gewinnen. Niedrige Einstiegspreise waren daf\u00fcr ein starkes Argument. Heute steht die Profitabilit\u00e4t im Vordergrund. Viele Anbieter erh\u00f6hen die Preise, f\u00fchren Werbeabos ein oder schr\u00e4nken das Account-Sharing ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Werbeabos ver\u00e4ndern den Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Punkt ist, dass die g\u00fcnstigsten Preise von heute oft nicht mehr direkt mit denen von fr\u00fcher vergleichbar sind. Netflix, Disney+, Prime Video, Paramount+ und RTL+ setzen inzwischen entweder auf Werbung oder auf abgespeckte Einstiegstarife.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer keine Werbung sehen, in 4K streamen, mehrere Ger\u00e4te nutzen oder Downloads verwenden m\u00f6chte, muss in der Regel einen teureren Tarif w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<style data-wp-block-html=\"css\">\n\/* WordPress Tabellen sch\u00f6ner, kompakter und ohne Wort-Trennung mitten im Wort *\/\n.wp-block-table {\n  width: 100%;\n  max-width: 100%;\n  overflow-x: auto;\n  -webkit-overflow-scrolling: touch;\n  margin: 24px 0;\n}\n\n\/* Tabelle *\/\n.wp-block-table table {\n  width: 100%;\n  min-width: 620px;\n  border-collapse: separate;\n  border-spacing: 0;\n  table-layout: auto !important;\n  background: #fff;\n  border: 1px solid #e5e7eb;\n  border-radius: 12px;\n  overflow: hidden;\n  font-size: 15px;\n  line-height: 1.45;\n}\n\n\/* Gutenberg fixed layout \u00fcberschreiben *\/\n.wp-block-table table.has-fixed-layout,\n.wp-block-table .has-fixed-layout {\n  table-layout: auto !important;\n}\n\n\/* Zellen *\/\n.wp-block-table th,\n.wp-block-table td {\n  padding: 12px 14px;\n  border: 0;\n  border-right: 1px solid #e5e7eb;\n  border-bottom: 1px solid #e5e7eb;\n  text-align: left;\n  vertical-align: top;\n\n  \/* Keine Trennung mitten im Wort *\/\n  white-space: normal !important;\n  word-break: normal !important;\n  overflow-wrap: normal !important;\n  hyphens: none !important;\n}\n\n\/* Kurze Spalten kompakt halten *\/\n.wp-block-table th:nth-child(2),\n.wp-block-table td:nth-child(2),\n.wp-block-table th:nth-child(4),\n.wp-block-table td:nth-child(4) {\n  width: 1%;\n  white-space: nowrap !important;\n}\n\n\/* Erste Spalte nicht zu breit werden lassen *\/\n.wp-block-table th:nth-child(1),\n.wp-block-table td:nth-child(1) {\n  min-width: 140px;\n  max-width: 240px;\n}\n\n\/* Mittlere Textspalten d\u00fcrfen normal umbrechen *\/\n.wp-block-table th:nth-child(3),\n.wp-block-table td:nth-child(3),\n.wp-block-table th:nth-child(5),\n.wp-block-table td:nth-child(5) {\n  min-width: 150px;\n  max-width: 260px;\n}\n\n\/* R\u00e4nder bereinigen *\/\n.wp-block-table th:last-child,\n.wp-block-table td:last-child {\n  border-right: 0;\n}\n\n.wp-block-table tbody tr:last-child td {\n  border-bottom: 0;\n}\n\n\/* Kopfzeile *\/\n.wp-block-table thead th {\n  background: #f3f4f6;\n  color: #111827;\n  font-weight: 700;\n  border-bottom: 2px solid #d1d5db;\n}\n\n\/* Zebra-Streifen *\/\n.wp-block-table tbody tr:nth-child(even) {\n  background: #f9fafb;\n}\n\n\/* Hover *\/\n.wp-block-table tbody tr:hover {\n  background: #f1f5f9;\n}\n\n\/* Links *\/\n.wp-block-table td a,\n.wp-block-table th a {\n  color: #2563eb;\n  text-decoration: none;\n  font-weight: 500;\n\n  \/* Auch Links nicht mitten im Wort umbrechen *\/\n  word-break: normal !important;\n  overflow-wrap: normal !important;\n}\n\n.wp-block-table td a:hover,\n.wp-block-table th a:hover {\n  text-decoration: underline;\n}\n\n\/* Mobile *\/\n@media (max-width: 768px) {\n  .wp-block-table table {\n    min-width: 560px;\n    font-size: 14px;\n  }\n\n  .wp-block-table th,\n  .wp-block-table td {\n    padding: 10px 12px;\n  }\n\n  .wp-block-table th:nth-child(1),\n  .wp-block-table td:nth-child(1) {\n    min-width: 130px;\n  }\n\n  .wp-block-table th:nth-child(3),\n  .wp-block-table td:nth-child(3),\n  .wp-block-table th:nth-child(5),\n  .wp-block-table td:nth-child(5) {\n    min-width: 140px;\n  }\n}\n<\/style>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Streaming galt lange als g\u00fcnstige Alternative zum klassischen Pay-TV. 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