{"id":13586,"date":"2026-06-17T17:30:08","date_gmt":"2026-06-17T15:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/?p=13586"},"modified":"2026-06-17T17:31:16","modified_gmt":"2026-06-17T15:31:16","slug":"5g-netz-telekom-nahert-sich-90-prozent-marke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.felix-bauer-it.de\/blog\/5g-netz-telekom-nahert-sich-90-prozent-marke\/","title":{"rendered":"5G-Netz: Telekom n\u00e4hert sich 90-Prozent-Marke"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Deutsche Telekom sieht sich beim 5G-Ausbau in Deutschland weiterhin klar in F\u00fchrung. Nach aktuellen Unternehmensangaben erreicht das 5G-Netz inzwischen <strong>89,1 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands<\/strong>. Damit kratzt die Telekom an der symbolisch wichtigen Marke von 90 Prozent Fl\u00e4chenversorgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ist besonders der Unterschied zwischen Bev\u00f6lkerungsabdeckung und Fl\u00e4chenversorgung interessant. W\u00e4hrend 5G in bewohnten Gebieten bereits weit verbreitet ist, ist die Versorgung in l\u00e4ndlichen Regionen deutlich anspruchsvoller. Damit sind nicht nur St\u00e4dte, Wohngebiete und Ballungsr\u00e4ume gemeint, sondern auch Landstra\u00dfen, W\u00e4lder, Mittelgebirge, touristische Regionen, Bahnstrecken und abgelegene Gegenden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Telekom sieht sich deutlich vor Vodafone und Telef\u00f3nica<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Telekom ist das eigene 5G-Netz bei der Fl\u00e4chenversorgung bundesweit f\u00fchrend. <strong>Vodafone kommt demnach auf 75,7 Prozent<\/strong> und <strong>Telef\u00f3nica auf 76,2 Prozent<\/strong>. Der Vorsprung der Telekom betr\u00e4gt somit rund 13 Prozentpunkte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Telekom gibt den Abstand in Quadratkilometern mit rund 46.490 km\u00b2 an. Das entspricht in etwa der Fl\u00e4che Estlands. Solche Vergleiche verdeutlichen, wie gro\u00df die Unterschiede in der Netzabdeckung tats\u00e4chlich sein k\u00f6nnen, auch wenn diese in St\u00e4dten auf den ersten Blick \u00e4hnlich wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Telekom spricht in diesem Zusammenhang von einem \u201e\u00dcberall-Netz\u201c. Der dahinter stehende Anspruch: Mobilfunk soll nicht nur dort funktionieren, wo viele Menschen wohnen, sondern auch dort, wo sie unterwegs sind. Gerade im Sommer, zur Reisezeit, und in l\u00e4ndlichen Regionen wird dieser Punkt besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch f\u00fcr die Landwirtschaft und vernetzte Maschinen spielt der Mobilfunk in l\u00e4ndlichen Regionen eine zunehmend gr\u00f6\u00dfere Rolle. Smart-Farming-Anwendungen, digitale Messsysteme und vernetzte Fahrzeuge sind auf stabile Datenverbindungen angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5G entlang von Stra\u00dfen und Schienen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den genannten Daten zufolge erreicht die Telekom auch auf wichtigen Verkehrswegen hohe Werte. So soll die 5G-Versorgung auf Autobahnen bei 99,6 Prozent liegen. Auf Bundesstra\u00dfen werden 94,2 Prozent und auf Schienenwegen 96,1 Prozent genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade f\u00fcr Reisende ist das ein wichtiger Punkt. Denn Streaming, Navigation, Messenger, mobiles Arbeiten oder die Nutzung eines Hotspots h\u00e4ngen nicht nur davon ab, ob 5G grunds\u00e4tzlich verf\u00fcgbar ist, sondern auch davon, wie stabil das Netz auf l\u00e4ngeren Strecken bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausbau soll weitergehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Telekom m\u00f6chte die 5G-Fl\u00e4chenversorgung in den kommenden vier Jahren weiter erh\u00f6hen. <strong>Das Ziel ist ein Anstieg auf 94 Prozent<\/strong>. Das entspricht einer zus\u00e4tzlichen 5G-Fl\u00e4che von rund 16.000 km\u00b2 - ungef\u00e4hr der Gr\u00f6\u00dfe Schleswig-Holsteins.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr setzt der Netzbetreiber auf neue Mobilfunkstandorte, die Modernisierung bestehender Anlagen sowie eine bessere Anbindung der Standorte an das Glasfasernetz. Allein in den ersten f\u00fcnf Monaten des Jahres 2026 hat die Telekom eigenen Angaben zufolge 384 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Zus\u00e4tzlich wurden 2.267 bestehende Standorte erweitert oder modernisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je weiter der Netzausbau voranschreitet, desto schwieriger werden die verbleibenden L\u00fccken. In St\u00e4dten und dicht besiedelten Regionen rechnet sich der Ausbau meist schneller. In l\u00e4ndlichen Gebieten sind die H\u00fcrden dagegen gr\u00f6\u00dfer: W\u00e4lder, T\u00e4ler, Naturschutzgebiete, Mittelgebirge, fehlende Strom- oder Glasfaseranbindung und lange Genehmigungsverfahren erschweren die Erschlie\u00dfung neuer Standorte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rund 30 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands sind bewaldet, etwa 6,5 Prozent stehen unter Naturschutz. Gerade diese Regionen sind technisch und organisatorisch oft besonders anspruchsvoll. Gleichzeitig sind es h\u00e4ufig Gebiete, in denen Menschen wandern, reisen oder ihre Freizeit verbringen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Telekom sieht sich beim 5G-Ausbau in Deutschland weiterhin klar in F\u00fchrung. Nach aktuellen Unternehmensangaben erreicht das 5G-Netz inzwischen 89,1 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands. Damit kratzt die Telekom an der symbolisch wichtigen Marke von 90 Prozent Fl\u00e4chenversorgung. Dabei ist besonders der Unterschied zwischen Bev\u00f6lkerungsabdeckung und Fl\u00e4chenversorgung interessant. 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